Danken in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 24. November 2016

Wenn man in Israel lebt, dann kann es leicht passieren,

dass man den Feiertag Thanksgiving vergisst.
Außer Einträgen in den sozialen Medien über die Probleme,
wo so viel Truthahn verspeist wird,
haben normale Israelis keine Ahnung, dass es sich um einen Feiertag handelt.

Was aller Aufmerksamkeit beansprucht: Seit drei Tagen
breiten sich von Brandstiftung entzündete Brände aus,
zwingen Menschen aus ihren Häusern;
die jüngsten Brände toben in Haifa.

Glücklicherweise
habe ich von keinen Toten gehört,
aber die Zerstörung ist massiv.

Israels Erwerbsarme haben eine schwere Zeit,
ihre monatlichen Löhne sind zu niedrig.

Ein Rückschlag durch ein krankes Familienmitglied
könnte die das Gleichgewicht aufheben und Schulden in die Höhe treiben,
wodurch Familien ihre Häuser verlieren.

Wenn man mit der Straßenbahn bis zur Endstation

in Pisgat Ze’ev fährt,

das ein Vierteil im Norden Jerusalems ist
und zehntausende Einwohner hat,

wird man entstehende neue Bauprojekte sehen.

Weil sich das Viertel weiter entfernt vom Stadtzentrum befindet,
sind die Mieten vernünftiger
und daher ist es das Zuhause der ärmsten Familien Jerusalems.

Diese Woche war ich in mehreren der Wohnungen:
religiöse, nicht religiöse Äthiopier,
vom Glück verlassene Armut mach keine Unterschiede.

Diese Küche mit ihren Holzverkleidungen sieht entzückend aus,
doch es handelt sich um eine Etage im sechsten Stock ohne Aufzug,
was die Miete niedriger macht.

Israelische Mieten beinhalten zumeist keine Geräte.

Der Ofen war kaputt und
der Mieter hatte kein Geld um einen neuen zu kaufen.

Auf den echten Straßen Jerusalems
ist nicht alles schön oder perfekt.

Glücklicherweise gibt es Menschen, die versuchen zu helfen,
wie Sie am Ende dieses Blogeintrags sehen werden.

Wenn Sie die Zeit und das Geld haben sollten,
könnten Sie jeden Abend an einer anderen Stelle essen und trinken.

Hamschuschalim in Jerusalem,
besondere Hotel-Abkommen und Angebote an jedem Dezember-Wochenende
sind seit Jahren ein stark wahrgenommenes Angebot.

Das offene Restaurant“ ist Jerusalems neuestes Nahrungsmittelfest.
Vom 22. bis 26. November werden
Besuchstouren, Verköstigungen, Unterricht und mehr
auf den Straßen Jerusalems stattfinden.

Eine Veranstaltung im Hansen-Haus hat Roboter,
die als ober für in 3D gedrucktes Essen dienen.

Welch ein Kontrast zu denen die ums Überleben kämpfen.

Es gibt so viel, für das man jeden Tag dankbar sein kann.

Dieses Jahr ist das erste in langer Zeit,
in dem ic nicht aktiv an einem Thanksgiving-Dinner für einsame Soldaten teilnahm.

Es ist schwer, das alles zu tun, die Zeit reicht nicht,
ich werde Sie heute nicht länger aufhalten.

Aber wenn Sie dankbar für das sind, was Sie haben,
dann denken Sie bitte darüber nach denen zu helfen, die nicht so glücklich sind.

Hier sind Links zu drei gute Organisationen,
mit denen ich diese Woche zu tun hatte:

Lone Soldier Center in memory of Michael Levin

OneFamily

Give a Fridge Project 

Werfen Sie einen Blick auf das, was Sie tun können,
um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Danke aus Jerusalem in Israel.

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