Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. Februar – 4. März 2017)

Sonntag, 26.02.2017:

Statistisches: Das Verteidigungsministerium hat im vergangenen Jahr 452 Menschen als Opfer von Terroranschlägen anerkannt.

Eine arabische Lehrerin aus Sakhnin hatte ein Foto mit Erziehungsminister Bennett, das auf ihre Facebook-Seite gepostet wurde. Seitdem wird sie von Kollegen beleidigt, bedroht und schikaniert.

Israel fordert von der UNO einen Lehrer und Grundschulleiter im Gazastreifen zu entlassen, weil dieser in eine hochrangige Position der Hamas gewählt wurde. Der Hamasnik leugnet jede Verbindung zur Hamas.

Ein Bericht auf dem Kanal 2 zitierte ein ungenanntes Kabinettsmitglied; demnach sollen mindestens 15 Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel reichen.

Montag, 27.02.2017:

Nach dem Beschuss von Hamas-Zielen sagte warnte ein israelischer General die Hamas, dass die zunehmende Unruhe am Gazastreifen Israel zu einer entschlossenen Reaktion zwingen werde.

Mahmud Abbas ruft die Staaten der Welt auf Palästina anzuerkennen, um die Zweistaatenlösung zu retten.

Die ägyptische Armee zerstörte nach eigenen Angaben Waffenschmuggel-Tunnel in den Gazastreifen. In den Tunneln wurden Sauerstofftanks und Kommunikationskabel gefunden.

Dienstag, 28.02.2017:

Die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria beschlagnahmte Montag einen PA-Mülllaster, die illegal Müll abluden. Während der Wochen zuvor wurden schon 2 Laster bei illegaler Mülllagerung erwischt und beschlagnahmt.

Mittwoch, 01.03.2017:

Studenten der Al-Quds-Universität schafften es ein Treffen von Arabern und Juden in Jericho zu beenden, das von einer Koexistenz-Gruppe veranstaltet wurde. Die Juden mussten von Polizisten in Sicherheit geleitet werden.

Das PA-Schulministerium gab eine Erklärung aus, mit der all palästinensischen Schulen aufgerufen werden auf keine denkbare Art mit Israelis zusammenzuarbeiten – wegen der „Gefahren der Normalisierung“.

Libanesische Medien behaupten wieder einmal, dass IDF-Kräfte über die Grenze gekommen sein sollen, um Spionageausrüstung zu holen.

Donnerstag, 02.03.2017

Die offiziellen pal-arabischen Medien bezeichnen den Terroristen, der gestern von seinem Opfer erschossen wurde, als „Opfer von Siedlern“.

Bei einer groß angelegten Operation gegen antiisraelische Hetze wurden im Flüchtlingslager Dahaische Druckmaschinen beschlagnahmt, ebenso ein Laden, der Hetzschriften herstellte.

Für den morgigen Freitag haben Aktivisten zu einem Protestgebet an der Amos-Kreuzung im östlichen Gush Etzion aufgerufen. Mit der Mahnwache soll gegen den zunehmenden Steinwurf-Terror der Araber protestiert werden.

Freitag, 03.03.2017:

Die Hamas droht. Die Gleichung habe sich geändert. Jetzt werde jeder Angriff Israels vergolten. (Als wenn die nicht wüssten, dass sie die Aggressoren sind und Israel nur zurückschlägt…)

Der PLO-„Botschafter“ in Teheran: Wir werden Palästina befreien, „vom Fluss bis zum See“ und zwar mit Stecheranschlägen, Auto-Anschlägen und Raketenangriffen.

Reservesoldaten waren erstaunt, dass das Frischgemüse ihrer Küche aus dem Gazastreifen kommt. Erfreut waren sie nicht unbedingt: „Nachts schießen sie Raketen auf uns und morgens kaufen wir ihr Gemüse – absurd“, schrieb ein Soldat.

In der arabisch-israelischen Stadt Jatt in Zentralisrael gibt es eine Yassir Arafat-Straße. Zwei Soldaten, die das entdeckten, haben eine NGO informiert, die sich gegen antiisraelische Aktivitäten in Israel einsetzt.

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