Die UNESCO-Realität

Kay Wilson, Facebook, 26. Oktober 2016

Die UNESCO hat einen weiteren Beschluss gefasst, der den Tempelberg jüdischer Geschichte entreißt und alle jüdischen Verbindungen zu unserer heiligsten Stätte bestreitetl Masada, ebenfalls eine UNESCO-Welterbestätte, wurde von demselben König Herodes gebaut wie der Tempelberg. An beiden Orten wurden dieselben Münzen, Schmuck, Tongefäße und herodianische Steine aus dem Boden geholt. Dennoch ist für die UNESCO zwar Masada jüdisch, aber der Tempelberg nicht – vermutlich wegen freudschen Sehnsüchten: Masada steht für eine nationale jüdische Katastrophe, bei der sich fast 1000 Juden gegenseitig töteten, um nicht versklavt zu werden.

Die tausende Schätze, die von israelischen Archäologen entdeckt wurden, kennen wir, weil Muslime den Tempelberg ohne Genehmigung ausbaggern und eine unterirdische Moschee bauen.

Ich weiß das. Ich habe es gesehen.

Indem sie das tun, schaffen sie haufenweise Dreck weg. Israelische Archäologen durchkämmen diesen sorgfältig und dabei finden sie Schätze, die die jüdische Geschichte bestätigen.

Der Vertreter Jordaniens fordert bei dem UNESCO-Treffen ebenfalls, dass die Grenzen der Altstadt von Jerusalem in den Status von vor dem Sechstagekrieg 1967 zurückversetzt werden. Das bedeutet, dass unsere schöne Altstadt, Heimat für Juden, Muslime und Christen, derselben Missachtung unterworfen wird wie der Tempelberg – der heute leider ein Ort ist, an dem für jede einzelne Person, die kein Muslim ist, die freie Religionsausübung eingeschränkt ist und nicht einmal beten darf.

1967 bot Israel den Muslimen nicht nur freie Religionsausübung an, sondern wir gaben ihrer Waqf in der Hoffnung auf Koexistenz die Verantwortung der Beaufsichtigung unseres heiligsten Ortes. Doch statt Koexistenz bekommen wir Tyrannei und Terror. Jedes einzelne Pogrom und jede Intifada gegen Juden in der Geschichte unseres jungen Staates wurde wegen muslimischer Mordverleumdungen entzündet, Juden würden die Moschee auf dem Tempelberg zerstören.

Wir können kaum in die Nähe der Al-Aqsa-Moschee kommen, ganz zu schweigen davon sie zu betreten.

Die Entscheidung der UNESCO ist eine Farce und Schande. Aber wen kümmert’s? Israel braucht keine Genehmigung der UNESCO oder der Welt. Gegen alle Wahrscheinlichkeit und mit „ein wenig Hilfe“ von ganz oben haben wir bis heute überlebt – ohne die UNESCO. Gerade erst sind wir zum zweitinnovativsten Land der Welt gekürt worden. Israelische Innovationen haben uns geholfen Dürre zu bewältigen. Während unsere Nachbarn (viele von ihnen feindselig) staubtrocken sind, haben wir mehr Wasser als wir brauchen. Unsere besten Milchprodukte kommen aus der Wüste und seit vielen Jahren kommen jüdische Immigranten nach Hause, wir finden für jeden einen Platz. Und am bemerkenswertesten überhaupt ist, dass der Staat Israel von denen aufgebaut wurde, die zusehen mussten, wie ihre Familien in den Schrecken Europas des Zweiten Weltkriegs verbrannt wurden – und ihnen gingen tausende Juden voraus, die Pogrome erlitten hatten und die Massaker an ihren Gemeinden erlebten.

Alle wählten das Leben. Sie wählten den Aufbau. .Sie bauten ein ganzes Land auf, in einer Gegend, in der es keine natürlichen Ressourcen gibt. Sie bauten, egal, was die Welt sagte und wir werden in ihrem Namen weiter machen, ebenfalls ohne uns darum zu kümmern, was die Welt sagt. Wir werden das Leben wählen und dasselbe tun.

UNESCO…

Wer?

Ein Gedanke zu “Die UNESCO-Realität

  1. Hallo Kay Wilson,
    das ist mal eine Philippika wie sie mir gefällt.
    Die jüngere Geschichte Israels hat gezeigt, dass immer nur nachgeben zu nichts führt.

    Danke heplev, dass Du das hier zugänglich gemacht hast.

    Herzlich, Paul

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