Schaschlik

Eine fünfköpfige Delegation von EU-Parlamentariern besuchte das Ofer-Gefängnis in Judaä/Samaria; danach wollten sie in den Gazastreifen. Israel verweigerte ihnen das. Die Typen sind angepisst und reden von „inakzeptabel“ – sowohl, was das Gefängnis angeht, weil dort angeblich Kinder einsitzen, als auch die Einreiseverweigerung für den Gazastreifen. Wie wäre es, wenn die Herrschaften es mal über Ägypten versuchen?
Ach ja: Sie fordern natürlich auch, dass Israel die Blockade des Gazastreifens beendet.

Ägyptische Journalisten beklagen, dass es in den arabischen Staaten zu wenige Wissenschaftler und Akademiker gibt. Die Folge: Israel wird kritisiert, weil es mit seinen Erfolgen in Wissenschaft und mit Erfindungen die Araber in Verlegenheit bringt!

In Istanbul fand an diesem Wochenende eine Konferenz „Palästinenser im Ausland“ statt; die PLO hatte Sorgen, weil sie nicht eingeladen war. Die Redner sprachen (natürlich) von der „Rückkehr“, aber sie hatten auch jede Menge kritische Worte für und Angriffe auf die PLO, was zeigt, dass diese eben NICHT die einzige Vertreterin der Palästinenser ist. Leider sind diese Palästinenser auch nicht die Guten; sie hetzen genauso gegen Israel.

Konzentrationslager Gazastreifen: Die erste Bücherei (nur) mit englischsprachigen Büchern soll eröffnen. Zwei miteinander befreundete Araber sammeln dafür über Facebook Bücher aus aller Welt. (Es gab an der Islamischen Universität einmal einen Buchladen mit englischsprachigen Büchern, der im Krieg 2014 schwer beschädigt wurde.)

Die israelische Version der Fake News: US-Botschafterin bei der UNO Nikki Haley sprach am Donnerstag letzter Woche vor Journalisten; die Inhalte wurden in Israels Mainstream-Medien erst einmal völlig falsch dargestellt. In Israel konnte man die Rede erst 3 Tage später ansehen/-hören, weil UN Watch sie online veröffentlichte. Israelische Nachrichtenmedien veröffentlichten sie nicht vor Dienstagmittag; bis dahin hatte UN Watchs Video 3 Millionen Aufrufe gehabt). Dabei wurde das herzerwärmende Lob Israels aber ins Negative verdreht – angeblich würde die Trump-Administration in Sachen Zweistaatenlösung zurückrudern. Stimmt so nicht, das kennen wir von unseren Medien – sie sagte: „Wir unterstützen die Zweistaatenlösung, aber wir unterstützen Frieden und Stabilität noch mehr.“ Schließlich veröffentlichte Netanyahu eine Übersetzung der Rede ins Hebräische auf seiner Facebook-Seite. Bis Mittwochnachmittag hatte dieser Eintrag knapp 470.000 Aufrufe.

Fake News:
– Eine US-muslimische Fechterin, Olympiateilnehmerin, wurde „wegen Trumps Einreiseverbot festgesetzt“. So die Qualitätsmedien. Sie sei zwei Stunden lang von US-Zoll und –Einreisebehörde ohne Erklärung festgehalten worden. Die Journaille schrieb, dass Trumps Erlass zu. Abgesehen, dass ein Zollbeamter vieles von dem, was die Frau behauptet, widerspricht (sie wurde rein zufällig und zum ersten Mal in ihrem Leben intensiver Kontrolle unterzogen und das weniger als eine Stunde lang): Sie sagte nicht, wann das war und machte Anspielungen auf Trumps Erlass (sie ist übrigens Anti-Trumperin). Fakt ist aber, dass die Frau im Dezember 2016 der Kontrolle unterzogen wurde – da hatte Trump noch nicht einmal gesagt, dass er diesen Erlass ausgeben würde.
– Donald Trump speiste Samstagabend in seinem eigenen Hotel in Washington. Die Qualitätsjournaille kopierte die Falschmeldung eines Antitrump-Journalisten, er hätte eine Feier der kuwaitischen Botschaft besucht. Dafür wird Trump jetzt heftig angegriffen. Die Fete der Kuwaitis war aber am Mittwoch – nicht, dass sich irgendwer der Qualitätsjournalisten wirklich Sorgen machen, dass sie Lügen verbreiteten, obwohl sie die entsprechenden twitter-Threads löschten, nachdem ausgerechnet eine CNN-Reporterin ihre Lüge richtigstellte.

UNO:
– Am Montag beginnt die nächste Sitzungsperiode des UNO-Menschenrechtsrats. Es gibt starke Hinweise darauf, dass angesichts der eklatanten Einseitigkeit gegen Israel die neue US-Administration sich aus dem Rat zurückziehen wird, sollte sich aktuell daran nichts ändern.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Belgien:
– Ein Beamter der belgischen Antirassismusbehörde verurteilte die Verurteilung eines Palästinensers, der im Internet zum „Abschlachten von Juden“ aufgefordert hatte. Er Mann wurde wegen Hassreden zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der Belgier fand das Urteil „verdreht“. Die jüdische Organisation UNIA berichtet, dass sie jegliches Vertrauen in die Antirassismusbehörde verloren hat, nicht nur wegen dieses Beamten, sondern weil sie allgemein darin versagt Antisemitismus zu bekämpfen (oder auch nur zu registrieren).
Frankreich:
– Ein ehemaliger stellvertretender Bürgermeister von Paris (Muslim, Sozialisten) postete auf seiner Facebookseite jihadistische Propaganda; er „liked“ antisemitische Einträge.
Bei Paris wurden zwei jüdische Brüder angegriffen und (kurzzeitig) entführt. Die „nahöstlichen“ Entführer versuchten einem der beiden die Finger abzusägen und erklärten den „dreckigen Juden“, sie würden sterben.
USA:
– Wieder eine Bombendrohung gegen ein jüdisches Gemeindezentrum, diesmal in San Diego.
– Auch der Hauptsitz der Anti-Defamation League erhielt dabei eine Bombendrohung.
– An der Rhode Island School of Design wurde in einem genderneutralen Badezimmer eines Studentenwohnheims ein mit Fäkalien geformtes Hakenkreuz vorgefunden.
In Philadelphia wurden mehr als 100 Grabsteine auf einem jüdischen Friedhof verwüstet.
Kanada:
In Montreal wurde ein Juden niedergestochen; die jüdische Gemeinde ist sich noch nicht sicher, ob das als antisemitischer Anschlag gewertet werden muss.Israel:

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
In Ohio wurden nahe der Ohio State University Studenten von einem Jihadisten angegriffen. Was macht die Uni? Sie holt sich einen Typen um öffentlich darüber zu reden, der nur von Islamophobie schwafelt! Und zudem gerne Unwahrheiten über Islamkritiker verbreitet.
– Die Schulleiterin einer Grundschule wird von muslimischen Eltern bedroht. Diese werfen ihr vor sich unpassend zu kleiden; außerdem seien Bilder ihrer Töchter in ihrem Büro „beleidigend“. Nicht beleidigend finden diese Eltern die Drohungen das Auto der Schulleiterin in die Luft zu jagen und sie verbal zu beleidigen. Aufgrund dieser Drohungen arbeitet die Frau zur Zeit von Zuhause aus.
– Ein Muslim in den Neuenglandstaaten der USA bespuckte ein Muslim ein Baby und beschimpfte die Mutter: Weiße sollten sich nicht vermehren dürfen.
– Zwei muslimische Migranten in Schweden vergewaltigten und folterten eine junge Frau. Sie wurden aufgrund von DNA-Beweise und weiteren Fakten verurteilt. Beide legten Berufung ein; der Sex sei einvernehmlich gewesen, die Frau habe sich die Verletzungen selbst zugefügt. Einer der zwei behauptet überhaupt keinen Sex mit ihr gehabt zu haben. Der aus Afrika stammende Täter kann nicht ausgewiesen werden, weil er schon schwedischer Staatsbürger ist. Der andere, ein Libanese, könnte ausgewiesen und abgeschoben werden – aber der Staatsanwalt besteht darauf, dass er nicht abgeschoben wird.
– Ein weiterer (syrischer) Migrant vergewaltigte ein 13-jähriges Mädchen und missbrauchte eine 14-jährige. Dafür erhielt er eine zweimonatige (!) Haftstrafe. Er legte Berufung ein: Das Urteil sei zu hart. (Auch er behauptet der Sex sei einvernehmlich gewesen.)
– In Dänemark steht zum ersten Mal seit 1971 wieder jemand wegen Blasphemie vor Gericht. Ein Mann hatte einen Koran verbrannt und ein Video davon auf einer antimuslimischen Facebook-Seite eingestellt. Ein Termin für die Verhandlung steht noch nicht fest.
– Noch was im Nachgang zur „Kölner Sylvesternacht“ (2015/16): kriminelle Clan-Strukturen in Deutschland zeigen, dass die (muslimisch-arabischen) Kriminellen sich überlegen fühlen und wohl auch sind: „Die Polizei würde den Kampf mit uns nicht gewinnen, weil wir zu viele sind. Das würde auch für ganz Gelsenkirchen gelten, wenn wir das wollten.“ Herzlichen Glückwunsch, Deutschland…

Christenverfolgung:
– In Ägypten werden weiter Christen verfolgt und ermordet. Innerhalb von nur einer Woche schon der zweite im Sinai.
Eine koptische (christliche) Lehrerin an einer öffentlichen Schule wurde suspendiert, weil die Schülerinnen behaupten sie hätte den Koran beleidigt.
Der IS verspricht weiter ägyptische Christen anzugreifen.
– Nach der Flut an Übergriffen (vermutliche Islamisten erschossen gerade erst wieder einen Kopten und erstachen seine Tochter, zudem drohten sie weiter die religiöse Minderheit zu verfolgen) fliehen die Christen aus dem Sinai.

BDS fail:
– Die Bank für Sozialwirtschaft hat der Hetz-Organisation„Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ das Konto gekündigt. Diese hatte BDS-Ziele offensiv unterstützt. Die Alibijuden stilisieren sich natürlich zum Opfer: Rechtsnationale in Europa und den USA verbünden sich mit der israelischen Regierung, was über das Feindbild BDS funktioniere, behaupten ausgerechnet die, die keinen Frieden, sondern Vernichtung anstreben und offensiv Verschwörungen kolporieren.
– Das Abgeordnetenhaus des Bundesstaats Montana stimmten für ein Gesetz, mit dem antiisraelische Firmen von Auftragsvergabe ausgeschlossen werden sollen.

Obama Watch:

Sonst sind es immer die Russen. Inzwischen zeigt sich aber, dass Obamas Heimatschutzministerium die Wahlen im Bundesstaat Georgia zu hacken versuchte. Und es war wohl nicht nur Georgia.

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
Maxine Waters von der Demokratischen Partei über die Leute, die Trump für sein Kabinett auswählte: ein Haufen Drecksäcke.
– Die schwarze Comedienne Leslie Jones: Trump ist ein „Schwein im Amt“. Die Welt steht unmittelbar vor dem Untergang. Außerdem droht sie weißen Frauen, wenn sie bei „Black Lives Matter“-Demos auftauchen, würde sie sie zusammenschlagen. Ah, diese progressiven Nichtrassisten…

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