Zur Geschichte und Rolle der „Siedlungen“ (4): „Siedlungen“ sind nie ein Hindernis für Frieden gewesen

Fakten: „Siedlungen“ sind nie ein Hindernis für Frieden gewesen.
(aus dem TNS-Newsletter vom 6.4.2003)

[>] Von 1949 bis 1967 war es Juden verboten, in Judäa und Samria zu leben. Die Araber lehnte es ab, mit Israel Frieden zu schließen.

[>] Von 1967 bis 1977 gründete die Arbeitspartei nur einige wenige strategische „Siedlungen“ in den Gebieten; trotzdem waren die Araber nicht bereit, über Frieden mit Israel zu verhandeln.

[>] 1977, Monate, nachdem eine Regierung der Arbeitspartei die Macht übernahm, die sich größerer „Siedlungs“-Aktivitäten verschrieb, Kam der ägyptische Präsident Sadat nach Jerusalem und unterschrieb einen Friedensvertrag mit Israel. Zufälligerweise gab es israelische „Siedlungen“ im Sinai; diese wurden als Teil der Vereinbarung mit Ägypten entfernt.

[>] Ein Jahr später fror Israel den „Siedlungs“-Bau für drei Monate ein, in der Hoffnung, dass diese Geste weitere Araber animierte, dem Friedensprozess von Camp David beizutreten. Aber keiner schloss niemand an.

[>] 1994 unterschrieb Jordanien eine Friedensvereinbarung. „Siedlungen“ spielten dabei keine Rolle. Wenn überhaupt etwas passierte, dann wuchs die Zahl der Juden, die in den Gebieten lebte.

[>] Zwischen Juni 1992 und Juni 1996, unter Regierungen der Arbeitspartei, wuchs die jüdische Bevölkerung in den Gebieten um ungeführ 50 Prozent. Dieses schnelle Wachstum hinderte die Araber nicht daran, die Oslo-Vereinbarungen im September 1993 und Oslo-2 im September 1995 zu unterschreiben.

[>] Im Jahr 2000 bot Premierminister Ehud Barad an, dass Dutzende von „Siedlungen“ abgebaut würden, aber die Araber stimmten immer noch nicht zu den Konflikt zu beenden.

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