Vom Holocaust-Gedenktag zum Schabbat: aus Dunkelheit ins Licht

The Real Jerusalem Streets, 27. Januar 2017

Am 27. Januar 1945
wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

2005 legte die UNO den Tag des 27. Januar
als den fest, an dem an die Opfer des Holocaust erinnert wird.

Welcher Ort wäre besser, um zu gedenken, als Yad Vaschem.

In der Synagoge von Yad Vaschem befinden sich Überbleibsel der Vergangenheit.

Ausgestellte Artefakte aus Rumänien,

einschließlich eines Teils des Aron Kodesch, die Heilige Lade,
der Toraschrein, in dem die Torarollen aufbewahrt werden.

Eine Tora aus Mantte (Transnistrien),
abgedeckt von einem Umhang aus Saloniki (Griechenland),
ist im hinteren Teil der Synagoge ausgestellt.

Diese winzige Tagebuch enthält Erinnerungen
derer, die so sehr leben wollten,
Ausdruck des menschlichen Geistes.

In Yad Vaschem sind Fotos und Erinnerungen derer, die überlebten,
ebenso ausgestellt wie die von denen, die umkamen.

Nicht alle haben Namen.

Kinder, so viele Kinder.

Sie hinterließen keine Tagebücher.

Überlebende Kinder werden älter und sterben.

Bad wird eine Sammlung aus Puppen und
Erinnerungen alles sein, das verbleibt.

Der Holocaust-Gedenktag fällt dieses Jahr auf einen Freitag.
Und wenn die Sonne untergeht, wird Schabbat
und Rosch Chodesh Schewat sein,
der neue Monat, der den Frühling einleitet.

Aus der Dunkelheit des Holocaust
ist es Zeit für eine neue Jahreszeit und Erneuerung.

שבת שלום

חודש טוב

Chodesch tov

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