Aliyah: 10 Jahre, 7 Jahre und heute in Israel

The Real Jerusalem Streets, 9. November 2016

Vor zehn Jahren machten wir aliyah
und zogen nach Jerusalem in Israel.

Vor sieben Jahren begann ich Fotos von dem zu machen,
was ich auf Jerusalems Straßen sah und sie zu posten,
Fotos von Alltagsszenen,
die, die die Mainstream-Medien niemals zu teilen scheinen.

Ich bin immer noch verblüfft im November weiße Rosen blühen zu sehen.

Während ein paar Bäume die Farben wechseln,
wird die meiste Wintervegetation jetzt grün werden.

Ich gewöhnte mich inzwischen an die Schilder für das Oud-Fest,
während arabische Musik an Popularität gewinnt,
wachsen diese Feste jedes Jahr weiter.

Ich könnte jede Woche einen Eintrag zu arabischen jungen Frauen

und arabischen Frauen machen, die auf der Jaffa Road einkaufen.

Baustellen sind ein weiterer normaler Anblick.

DIE Arbeit am WeWork am alten Mashbir-Gebäude geht langsam voran.

Die hebräische Sprache ist eine weitere Geschichte.

Ich denke, ich bin da nicht alleine,

da dieses Poster gleich zweimal abging,
als es auf Facebook gepostet wurde.

Warum die plötzliche Nostalgie?

Weil gestern Aliyah-Tag wa,
das erste Mal, dass landesweit die Immigranten nach Israel gefeiert wurden.

Das Internationale Konferenzzentrum in Jerusalem
war mit tausenden olim gefüllt.
Einer meiner Lieblinge war

dieser Mann, der stolz seine russischen Orden zeigte,
auf dem anderen Revers ein weißer Aliyah-Tag-Sticker.

Viele äthiopische Israelis nahmen teil.

Männer posierte und schwenkten israelische Flaggen.

Soldaten und junge Leute kamen und füllten die obere Etage

und hörten den Auftritten auf der Hauptbühne zu,
so wie auch der Premierminister und seine Frau und eine Reihe Würdenträger

Doch ich ging früh,
um an einer besonderen Kristallnacht-Veranstaltung teilzunehmen.

Der Aliyah-tag wird jedes Jahr am 7. Heschwan gefeiert,
in der Woche, in der in den Synagogen der Bibelabschnitt gelesen wird,
der Abrahams Reise ins gelobte Land beschreibt.
Dieses Jahr fiel er auf den 8. November.

Der 9. November ist das traditionelle Gedenken
an die „Reichspogromnacht“ („Kristallnacht“).

Vor 78 Jahren
bedeutete es das Ende des jüdischen Lebens in Deutschland,
als jüdische Hoffnungen, Häuser und Leben zerstört wurden.

Miriam wurde von ihren Eltern mit einem Kindertransport nach England geschickt;

sie und ihr Bruder waren die einzigen Familienmitglieder, die überlebten.

Miriam erzählte ihre Erinnerungen an diese furchtbare Nacht,
den Morgen danach und seinen Zerstörung.

Es ist wichtig, dass Zeugen ihre Geschichten erzählen.

Tausende olim aus der ganzen Welt
hörten der Musik zu, sangen und tanzten
zur Feier des Aliyah-Tages.

Ein weiterer Tag in Jerusalem in Israel,
mit Höhen und Tiefen,
Feiern und Gedenken.

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