Was für die Griechen gut ist, …

Barry Shaw, Facebook, 18. Februar 2017

Die Europäer sind führend dabei gegen die Entwicklung jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria (Westbank) zu protestieren; dazu machen sie geltend, dass einiges von dem Land das Eigentum von nicht identifizierten abwesenden Landbesitzern von leerem Brachland ist.

Es gibt jedoch einen gewichtigen, von den Europäern selbst gesetzten Präzedenzfall, der ihrer Haltung gegen Israel widerspricht.

Im März 2000 veröffentlichte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ein Urteil im Fall von abwesenden griechisch-zypriotischen Landbesitzern, die 1974 vor der türkisch-muslimischen Invasion Zyperns flohen.

In diesem Fall entschieden sie: „Da 35 Jahre vergangen sind, seit die Antragsteller ihre Grundstücke verließen, ob aufgrund von Gewalt oder freiwillig, haben sie keinen Anspruch darauf auf ihre Grundstücke zurückzukehren, sondern sie haben Anspruch auf finanzielle Entschädigung.“

Was für die griechischen Zyprioten gut ist, ist ja wohl auch gut für abwesende Araber.

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