Kunst und Musik erhellen den Winter in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 15. Dezember 2016

Wetter.
Was für eine wilde Woche des Wetters!

Einen Tag war es sonnig und warm,
dass die Leute nach dem Mittagessen im Mahla Tech Park
in der Mittagssonne an Café-Tischen herumlungern sah;
sie kehrten nur widerstrebend in ihre Büros zurück.

Dann

kam der Regen
entlang der Straßenbahngleise auf der Jaffa Road,

erhellte wenigstens dieser Schirm den Morgen.

Gestern trommelte Hagel nieder, begleitet von starken Winden.

Zur Herausforderung wurde es einen Schirm so in den Wind zu halten,
dass er nicht weggeblasen oder umgedreht wurde.

Es gibt aber jede Menge Musik,
um die kalten Winterabende aufzuhellen.

Während Restaurants kommen und gehen,
eröffnete eine neue Kunst- und Musik-Galerie auf der Yoel-Salomon-Straße.

Das Jerusalemer Jazz-Festival und das jährliche
Hullegeb-Festival äthiopischer Musik und weitere Veranstaltungen
fanden diese Woche statt.

Dazu gibt es ein weiteres Dezember-Wochenende des Hamschuschalim,

mit Dutzenden Unterhaltungs- und kulturellen Veranstaltungen
zu ermäßigten Preisen, viele sogar mit kostenlosem Eintritt.

Wenn es darum geht etwas ermäßigt oder kostenlos zu bekommen,
dann ist die Organisation Yad Sarah nicht zu überbieten.
„Wo ist der Haken? Was kostet das?“, fragt jeder.

Ich machte diese Woche eine Tour.
Der wichtigste Ausstattungsraum

läuft über vor medizinischen Hilfsgeräten,

die Notfall-Hotline ist rund um die Uhr besetzt,
während der Raum für Kunst-Therapie alles hat,

angefangen mit dieser alten Nähmaschine

bis zu Vitrinen voller handgefertigter Kunstgegenstände.

Tausende arbeiten freiwillig mit und alles wird von Yad Sarah gewartet,
deren Listen an Dienstleistungen und Artikeln riesig ist.
Würde ihr Vorrat an Krankenhausbetten aufeinandergestapelt,
wäre das höher als der Mount Everest!

Die Führungen kosten nichts und sind jedem zu empfehlen.

Wo ist der Haken?

Yad Sarah hat alles, bis auf ausreichenden Parkplätze.

Um mit einer optimistischen Anmerkung zu enden:
Neben der wachsenden Bezalel-Akademie für Kunst und Design
soll in der Innenstadt von Jerusalem ein neues Kunstzentrum gebaut werden.
Der $50 Millionen teure Komplex wird
Jerusalem-Campus der Künste heißen.

Ich verpasste gestern Morgen den Regenbogen,
aber es geschieht viel, um die Straßen
Jerusalems zu erhellen.

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