Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 1)

Nissan Ratzlav-Katz, 13. Januar 2016

Ich widme diesen Eintrag der Ecke für Fragen und Anmerkungen den Professoren Aumann und Avineri – vielleicht besonders Prof. Avineri – angesichts ihrer jüngsten Äußerungen auf der Jerusalem-Konferenz zum „Zusammenstoß der Zivilisationen“.

Erstens: Ich kann nicht anders als auf den früheren Eintrag „Stirb oder nimm den Islam an“ zurückzugreifen. Es war eine ziemlich globale Äußerung über die Absichten des ersten islamischen Führers, Mohammed („Mir wurde geboten das Volk zu bekämpfen, bis es bezeugt, dass es keine andere anbetungswürdige Gottheit gibt außer Allah und dass Mohammed der Botschafter Allahs ist…“ und dass das erste islamische Buch, der Koran („Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben…“).

Nun möchte ich mir die akzeptiertesten islamischen Texte für besondere Führung zum Status der Juden und der muslimischen Haltung in der Beziehung zu ihnen zuwenden.

Das Folgende steht im Koran (Sure 9,29): „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben…“

Der maßgebende Kommentar von Ibn Kathir erklärt: „Diese ehrenhaften Verse wurden mit dem Befehl offenbart die Völker des Buches zu bekämpfen, nachdem die Heiden besiegt wurden traten die Menschen in großer Zahl der Religion Allahs bei und auf der Arabischen Halbinsel wurde die Herrschaft der Muslime sichergestellt. Allah befahl Seinem Botschafter im neunten Jahr der Hidschrah die Völker der Schriften, die Juden und Christen zu bekämpfen und er bereitete seine Armee darauf for die Römer zu bekämpfen und rief das Volk zum Jihad, verkündete seine Absicht und sein Ziel…“

Der Koran geht in Sure 9,29 weiter: „bis sie eigenhändig den Tribut entrichten“; was Ibn Kathir kommentiert: „Wenn sie sich nicht entscheiden den Islam anzunehmen.“

Koran, Sure 9,29: „in voller Unterwerfung“ – Ibn Kathir: „In Niederlage und Unterwürfigkeit.“

Koran, Sure 9,29: „und sich unterworfen fühlen.“ – Ibn Kathir: „Geschändet, erniedrigt und herabgesetzt. Daher ist es Muslimen nicht erlaubt andere Dhimmi-Völker zu ehren oder sie über Muslime zu erheben, denn sie sind schauderhaft, schändlich und erniedrigt.“

Die nächste zu untersuchende Quelle ist natürlich, wie jeder, der ein wenig vom Islam weiß, die Hadithe:

Sahi Bukhari, Band 4, Buch 53, Nr. 392:

„Berichtet von Abu Huraira: Während wir in der Moschee waren, kam der Prophet heraus und sagte: ‚Lasst uns zu den Juden gehen.‘ Wir gingen hinaus, bis wir Bait-u-Midras [beit hamidrash – ‚den Studiersaal‘?- NRK] erreichten. Er sagte ihnen: ‚Wenn ihr den Islam annehmt, werdet ich sicher sein. Ihr solltet wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört und ich will euch aus diesem Land jagen. Wenn als irgendeiner unter euch Besitz hat, ist es ihm erlaubt diesen zu verkaufen; ansonsten solltet ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört.‘“

Abgesehen von dem interessanten Aspekt der Geschichte, dass Mohammed zum beit hamidrash ging, um dort die Juden aufzusuchen – ungefähr so etwas Ähnliches wie dieser muslimische Terrorist, der vor nicht allzu langer Zeit in Jerusalem acht Schüler in einer Seminar-Bibliothek ermordete – sollten wir etwas von allgemeinerem Interesse beachten: Das die Erde Allah gehört, kann ich verstehen, wenn wir akzeptieren, dass „Allah“ nur ein Wort für „Gott“ ist. Sicher, im Monotheismus gehört letztlich alles Gott.

Aber: „Die Erde gehört Allah UND seinem Apostel?“ Die ganze Erde gehört Allah und Mohammed? Im Islam ist das offenbar so.

Wenn daher Mohammed sagt: „Ich will dich aus diesem Land vertreiben“ – nun, es gehört ihm ja ohnehin. Also nehme ich an, dass es dadurch zu Recht wird. Es erklärt auch die Jizya ziemlich gut. Die Juden (und Christen) habe für das Recht zu zahlen, irgendwo in Allahs und Mohammeds Revier zu bleiben oder sie können sich der Gang anschließen und selbst anfangen ihren Teil des Schutzgeldes einzusammeln.

 

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