Wussten Sie, dass es in der „Westbank“ keine Juden gibt?

Yisrael Medad, My Right Word, 11. Dezember 2016

Nein, ich argumentiere nicht „Westbank“ vs. Judäa und Samaria.

Ich stütze meine Überschrift auf diesen Facebook-Eintrag des US-Konsulats in Jerusalem, in dem es heißt:

Haben sie je von den Freiheits-Schreibern gehört? Es ist eine Initiative, die von der US-Lehrerin Erin Gruwel gegründet wurde, um die Art umzugestalten, wie Pädagogen lehren. Erin besuchte uns, um mit palästinensischen Lehrern zu arbeiten. Sie sagte, sie liebte es ihren Geschichten zuzuhören und von ihnen etwas über Liebe und Hoffnung zu lernen.

Sehe Sie:

Es ist offensichtlich, dass Frau Gruwel, aus deren Buch ein Film gemacht wurde, den ich sah und der mich beeindruckte, keine jüdischen Lehrer besuchte. „Wir werden vom Konsulat nicht als ‚Palästinenser‘ betrachtet und wie ich seit einem Jahrzehnt dokumentiert habe, verdienen fast ausschließlich Araber im ‚Territorium‘ des Konsulats diese Anreicherungsprogramme, kulturellen Aktivitäten, Kontaktveranstaltungen, Ausstellungen, Darbietungen usw.

Übrigens: Die einzigen zwei Sprachen in dem Eintrag, werden Sie feststellen, sind Arabisch und Englisch.

Hebräisch ist keien Sprache des Konsulats, obwohl es in Jerusalem rund 80.000 Hebräisch Sprechende gibt, weitere 475.000 in Judäa und Samaria – dem Gebiet für das das Konsulat in seiner Rolle als Mission des US-Außenministeriums für die Gegend verantwortlich ist.

Die Förderberechtigung für ein Fulbright-Stipendium, wie sie vom Konsulat verkündet wurde, ist nebulös:

Antragsteller müssen vor und nach Einreichung der Bewerbung sowie während des Bewerbungsgesprächs Einwohner von Ostjerusalem, der Westbank oder des Gazastreifens sein.

Aufgrund der bisherigen Berechtigungsformulare der vergangenen Jahre bin ich allerdings sicher, dass nur Araber sich bewerben können (in dem Bereich lebenden Juden würde gesagt werden, sie sollten sich über Israel bewerben). Juden sollten nicht in der „Westbank“ sein und daher werden wir gemieden, ignoriert und – im Grunde – diskriminiert.

Wie Sie sehen können, ist die Zulassung in diesem „2017 Teaching Excellence and Achievement Program (TEA)“, wie hier gepostet, völlig klar:

Antragsteller müssen in Jerusalem, dem Gazastreifen oder der Westbank wohnende Palästinenser sein.

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