Hunderttausende Gründe die christliche Unterstützung der Opfer der Brände wertzuschätzen

Wir haben hunderttausende Gründe wertzuschätzen, was christliche Zionisten allein während der letzten Woche für Israel getan haben.

Tuly Weisz, The Jerusalem Post, 7. Dezember 2016

EIne der furchtbaren Tragödien des Waldbrandes 2010 auf dem Karmel bestand darin, dass das Innenministerium vor der Krise eine Reihe wichtiger Feuerwehrfahrzeuge ablehnte, weil sie Spenden evangelikalen Christen waren. Als Ergebnis der fehlenden Vorbereitung des Landes starben 44 Menschen und mehr als 5.000 Hektar wertvollen Landes verbrannten in der schlimmsten Naturkatastrophe der Geschichte Israels. Statt unseren christlichen Freunden zu danken, trug das völlige Fehlen von Harakat Hatov – Dankbarkeit – vielleicht zum unnötigen Verlust von Leben bei.

Nicht abgeschreckt sprangen christliche Zionisten einmal mehr mit einer Welle der Liebe und Unterstützung als Reaktion auf die jüngste Welle der Waldbrände und Brandstiftungen ein, die Israel letzte Woche verheerten.

Als das Ausmaß der Tragödie am letzten Sonntag klar wurde, schickte ich sofort eine Hilfsanfrage an die vorwiegend evangelikalen christlichen Leser von Israel365, den thematisch biblischen E-Mail-Newsletter, den ich während der vergangenen fünf Jahre täglich versandt habe. Innerhalb von Tagen spendeten mehr als 500 Leser mehr als $50.000 um israelischen Familien zu helfen.

Die Spenden kamen aus Ländern mit starken evangelikalen Gemeinschaften wie den USA, Kanada und China, dazu viele Überraschungen wie Spenden aus der Türkei, Indien und Pakistan.

Was mehr berührt als Spenden (durchschnittlich $97 pro Spender) waren die zahlreichen Mitteilungen, die ich von Christen erhielt, die zu arm sind um finanziell etwas beizutragen, die mir aber versicherten, dass sie für reichlich Regen im Heiligen Land beteten.

Anfang der Woch1e sprach ich mit Becky Brimmer, der Geschäftsführerin von Bridges for Peace, einer christlichen Organisation in Jerusalem, über die Gemeinschaft von Neve Tzuf. Zu diesem Zeitpunkt suchte man 25 Waschmaschinen für die obdachlosen Familien in ihren provisorischen Unterkünften und ohne zu zögern stimmte Brimmer zu die benötigte Hilfe zu beschaffen.

Ihr einzige Sorge bestand darin, dass es den jüdischen Familien von Neve Tzuf unangenehm sein könnte ihr christliches Geschenk anzunehmen, daher stellte sie sicher ihnen zu sagen: „Wir verbinden damit keine Absichten. Wir missionieren nicht. Wir haben großen Respekt vor der jüdischen Gemeinschaft und das Gefühl, dass alles, das unserem Glauben kostbar ist, aus dem Judentum kommt.“

Der bekannteste Leiter christlich-zionistischen Spendensammelns ist Rabbi Yechiel Eckstein.

Es war seine International Fellowship of Christians and Jews, die 2010 die Feuerwehr-LKW anbot, die MK Eli Yihsai (Shas) ablehnte, weil er sich weigerte mit Eckstein auf einem Foto zu sein. Trotzdem, sagte mir die IFCJ, hat Rabbi Eckstein, in Reaktion auf die aktuellen Brände, „mehr als eine Viertelmillion Dollar bereitgestellt, um zu helfen den Schaden zu reparieren, der von riesigen Buschbränden verursacht wurde, die Ende letzter Woche durch das nördliche Israel fegten“.

Viele weitere pro-israelische christliche Dienste wie das Center for Jewish Christian Understanding and Cooperation, die Christian Friends of Israeli Communities und die International Christian Embassy Jerusalem sind ebenfalls mit Gebeten und Spenden überflutet worden, um Hundeten Israelischer Familien zu helfen, die ihre Häuser und persönliche Habe durch die verheerende Brände verloren.

Trotz dieser Ausgießung an Liebe und Unterstützung für Israel bleiben viele Juden argwöhnisch, was die „wahre“ Motivation proisraelischer Christen betrifft. Immerhin haben christliche Autoritäten Jahrhunderte lang Ersetzungstheologie gepredigt, was tragischerweise zu Zwangskonversionen und brutalem Antisemitismus führte.

Viele Juden leben weiter in der Vergangenheit und glauben, dass der einzige Grund, dass Christen Israel unterstützen, der ist, dass es ihnen die Möglichkeit eben wird uns zu bekehren oder zu töten.

Ironischerweise kommt tief sitzende Befürchtungen gegenüber Christen aus zwei entgegengesetzten Lagern innerhalb der jüdischen Gemeinschaft. Skepsis herrscht am stärksten bei linksliberalen Juden vor, die mit Christen grundsätzlich in jeder politischen und sozialen Frage in Widerspruch stehen und daher kein Interesse daran haben das Zerwürfnis zu reparieren. Andererseits sind auch die ultraorthodoxen Juden, die sich von Natur aus am langsamsten an Veränderungen anpassen, misstrauisch gegenüber dem, was sie als böse Motive hinter christlichen Zionisten empfinden. Dieser Zynismus steckt hinter Yishais verhängnisvoller Entscheidung 2010 die Feuerwehrfahrzeuge der IFCJ abzulehnen.

Dankenswerterweise hat Israel in den letzten Jahren wertvolle Lektionen aus dem Carmelwald-Feuer gelernt. Das Land hat seine Feuerbekämpfungskapazitäten verbessert, so dass, obwohl hunderte separater Brände gleichzeitig im ganzen Land tobten, nicht ein einziger Israeli sein Leben verlor.

Hoffentlich können wir auch eine weitere Lektion lernen: dass es an der Zeit ist, dass wir alle unseren christlichen Freunden Danke sagen. Wir haben hunderttausende Gründe wertzuschätzen, was christliche Zionisten allein in der letzten Woche für Israel getan haben.

(Rabbi Tzuly Weisz ist Direktor von www.Israel365.com, einem Newsletter, der täglich 150.000 Menschen mit Israel verbindet; er dient als Herausgeber von www.BreakingIsraelNews.com. Außerdem ist er der Editor von wwwTheIsraelBible.com, der einzigen Bibel, die die Bedeutung des Landes und des Volkes Israel hervorhebt. Er lebt mit Frau und Familie in Ramat Beit Schemesch.)

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