Berühmter Koranvers „Wer immer einen Menschen tötet…“ ist genau das Gegenteil von Menschenrechten

Elder of Ziyon, 23. Januar 2017

Wir haben häufig islamische Glaubenssätze gesehen, die diesem ähneln:

sure5-32

Mir begegnete eine Variante davon als Poster:

„Wer ein menschliches Wesen tötet,
ohne (dass es) einen Mord (begangen)
oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat),
so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte.
Und wer es am Leben erhält,
so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.“
Koran, Sure 5,32

Ich hatte den Vorbehalt „außer es ist wegen Mord oder Verbreitung von Verderben im Land“ noch nie gesehen. Und es handelt sich um eine exakte Übersetzung des tatsächlichen Koranverses.

Es stellt sich heraus, dass das ein verdammt gutes Schlupfloch ist.

Das Zitat selbst steht in Sure 5,32. Und direkt im nächsten Vers, Sure 5,33, erklärt ein wenig mehr, was die Strafe für „Unheil“ (oder „Verderbtheit“) ist:

Sure 5,33: Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.

Wikipedia erklärt, dass dies das Verbrechen von Fasad ist:

Fasad (Arabisch: فساد‎‎ /fasād/) ist ein islamisches Konzept, das „Verbreitung von Unheil“ in einem muslimischen Land bedeutet, moralische Verderbtheit gegen Gott und jede Form von Ausdruck oder Aktivität von Nichtmuslimen oder Apostaten vom Islam, die Unordnung in der muslimischen Gemeinschaft schaffen.
In den vergangenen Jahren ist das Gesetz in den Rechtscode der islamischen Republiken Pakistan und Iran aufgenommen worden. Im Iran ist es verwendet worden, um Angehörige der politischen Opposition zu verfolgen und zu bedrohen.

Die Definition von Fasad ist so umfassend, dass er zur Rechtfertigung von Mord unter fast allen Umständen verwandt werden kann, wenn ein islamischer Geistlicher oder eine islamische Regierung es will.

Aus dem Tafsir von Ibn Kathir: „Fasad fi al-ard“ ist eine Tat des Ungehorsams gegen Gott. In diesem Tafsir erklärt As-Suddi, dass Unglaube im Islam, Ungehorsam gegenüber der Scharia und Taten des Ungehorsams gegenüber der Obrigkeit bedeutet, das man Unheil auf Erden verübt.

Sunan Abu Dawud bestätigt in 38,4359, dass die Strafe für Fasad nach dem Islam auf Muslime und Nichtmuslime angewandt wird.

Genau der Vers, den Muslime nutzen um zu „beweisen“, dass der Islam moralisch ist, beinhaltet zufällig die Rechtfertigung für die Ermordung Unschuldiger – im Namen des Islam.

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Ein Gedanke zu “Berühmter Koranvers „Wer immer einen Menschen tötet…“ ist genau das Gegenteil von Menschenrechten

  1. Ganz schön raffiniert geschrieben… Die meisten Menschen kennen wohl nur die gefällige (Kurz-)Version.
    Dies beweist für mich einmal mehr, dass der Qur’an ein satanisches Werk ist.

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