Zitate aus „Voice of Palestine“

Beispiele für das, was der Sender Voice of Palestine ausstrahlt


Am 24. Juli 2005 berichtet Michael Widlanski:

Voice of Palestine Radio und das palästinensische Staatsfernsehen applaudierten Sonntagmorgen dem Mord an zwei israelischen Zivilisten im Gazastreifen am gestrigen Samstag; sie nannten das einen Akt des “Widerstands” [muqawwima] und “heiligen Märtyrertums” [istisch-haad] und deuteten an, dass die Mörder ihre Bürgerpflicht erfüllten.

Die palästinensischen Medienorgane bezeichneten die toten Israelis wiederholt als „Siedler“ (obwohl sie keine waren), während die palästinensischen Bewaffneten als „Widerständler“ [muqawwimin – ein positiver Begriff im palästinensischen Arabisch] und „Bürger“ [muwattinin] genannt wurden.

„Das heilige Martyrium zweier Bürger in einer Auseinandersetzung an der Kissufim-Kreuzung“, verkündete Khaled Sukkar, Leser des VOP Nachrichten-Bulletins als Topmeldung der Sonntagmorgen-Nachrichten.

Die Bemerkungen der streng von Mahmud Abbas’ PA kontrollierten Rundfunk-Medien kam nur Stunden nachdem US-Außenministerin Condolzeeza Rice Israel drängte das Regime von Dr. Abbas zu „stärken“, der, wie Dr. Rice sagte, hart dafür arbeitete Terrorakte zu stoppen.

Aber die Erschießung der beiden Israelis, die getötet wurden, während sie den Gazastreifen verließen, wurde von Abbas’ Medien nicht als „Terror“ beschrieben; tatsächlich wurde das wiederholt „eine bewaffnete Operation“ und „eine Widerstandsoperation“ genannt.

„Israelische Militärquellen berichten mindestens zwei Märtyrer und drei Siedler als tot und sieben als verwundet in einer Operation bei Kissufim“, erklärte Nizar al-Ghul, hochrangiger VOP-Radiosprecher, aber er und andere VOP-Reporter sagten, sie genauen Zahlen seien noch nicht klar.

„Unsere palästinensischen Quellen sagen, dass mindestens drei Widerständler am Angriff auf eine Gruppe jüdischer Siedler und eine Armee-Straßensperre teilnahmen“, beobachtete VOPs Gaza-Reporter Adil Zaanoun.

Widlanski weiter:
Es wird berichtet, dass US-Ministerin Rice die Israelis auch kritisierte, weil sie Abbas für Anschläge verantwortlich machten, die von der Hamas ausgeführt wurden; sie war sich offensichtlich nicht bewusst, dass Israel am Freitag einen weiteren menschlichen Bomben-Aspiranten abfing, der gerade den Gaza-Zaun hinter sich gelassen hatte: ein 18-jähriges Mitglied von Abbas’ Fatah-Organisation.
In den letzten drei Monaten hat es einen dramatischen Anstieg der Terror-Anschläge in und um Gaza gegeben, genauso Selbstmord-Bomben-Versuche von dort und der nördlichen Westbank – beides Gebiete, aus denen Israel nächsten Monat abziehen will.
Mindestens 45 Prozent der Anschläge und verhinderten Anschläge kommen von Abbas’ Fatah.
Gleichzeitig gibt es einen deutlichen Anstieg in der Benutzung junger Bomber im Alter von 11 bis 17 Jahren – die an Kontrollpunkten oder unter Zäunen und Mauern durchschlüpfen könnten.
Im Jugendflügel des israelischen Gefängnissystems gibt es mehr als 130 jugendliche palästinensische Terroristen im Alter von 13 bis 17 Jahren, die meisten davon von der Fatah-Organisation und 21 von ihnen in den letzten drei Monaten gefangen.

heplev: Die Propaganda der Palästinenser mit ihren Lügen und dem Feiern der Terroristen wird doch immer wieder übertroffen von westlichen Politikern, Medien und Aktivisten – diesmal in Person von Frau Rice – die es schaffen, die Tatsachen zu ignorieren oder zu verdrehen. Es ist zum Kotzen, wie die Dame aus Washington sich verhalten hat.
Und was ist mit Mahmud Abbas? Er lässt verkünden, er verurteile die „militärische Operation“ (nicht: Terroranschlag! Nicht: Mord!) im Gazastreifen. In unseren Medien ist natürlich nur von der Verurteilung die Rede – nicht davon, dass er den Anschlag nur deshalb verurteilt, weil der ihm politisch derzeit nicht in den Kram passt. Und schon gar nicht wird über den Helden-Lobpreis der Mörder in den PA-Medien berichtet, der den Palästinensern die wahre Botschaft des Herrn Abbas bringen.


Am 3. Mai 2004 berichtet Michael Widlanski:
Arafats PA nennt Siedler „Terroristen“, lehnt Verurteilung der Ermordung einer israelischen Familie ab

Die Montagmorgen-Sendung von Yassir Arafats Voice of Palestine (VOP) sagte gestern, dass die Siedler aus Neveh Dekalim, von denen gestern fünf ermordet wurden, „Mukharibun“ seien – Terroristen. Diese Bezeichnung der Siedler als Terroristen entstammt einem VOP-Bericht, dass die Siedler Vorbereitungen treffen würden, innerhalb der Siedlung ein neues Viertel zu bauen. Einmal mehr verurteilte VOP den gestrigen Anschlag nicht, bei dem eine schwangere Mutter und ihre vier Kinder getötet wurden, sondern verurteilte vehement den „feigen Akt“ Israels eine Hamas-Radiostation anzugreifen, die Palästinenser dazu anhielt weiter Anschläge gegen Israel auszuführen. Es wurden keine Opfer durch den israelischen Angriff berichtet.


Am 25.01.2002 berichtet Michael Widlanski von The Media Line über eine Ansprache des von Arafats Behörde bezahlten Scheich Ismail Nawada vom selben Tag in einer palästinensischen Moschee. Ungewöhnlich war, dass diese Rede auf allen vier Frequenzen von Voice of Palestine live übertragen wurde. Außerdem war sie der erste direkte verbale Angriff auf die USA seit dem 11.9.01. Zitate:

„Amerika ist der Feind aller Völker.“
„Was heute in Palästina geschieht ist etwas, das jedem Volk passieren könnte“, sagte Nawada und verband die „Not“ des Muslime in Afghanistan und Palästina mit der „Aggression“ der USA und Israels.

Der Scheich rief zur Rückeroberung von „ganz Palästina“ auf, da es Teil des „Dar-al-Islam“ (Haus des Islam) sei – eine Formulierung, die klar ausdrückt, dass auch die vor 1967 zu Israel gehörenden Gebiete „besetzt“ sind und „befreit“ werden müssen.
Es gehört zur klassischen islamischen Theologie zu behaupten, dass alles Land, das vom Islam einmal erobert wurde, unter islamischer Souveränität verbleiben muss, statt unter der der „kufr“ (Arabisch für „Ungläubige“).

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