Der „Status quo“ von vor 60 Jahren: „Alt-Jerusalem ist wie eine tote Stadt“ (NYT 1956), „Juden verboten“ (1955)

Elder of Ziyon, 25. Dezember 2016

Das ist der Status quo, von dem die Welt will, dass Jerusalem dorthin zurückkehrt:

The New York Times, Dienstag, 11. Dezember 1956:

Alt-Jerusalem wie eine tote Stadt

Hotels sind leer, Taxis inaktiv, weil Frontverlaufs-Verbote den Fluss der Feiertagsbesucher kappen

Von Lawrence G. Hauck für die New York Times

JERUSALEM (jordanischer Sektor), 10. Dezember – Dieser Sektor Jerusalems sieht aus wie eine tote Stadt. Die Altstadt mit einer Bevölkerung von etwa 60.000 hat keine sichtbare Unterstützungsmittel.

Ein heutiger Besucher war der einzige zahlende Gast im National, einem von zwei Luxushotels mit seinen 54 Zimmern. Das andere führende Hotel, das Ambassador mit 51 Zimmern, ist mit Brettern verbarrikadiert.

Unterdessen haben vierzehn Reisebüros, fünfzig Fremdenführer und 300 Taxifahre nichts zu tun. Die Reiseführer und die Taxifahrer reden nicht über Politik, sondern von den Tagen, als 50.000 Touristen zu einer einzigen Feiertagssaison an die heiligen Stätten kamen.

Die Aussichten auf Geschäfte zu Weihnachten dieses Jahr sind nicht aussichtsreich. Einige Christen auf der israelischen Seite haben um Genehmigung ersucht die Grenze für eintägige Besuche ihrer Heiligtümer zu überqueren. Die jordanische Regierung denkt über die Anträge nach.

Die Stadt hofft, eine Wende im Weltgeschehen wird wenigstens zur Ostersaison die Touristen zurückbringen. Sie sehnt sich besonders nach den freigiebigen Amerikanern. Nach Anordnung des Außenministeriums sind Jordanien und Israel heute für Amerikaner Verbotszonen, ebenso Ägypten und Syrien.

Reisende dürfen zwischen Jordanien und Israel passieren, aber nur über das Mandelbaum-Tor, dem einzigen Übergang, der die Altstadt (Jordanien) und die Neustadt (Israel) verbindet.

Jordanien erlaubt keine Juden und gestattet keine Rückkehr nach Übergang, außer mit der Sondergenehmigung, die manchmal zu die Feiertage gewährt wird. Israel erlaubt die Grenzquerung in jede Richtung.

Die Altstadt hat drei der heiligsten Heiligtümer – die jüdische Klagemauer, die muslimische Omar-Moschee und die christliche Grabeskirche. Bethlehem, wo für den christlichen Gottesdienst im Voraus Reservierung vorgenommen werden müssen, befindet sich ebenfalls auf jordanischem Territorium.

Heute fiel in Jerusalem Schnee, als ein Reiseführer wehmütig sagte: „Sie sind mein erster Kunde in zwei Monaten.“

Hier sind Jordaniens Regeln für Touristen, berichtet von der New York Times im Mai 1955:

„Einem Tourist, der über ein arabisches Land ankommt oder eine Einreisegenehmigung in ein arabisches Land hat, wird an jedem jordanischen Grenzposten oder Flughafen automatisch ein Visum für Jordanien gewährt.“ Israelische Staatsbürger und die, die jüdischen Glauben bekenne, dürfen Jordanien nicht betreten, aber „Besuchern, die aus Israel nach Jordanien kommen, wir die Einreise gestattet, vorausgesetzt sie haben in ihrem Reisepass ist kein israelisches Visum befestigt. Die Wiedereinreise aus Jordanien nach Israel ist nicht gestattet.“

Das ist das, was die UNO heute zu tun versucht.

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