Als Jordaniens Armee palästinensische Flüchtlinge aus ihren Häusern vertrieb

Elder of Ziyon, 6. Dezember 2016

Wie wir schon erwähnten – zuletzt im August – versuchte Israel in den 1970-er Jahren permanente, moderne Häuser für Palästinenser im Gazastreifen zu bauen, damit sie nicht in heruntergekommenen „Flüchtlingslagern“ leben mussten und eine Chance bekämen sich ein normales Leben aufzubauen.

Mehr als 2000 Gaza-Familien zogen in die neuen Häuser.

Die PLO und die UNO waren absolut dagegen. Mit einem Mix aus Einschüchterung derer, die in die neuen Häuser ziehen wollten und der Verabschiedung zweier Resolutionen durch die UNO (31/15E und 34/52F), die Israel dafür verurteilte, dass es versuchte das Leben der Gazaner zu verbessern, verlief der Plan im Sande.

Die erste UNO-Resolution gegen Israels Versuche das Leben der Palästinenser zu verbessern, wurde vor fast genau 40 Jahren beschlossen.

Gehen wir weiter 11 Jahre zurück:

Hier sehen Sie, wie die UNRWA die Geschichte des Lagers Schuafat beschreibt:

Schuafat liegt an den Außenbezirken Jerusalems… Das Lager wurde von der UNRWA 1965 gegründet, um den rund 500 Flüchtlingsfamilien, die im Lager Mu’askar in der Altstadt von Jerusalem lebten, verbesserte Unterkunft zu bieten.

UNRWA wollte in diesem Fall verbesserte Unterkünfte bieten. Das lager Mu’askar befand sich im Jüdischen Viertel der Altstadt und Jordanien bot der UNRWA den Raum an, aber die Häuser waren in schlechtem Zustand und UNRWA wollte die Einwohner umziehen lassen.

Gegen ihren Willen

Die Einwohner lebten nahe der Al-Aqsa-Moschee und viele arbeiteten in den Schuks der Altstadt. Sie zogen das Leben in den alten jüdischen Häusern vor, so schlecht diese auch waren.

Aber die UNRWA wollte, dass sie umziehen.

Also zwang man sie umzuziehen und mit Hilfe der jordanischen Armee wurden alle Einwohner gezwungen nach Schuafat zu ziehen.

Das wird in diesem Buch ausführlich beschrieben:


Die Stadträte tendierten dazu diese Landbesitzer einzubeziehen und stimmten daher oft gegen diese Pläne. Deshalb war der Stadtrat von Jerusalem erleichtert, dass die Regierung und die UNRWA entschieden das Lager Mu’askar im Jüdischen Viertel von Jerusalem an eine Stelle in Anata, ein paar Kilometer entfernt. Der für die Umsiedlung gewählte Ort war früher hauptsächlich in jüdischem Besitz befindliches Land; daher würde der Transfer nicht auf Kosten der Einheimische stattfinden, es würde auch keine Probleme mit beschlagnahmtem Land geben. Darüber hinaus würde den Flüchtlingen zu zeigen, dass sie immer noch jüdisches Land besetzten, ihnen vielleicht etwas Befriedigung und eine Art handfester Sicherheit geben, während der Name „Schuafat“ des neuen Lagers Flüchtlinge anzog, da es in einem gesunden Viertel lag, in dem viele Villen gebaut wurden. Trotzdem lehnten es die meisten Flüchtlinge ab umzuziehen, weil sie um ihre Einkommensquelle – den Markt und die Touristen – sowie die Gelegenheit zum Gebet an der zweitheiligsten Stelle der muslimischen Gläubigen zu beten fürchteten. Folglich musste die Armee sie noch 1965 zwangsweise in ihr neues Lager bringen.

Tatsächlich wurden Hunderte Familien noch im Juli 1966 zwangsweise nach Schuafat transferiert, geben UNRWA-Dokumente an (die die Rolle der jordanischen Armee nicht erwähnen, auch nicht, dass die meisten Einwohner den Umzug ablehnten).

Dass Gazaner freiwillig in neue Häuser ziehen, wurde von der UNO 1976 als illegal verurteilt; aber die Zwangsumsiedlung von Palästinensern aus ihren (gestohlenen) Häusern in ein neues Viertel (das ebenfalls Juden gestohlen wurde) löste bei der Welt nicht einen einzigen Pieps aus. Vielmehr ist diese Episode von der UNRWA komplett reingewaschen und von fast allen anderen vergessen worden.

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