Christliche „Friedensstifter“ wirbt für Judenhass im gelobten Land

Dexter Van Zike, American Thinker, 11. November 2016

Yusef Daher, Geschäftsführer des Jerusalem Interchurch Center (Foto: Facebook)

Die meisten Menschen begreifen, dass eine Karikatur mit einem hakennasigen Juden zu werben, der von einem gekreuzigten Jesus getreten wird, etwas ist, das niemand tun sollte. Aber einer, der das Memo nicht bekam, ist Yusef Daher, der Geschäftsführer des Jerusalem Interchurch Center (JICC), einer christlichen, „Frieden stiftenden“ Institution mit Sitz in der Heiligen Stadt.

Daher, der offenbar auch als Touristenführer im Heiligen Land arbeitet, postete die Karikatur im Januar 2016 als sein Facebook-Titelfoto. Das Bild zeigt Jesus, der einen hakennasigen israelischen Soldaten (der natürlich eine Kippa trägt), während er gleichzeitig glückselig ein junges, wahrscheinlich palästinensisches Kind anstarrt, das respektvoll mit gesenktem Kopf und den Hände auf dem Rücken am Fuß des Kreuzes steht.

Das ist nicht das einzige Mal, dass Daher die Kreuzigung Jesu‘ beschwor, um Israel zu dämonisieren. In einem Anfang November 2016 veröffentlichten Artikel mit dem Titel „Zwischen Balfour und Pontius Pilatus“ verkündete Daher, die Palästinenser sein als Ergebnis der Gründung Israels und der Forderung der internationalen Gemeinschaft nach einer Zweistaatenlösung gekreuzigt wurden. In genau diesem Artikel erklärte er, dass „die Torah nicht auf Liebe und echter Gerechtigkeit gründet“.

Dahers Verwendung des Kreuzes zur Dämonisierung Israels erinnert leider an die von Reverend Dr. Naim Ateek dargebotene Botschaft. Ateek ist ein berüchtigter Antizionist, der während der zweiten Intifada erklärte: „Das Kreuzigungssystem der israelischen Regierung agiert täglich. Palästina ist der Ort des Schädels geworden.“

Natürlich ist das auf Dahers Facebook-Seite gepostete Bild antisemitisch, aber es ist auch eine Entweihung des christlichen Glaubens. Jesus bot Worte der Vergebung, als er am Kreuz hing und forderte seine Jünger auf sich um einander zu kümmern. Zu keinem Zeitpunkt wird Jesus in den Evangelien als jemand beschrieben, der eine Hand (oder einen Fuß) in Wut gegen jemanden hob.

Dennoch bleibt das Bild zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wird, weiter öffentlich sichtbar auf Dahers Facebook-Seite, zusammen mit einer Reihe weiterer beunruhigender Bilder, die palästinensische Gewalt und Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat zu verherrlichen scheinen.

Beispielsweise zeigt ein Bild (am 25. Oktober 2015 auf Dahers Facebook-Seit gepostet) der Palästinenserflagge, die Israel, die Westbank und den Gazastreifen bedeckt. Logischerweise weist das Unterstützung der Vernichtung des jüdischen Staates und seine Ersetzung durch einen Palästinenserstaat hin. Dass ein sogenannter christlicher „Friedensstifter“ solche einen Aufruf unterstützt ist unfassbar, aber das hat Daher getan.

Ein weiteres, am 15. Oktober 2015 auf Dahers Facebook-Seite gepostetes Bild zeigt palästinensische Männer, die Keffiyehs tragen, um ihre Gesichter zu verbergen, während sie eine Steinschleuder handhaben, bereit eine Art Ziegel oder Stein zu schleudern. Es gibt keine das Bild begleitenden Kommentare, aber offensichtlich glaubt Daher, diese Art von Verhalten sei lobenswert.

Sind nicht genug Menschen als Ergebnis der Konfrontationen zwischen palästinensischen Steinewerfern und israelischen Soldaten gestorben? Hat das Heilige Land nicht genug Konflikt erlebt, dass Daher solche Verhalten verurteilt – statt es zu vergöttern? Offenbar nicht.

Was dies alles noch schockierender macht: Das JICC, wo Daher arbeitet, wird vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK, auch „Weltkirchenrat“) und dem Middle East Council of Churches (MECC) unterstützt, zwei Institutionen, die mit der Förderung des christlichen Evangeliums und der Sache des Friedens im Nahen Osten beauftragt ist.

Werden der ORK und der MECC einschreiten und Daher anweisen die Bilder aus dem Internet zu entfernen und sich für seine üble Polemik gegen Israel zu entschuldigen? Oder werden diese Institutionen nichts tun und dem Geschäftsführer des Jerusalem Church Center gestatten weiterhin in einer bereits angespannten Umgebung für Hass und Verachtung zu werben?

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