Der Geruch von Blut im Wasser

Beth Goodtree, JewishIndy, 7. November 2003 (Link: Arutz-7)

Einmal mehr überlegt Israel Gefangene freizulassen. Und ich sage einmal mehr voraus, dass sie zurückkommen werden, um Israel an der unschuldigen, zivilen Gurgel zu packen. Das ist dabei nicht einmal das Schlimmste. Die israelische Regierung unterstützt und ermutigt durch ihr Tun auch noch zu Entführungen.

Das mit der Hisbollah ein Austausch arabischer Gefangener für die Leichen dreier Israelis und die Freilassung eines israelischen Geschäftsmanns mit kriminellem Umgang stattfinden soll ist in sich an der Grenze zum Kriminellen. Es setzt auch die Rückkehr von drei Leichnahmen und eines Mannes über das Leben vieler unschuldiger Israelis – mit größter Wahrscheinlichkeit von Frauen und Kindern, wenn man nach dem Verhalten in der Vergangenheit geht.

Erst einmal stehen Israels Verhandlungen mit der Hisbollah gegen ihre frühere, eiserne Politik, nicht sich mit Terroristen abzugeben. Sogar, während Israel mit diesen Völker mordenden Monstern verhandelt, fahren sie fort israelische Häuser zu beschießen, nicht Militäreinrichtungen, wie es jeder mutige und ehrbare Soldat tun würde, sondern Häuser mit Frauen und Kindern; das ist typisch für die arabischen Feiglinge, die den Nahen Osten judenrein haben wollen. Es widerspricht auch dem gesunden Menschenverstand, Kidnapper zu beschwichtigen. Einem Kidnapper zu geben, was er haben will, wird ihn nur ermutigen, weiter zu machen. Einem Erpresser zu geben, was dieser verlangt, öffnet einen selbst für weitere Erpressungen. Will Israel das?

Zum Zweiten sagt Ariel Scharon, dass nur Gefangene ohne Blut an den Händen frei gelassen werden. Wo habe ich das nur schon einmal gehört? Und was gilt als „Blut an den Händen“? Nach der letzten israelischen Gefangenen-Freilassung (ein Verusch, den angeblich moderaten Palästinenserführer, Herrn Holocaust-Leugner Abbas, zu stützen), machten einige dieser gerade frei gelassenen Gefangenen so weiter, das sie weitere völkermörderische Bombenanschläge verübten , bei der Dutzender unschuldiger Juden ermordet und viele dauerhaft verstümmelt wurden.

Offenbar bedenkt Herr Scharon nicht die Gefährlichkeit dieser Menschen, über deren Entlassung er nachdenkt, so wie er es in der jüngsten Vergangenheit auch nicht tat. Genozid-Bombern, die versagt haben, und ihre Helfershelfern wird erlaubt, frei auszugehen. Nicht ein einziger Gedanke wird an ihr zukünftiges Verhalten verschwendet. Offensichtlich ist auch Mord das einzige Kriterium, das nach Herrn Scharon als „Blut an den Händen“ zählt. Nach Informationen von DEBKAfile ist einer der Gefangenen , dessen Freilassung in Betracht kommt, ein Folterer namens Dirani, der für die Folterung des Navigators Ron Arad verantwortlich war. Gibt es unblutige, angenehme Folter?

Zum Dritten benutzt Israel als jüdischer Staat die Torah als moralische und juristische Leitlinie. Gemäß der Torah hat das Leben Vorrang vor allem anderen. Selbst vor den Leichnamen von Juden in Feindeshand. Das Leben vieler hat Vorrang vor dem Leben eines Einzelnen. Und das Leben eines Kindes hat Vorrang vor dem Leben eines Erwachsenen. Die Torah sagt auch, dass Verhalten in der Vergangenheit mit fehlender Reue ein ziemlich guter Hinweis auf zukünftiges Handeln ist.

Daher würde nur ein Dummkopf die Annahme unterhalten, das diese Araber, wenn sie entlassen werden, auf einmal Israel und das jüdische Volk lieben und nie wieder Völkermord gegen es begehen oder den Staat Israel untergraben werden. Wenn man die Konsequenzen dessen, was passieren wird, auf Grundlage jüngster Erfahrungen abwägt, dann ist es offensichtlich, dass eine große Anzahl jüdischer Zivilisten zukünftig Opfer werden, um drei Leichnahme und einen Geschäftsmann zurückzukaufen, der eine kriminelle Handlung beging, indem er mit dem Iran Geschäfte betrieb, um seine Schulden zu verringern. Trotz meiner Sympathie für die Familien der von der Hisbollah festgehaltenen toten Soldaten und meines Erschreckens angesichts dessen, was sie mit lebenden Gefangenen tun, wie werden diese Opfer sich fühlen, wenn sie wissen, dass die Erlösung ihrer Familien den Tod von Babys, Müttern und Vätern bei zukünftigen Genozid-Anschlägen verursachte?

Aber Israel hat eine andere Wahlmöglichkeit, ebenfalls auf Grundlage von Erfahrungen aus der Vergangenheit. Dafür muss es aber zuerst die Annahme aufgeben, es führe einen politisch korrekten Krieg auf kleiner Flamme, die darauf zielt eine Welt zu beschwichtigen, die seiner Existenz feindselig gegenüber steht. So etwas gibt es aber nicht. Entweder gewinnt man einen Krieg und damit den Respekt (oder zumindest die Furcht) der Feinde und Frieden oder man verliert in einem sich lange hin ziehenden Prozess ähnlich dem des sich ausbreitenden und nicht zu stoppenden Krebses: Stückchen für Stückchen, von einem Schrecken zum nächsten.

Israel kann sich ein Beispiel an Erfolgen seiner eigenen Vergangenheit nehmen. Dazu fallen einem Entebbe und der Krieg von 1967 ein. Angesichts von Bedrohungen handelte es. Mit harten und entscheidenden Aktionen. Es ist an der Zeit, dass Israel seinen Feinden wieder entgegen tritt, sie nicht beschwichtigt und hofft, sie würden nicht weiter handeln. Sie werden. Am wahrscheinlichsten sogar schlimmer als bisher. Es ist an der Zeit die Hisbollah und ihrer Helfer mit allem zu treffen, was Israel aufbieten kann. Wird Israel verurteilt werden? Darauf kann man wetten. Aber es wird jedes Mal verurteilt, wenn es atmet und mit dem Atmen nicht aufhört. Es werden sich zwei Dinge ändern: Es wird gezeigt haben, dass Aktionen wie Entführungen und Erpressung den Übeltätern mehr Schaden zu fügen als Israel und es wird widerstrebenden Respekt für seinen Willen zu überleben gewinnen. Die arabische Gesellschaft respektiert nichts als Stärke. Appeasement ist für Araber das, was der Geruch von Blut im Wasser für einen Hai ist.

Es ist für die israelische Regierung an der Zeit, dass sie sich entscheidet, ob sie weiter Opfer sein will. Es ist für die israelische Regierung an der Zeit, dass sie ihre Bürger beschützt und mehr Wert schätzt, als die drei Leichname und einen Mann, der bereit war mit dem Feind Handel zu treiben. Es ist an der Zeit Stellung zu beziehen.

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