Schaschlik

Eine antiisraelische Hasstruppe in München wird wohl nicht länger öffentlich gefördert werden: Der Verein „Salam Schalom“.

Mahmud Abbas wurde auf dem Fatah-Parteitag wieder zum Führer gewählt.

Am 30. November holte die UNO-Vollversammlung nach, was normalerweise für den 29.11. vorgesehen ist – gleich 6 Resolutionen gegen Israel wurden erlassen. Natürlich unter Ignorierung fast aller Menschenrechtsverletzer, die es auf der Welt gibt. Dieses Jahr hat das Hetzorgan 20 Resolutionen gegen Israel verfasst und beschlossen, je nur eine gegen den Iran, Nordkorea, Russland und Syrien. Als Kennzeichen der jüngsten Verleumdungen wurde der Tempelberg ausschließlich mit seiner muslimischen Bezeichnung aufgeführt, die jüdischen und christlichen historischen Verbindungen also ignoriert bis geleugnet. Und was natürlich auch nicht fehlen durfte: Der GA-Präsident trat mit umgehängtem Palli-Terroristen-Tuch auf. Herzlichen Glückwunsch dem verlogensten und unnötigsten Weltgremium überhaupt!

Die typische Lüge der Tyrannen: Erdoğan behauptet in der Türkei seien die Menschen noch nie so frei gewesen, es habe noch nie so viel Frieden und Wohlstand gegeben. Klar doch. Und der Nazi-Klon behauptet auch noch, Israel sei wahrscheinlich barbarischer als die Nazis.

Einerseits nimmt Erdoğan wieder diplomatische Beziehungen zu Israel auf, andererseits lässt er nichts unversucht Israelhass zu verbreiten und Israel zu bekämpfen. Und so rief er gerade erst Muslime weltweit zum „Kampf um Jerusalem“ auf.

Eine gemeinsame Kommission des israelischen Oberrabbinats und des Vatikan fordern die UNESCO in einem Aufruf auf die Abstimmung zu Jerusalem aufzuheben, die die Verbindung des jüdischen Volks zum Tempelberg bestreitet.

Die türkische Staatsanwaltschaft hat die Anklagen gegen den ehemaligen IDF-Chef, Marine-Chef und Geheimdienstchef wegen der Mavi Marmara-Affäre endlich zurückgezogen. (Nicht, weil das unredlich war, sondern wegen des „Aussöhnungsabkommens“ mit Israel.)

Die Internetseite Ikhwan hat ein twitter-Konto; dieses wurde von twitter jetzt verifiziert, sie kann also auf twitter posten. Ikhwan ist das englische Sprachrohr der Muslimbruderschaft. Dass twitter die Muslimbruderschaft als Terrororganisation verurteilt hat, ist anscheinend egal.

Die Fünfte (Medien-) Kolonne: Ein Reporter des israelischen Kanal 10 versuche mit Hilfe eines ehemaligen Soldaten dem designierten Oberkommandierenden der Givati-Brigade und aktuell Stabschef des Zentralkommandos einen Befehl zur Ermordung eines Araberjungen anzuhängen, den es nie gegeben hatte.

Ein Professor der Hebräischen Universität in Jerusalem wies einen Reporter von Aruz-7 ab: „Ich gebe Terroristen keine Interviews.“

Politisch korrekte Vollidiotie/Willkür/Hasshandeln:
– Den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer muss man nicht mögen. Aber jetzt ist etwas passiert, das schlicht ein Skandal ist (oder wie Palmer es nennt: orwellschen Sprachkontrolle). Palmer hatte die Frage „Was ist aus dem Mohrenkopf geworden“ und zwei passende Fotos eingestellt (die die Frage beantworteten: In Tübingen sind sie heute „Chocolinos“). Offensichtlich wegen des Begriffs „Mohrenkopf“ wurde Palmer von Facebook für 24 Stunden wegen Verstoßes gegen die Gemeinschaftsregeln gesperrt – allerdings macht Facebook, wie üblich, keinerlei konkrete Angaben für die Sperrung. (Hassbotschaften gegen Juden und Israelis, aber auch gegen „Ungläubige“ und angebliche „Rechte“ sind weiterhin absolut in Ordnung…)

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Deutschland:
– Die Zahl der Angriffe auf Juden, auf jüdisches Eigentum und Hassreden gegen Juden haben im Jahr 2015 gegenüber 2014 um etwa das Dreifache zugenommen – fast 2.100 gegenüber 691 im Vorjahr.
In Roßweil (Kreis Mittelsachsen) haben Unbekannte eine Reanimationspuppe an einer Fußgängerbrücke aufgehängt. Die Puppe war mit einem Davidstern und einem Hakenkreuz versehen.
Großbritannien:
– Ein Londoner Café verkaufte einen Smoothie mit einem Hakenkreuz auf dem Etikett der Flasche. Das Getränk wurde „Nutzy“ (gesprochen: Nazi) genannt und sollte ein Wortspiel zu den darin verarbeiteten Nüsse (nuts) sein. Inzwischen entschuldigte sich der Betreiber und nahm die Flaschen aus dem Regal.
Fans des Fußballclubs FC Chelsea skandierten in der Londoner U-Bahn nach dem letzten Ligaspiel antisemitische Sprüche.
In Aberdeen wurden gegenüber des Shalom Festivals antisemitische Graffiti gefunden.
In Großbritannien glauben mehr Muslime, dass Juden für 9/11 verantwortlich sind, Al-Qaida. Nur 4% von ihnen machen Osama bin Laden verantwortlich. Die weitaus meisten sagen, sie wüssten nicht, wer die Massenmorde verübte.
Irland:
Ein Niederländer drohte in Cork zwei Juden (französische Staatsbürger) zu ermorden, weil sie „Zionisten sind“. Dabei zitierte er den Koran. Jetzt muss er sich deswegen vor Gericht verantworten.
Frankreich:
In Paris wurde eine Frau von einem Straßenräuber gefragt, ob sie Jüdin sei. Sie antwortete nicht, woraufhin der Räuber sie zu Boden stieß.
Griechenland:
– Das Holocaust-Mahnmal in Thessaloniki wurde beschädigt; jemand versuchte einen „Zweig“ einer großen Menorah abzubrechen.
USA:
Teenager in Arizona dekorierten die Cupcakes für eine jüdische Freundin mit hakenkreuzartigen Symbolen. Das sollte „lustig“ sein.
Lateinamerika:
– Der UNO-Botschafter Ecuadors setzte Zionismus mit Nationalsozialismus gleich. Israel fordert von Ecuador eine Erklärung.

Gute Nachrichten aus Israel/Israel für die Welt:
Offiziersanwärter erfinden lebensrettendes Armband
Israel’s Good News Newsletter to 4th Dec 16

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
– Eine Frau stellt ein Foto von sich (unverschleiert) ins Internet – und schon toben jede Menge Saudis, sie solle getötet und den Hunden zum Fraß vorgeworfen werden.

Jihad:
– Der Islamische Staat hat den Tag der Amtseinführung von Donald Trump zum „Blutigen Freitag“ erklärt, an dem der neue Präsident angegriffen werden soll.
– Die niederländische Polizei verhinderte einen Jihad-Terroranschlag auf eine Synagoge in Amsterdam.

Gegenwehr:
– Die Niederlande haben ein Gesetz gegen das Tragen der Burka in öffentlichen Gebäuden und Fahrzeugen im Parlament beschlossen; das Gesetz muss noch im Oberhaus bestätigt werden.

Christenverfolgung:
– Ein christlicher Friedhof in Galiläa wurde verwüstet, Grabsteine mit (arabischen) Graffiti beschmiert.

BDS fail:
– Im Juli werden Guns N‘ Roses in Tel Aviv ein Konzert geben (in der Originalbesetzung).

Obama Watch:

Präsident Obama hat wieder die gesetzlich vorgeschriebene Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem „verschoben“. Die nächste 6 Monate wird sie weiterhin in Tel Aviv bleiben. (Trump hat angekündigt das nicht mehr zu tun, sondern die Verlegung endlich durchzuführen.)

John Kerry macht sich Sorgen um Israel. Es müsse sich entscheiden zwischen mehr jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria und der Zweistaatenlösung. Die Siedlungen seien nicht die Ursache des Konflikts, aber ein Hindernis für den Frieden. Die israelische „Rechte“ pusche die Siedlungen um eine Friedensvereinbarung zu verhindern. (Für die PalAraber hat er keine solchen Worte…)

Obamanisten:
– Die Black Lives Matter-Bewegung pries Fidel Castro als Revolutionär und jemanden, der Polizistenmördern Unterschlupf gab.
J-Street, die selbsternannten jüdischen „Freunde“ Israels outen sich endgültig als genau das Gegenteil: Sie begrüßen, dass der Antisemit Keith Ellison Vorsitzender der Demokratischen Partei wird; und Kritiker sind natürlich antimuslimisch und sollen das Maul halten.

Die Obamedien:
– Die New York Daily News berichtete ausführlich über einen antimuslimischen Vorfall in der U-Bahn. Das Problem: Sie widmete diesem Vorfall 25 Absätze. Dann kam ein entlarvender Absatz: Seit dem Wahltag im November gab es 34 „Vorfälle“; 18 waren antisemitischer Natur (im selben Zeitraum des Vorjahres: 5), fünf richteten sich gegen Schwule, fünf gegen Weiße; zwei gegen Muslime und einer gegen Schwarze. Das Verhältnis der Berichterstattung ist irre – der schlimmste Hass wird nicht einmal erwähnt (außer in der Auflistung), ein unbedeutender Vorfall (so übel er auch ist und man ihn melden sollte) wird mehr als ausführlich gepuscht – um eine Stimmung herzusellen.

Es geht wieder los (Wahlbetrug):
– Die Neuauszählung in Minnesota ergab, dass Trump gewonnen hat.
In Nevada hat es Wahlbetrug gegeben. Dort wurden viele Tote als Wähler registriert; in einem County sind 9.200 von über 17.000 Wählern nicht erreichbar, weil sie auf Grundstücken registriert waren, auf denen niemand lebt; außerdem waren Filmstars und weitere Prominente registriert, die nicht in Nevada leben. Es gibt weitere Dokumentation von Wahlbetrug. Darüber hinaus wurden Demokraten gesehen, die noch im Wahllokal Werbung gegen Trump machten; und vor der Wahl hatten Hillary-Anhänger illegal Wähler registriert. (Hillary hat Nevada gewonnen.)

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
– Das Haus eines Navy-Veteranen in Florida wurde mit Anti-Trump-Graffiti „verziert“ und angezündet.

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2 Gedanken zu “Schaschlik

  1. Ja, Anti-Israelismus, Antizionismus, also Antisemitismus gibt es weiterhin. Allerdings sollte wir uns weniger darauf konzentrieren ihn aufzufinden sondern mehr, was dagegen zu machen. Dazu läuft z.B. am 18.1.2017, 20:00, in der Blackbox im Gasteig: „Samira“ von und mit Anat Barzilay, ein Ein-Mann-Stück über eine verhinderte Selbstmordattentäterin, das engen Zusammenhang zwischen der Unterdrückung der Frau in der moslemischen Gesellschaft und dem Terror behandelt .

    Bitte kommt und informiert andere! Mehr darüber bei http://jachad-ev.de/samira.

  2. John Kerry: „Es müsse sich entscheiden zwischen mehr jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria und der Zweistaatenlösung.“

    Das ist absolut richtig. Zweistaatenlösung und Israelis in Judäa und Samaria haben absolut nichts miteinander gemein.

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