Stimmen Palästinas (8): Wafa al-Bis

Eine freigelassene Selbstmord-Bomberin schwört zurückzukehren um Juden zu töten

FrontPageMag, 10. Nomber 2011

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Obwohl sie ihr Leben zurückbekam, war der Tod das, was sie am meisten beschäftigte.

Wafa al-Bis war letzten Monat gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden – eine von mehr als 1.000 palästinensischen Terroristen und Militanten, die von Israel als Teil eines Gefangenenaustauschs für den israelischen Soldaten Gilad Shalit freigelassenen wurden – da schwor sie schon jede Gelegenheit zu nutzen die terroristische Sache wieder aufzunehmen, die sie vor sechs Jahren ins Gefängnis gebracht hatte. Bis wurde 2005 festgenommen, nachdem ihr Selbstmord-Bombengürtel an einem Grenzübergang versagt hatte; jetzt bleibt sich dem Töten von Juden verschrieben. Gefragt, ob sie wieder Selbstmord-Bomberin sein würde, antwortete sie ohne zu zögern: „Natürlich. Warum nicht? Das ist etwas Ehrenhaftes und ich würde dreimal Selbstmord-Bomberin sein, wenn ich könnte.“

Das Fehlen einer israelisch-palästinensischen Friedenregelung ist die Quelle endloser Expertenmeinung und zahlloser, vergeblicher Präsidentengipfel. Doch der zugrunde liegende Grund, dass Israel nicht in der Lage gewesen ist sich mit den Palästinensern zu einigen – deren wiederholte Ablehnung die Legitimität nicht nur des jüdischen Staate, sondern jüdischen Lebens anzuerkennen – wird in Bis‘ grausiger Geschichte perfekt zusammengefasst. Wie sie selbst sagt, besteht ihr einziger Lebenszweck darin dieses im Dienst des Tötens von Juden zu beenden. Diesbezüglich ist Bis tragisch typische für eine palästinensische Kultur, die nichts so sehr ähnelt wie einem modernen Todeskult, wo beim Töten von Juden zu sterben als heiligste Aufgabe betrachtet wird.

Wie sie die Gemüter ihrer Jugend vergiftet ist nicht keineswegs die einzige Perversion der modernen palästinensischen Geschichte. Von früh an werden Kinder gelehrt, dass die Ermordung von Juden eine ruhmreiche und lobenswerte Leistung ist. Die Produkte dieser von Hass erfüllten Erziehung erkennen das grundlegende Menschsein von Israelis und Juden nicht an und versuchen sie zu töten, wo immer sie sein mögen. Bis ist ein solcher Fall. „Ich wollte immer Märtyrerin werden, seit ich Kind war“, hat sie gesagt. Sie bekam ihre Chance im Alter von 21 Jahren, als sie an einem israelischen Checkpoint festgenommen wurde, nachdem ihr Selbstmordgürtel nicht explodierte. Ihr Ziel war ein israelisches Krankenhaus in Beer Sheva.

Mord anstelle von Heilung anzustreben weit auf eine einzigartige Art von Bosheit hin. Aber Bis‘ Ziel ist besonders bemerkenswert, weil sie sogar Patientin in dem Krankenhaus war; dort wurde sie – kostenfrei – wegen Verbrennungen behandelt, die sie erlitt als bei einem Kochunfall eine Gasflasche explodierte. Bis zahlte die Gefälligkeit zurück, indem sie zurückkehrte um die zu töten, die sie gepflegt hatten. Doch wegen eines versagenden Zünders in ihrem Selbstmord-Gürtel sollte sie ihr Ziel nicht erreichen. Egal, dass israelische Ärzte ihr geholfen hatten. Bis‘ moralischer Kodex machte nicht Raum für die Legitimität irgendeines jüdischen Lebens.

An einem anderen Ort hätte Bis‘ Geschichte vielleicht als Warnung gedient, andere davon abgehalten einen dunklen Weg zu gehen. Es spricht also für die moralische Obszönität der vorherrschenden Kultur in den Palästinensergebieten, das ihr Leben stattdessen ein Lektion der Inspiration und ein Beispiel für andere Kinder geworden ist, die ihr folgen sollen. „Ich hoffe, ihr werdet denselben Weg gehen, den wir nahmen und so Allah will werden wir einige von euch als Märtyrer wiedersehen“, sagte Bis Schulkindern, die kamen, um ihre Rückkehr nach Hause zu bejubeln. Als Reaktion darauf skandierten diese: „Wir werden Seelen und Blut geben, um die Gefangenen zu erlösen. Wir werden Seelen und Blut für dich geben, Palästina.“ In einer anderen Gesellschaft wäre dieses Sehnen nach Tod und Mord bei Kindern nicht vorstellbar. In der palästinensischen Gesellschaft ist es Routine.

Dass Bis Kinder drängen würde in ihre Fußstapfen zu treten, überrascht nicht. Sie selbst wurde von ihren Eltern ermutigt Selbstmord-Bomberin zu werden. Besonders ihre Mutter hat gesagt, dass sie mit der Wahl glücklich ist, die ihre Tochter getroffen hat. „Das ist Jihad, es ist etwas Ehrenhaftes und ich bin stolz auf sie“, hat sie gesagt. Jeder Versuch den Stillstand in den israelisch-palästinensischen Verhandlungen zu verstehen muss sich mit den Phänomen von Eltern auseinandersetzen, die den Wunsch ihrer Kinder feiern Mörder zu werden.

Nicht kann die Taten von Bis und anderen wie ihr rechtfertigen, aber die bedauernswertere Folge des jüngsten Gefangenaustauschs besteht darin, dass er in den Gauen vieler Palästinenser ihre Methoden bestätigt hat. Damit, dass sie ein so großes Zugeständnis gemacht hat, hat die israelische Regierung indirekt die Strategie antiisraelischem Terrorismus und Gewalt belohnt, die zu Gilad Shalits Entführung führte und sichergestellt, dass das weitergehen wird. Was immer die Verdienste des Deals sind, für Typen wie Wafa al-Bis ist er Beweis, dass die palästinensische Sache Tod und Terrorismus erfordert. „Ihr müsst wissen, dass Palästina niemals durch Verhandlungen befreit werden wird“, hat sie gesagt. Auch mit diesem Glauben ist sie nur allzu repräsentativ für eine Kultur, die fruchtbar auf Abwege geraden ist.

 

Ein Gedanke zu “Stimmen Palästinas (8): Wafa al-Bis

  1. Krank. Einfach krank. Ich werde den Verdacht nicht los, vielmehr finde ich ihn immer weiter bestätigt, dass das mit der Religion zu tun hat. Islam = Hass auf andere, oder sollte ich mich irren?

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