Propaganda der üblen Sorte (2001)

Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).


Al-Hayat Al-Jadida, 24.12.2001:
Die Besatzungsmacht stiehlt Körperteile von Märtyrern, nutzt sie in Krankenhäusern

übermittelt von Palestinian Media Watch

Auszug:
Wenn die Besatzungsmacht die Körper von Märtyrern zurück hält, dann tut sie das um die Spuren ihrer Verbrechen zu verbergen. Die Zeugen und die Beweise belegen, dass die Besatzungstruppen die Körper der Märtyrer gezielt foltern und aus kurzer Entfernung auf sie schießen. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die Besatzungstruppen Körperteile der Märtyrer während der Gefangenschaft stehlen, um sie in israelischen Krankenhäusern zu verwendet, besonders für israelische Patienten, die Transplantationen benötigen. Nachdem sie sich der Körperteile der Märtyrer bemächtigt haben, beerdigen sie die Leichen unter dubiosen Umständen unter Verachtung humanitärer Werte und moralischer wie religiöser Regeln. Juristische Beamte stellten fest, dass die Weigerung der Besatzer, die Körper der Märtyrer ihren Familien zu übergeben dazu dient, die Wahrheit über ihr unmenschlichen Praktiken an den Leichnamen der Märtyrer zu verbergen.

Das ist wirklich pervers. Es gibt keine „Märtyrer“, deren Leichen die Israelis nicht übergegeben haben. Die Behauptungen entbehren jeder Grundlage, passen aber in die lange Liste der Lügen. Die Arafat-Propagandisten schrecken wirklich vor nichts mehr zurück, um die eigene Bevölkerung so aufzuhetzen, dass eine Regelung mit Israel gar nicht mehr möglich ist.


Voice of Palestine (Radio): Die USA überschwemmen Israel mit afghanischen Juden

Freitag, 7. Dezember 2001
Die Vereinigten Staaten nutzen ihren Sieg über die Taliban in Afghanistan, um Israel mit „mehr als einer halben Million Juden“ zu überschwemmen.
„Es wird berichtet, dass mehr als eine halbe Million Juden auf dem Weg nach Israel sind“, sagte der fast einminütige Freitagnachmittags-Bericht.

Michael Widlanski von The Media Line berichtet, dass der Bericht im „Staatsradio“ der PA, Voice of Palestine am 7.12.2001 um 13 und 14 Uhr Jerusalemer Zeit gesendet wurde, obwohl es praktisch keine Juden in Afghanistan gibt.

Der Bericht wurde journalistischen Quellen im Libanon zugeschrieben, wurde aber während der Nachrichten so hervor gehoben, dass alles darauf hin deutet, dass die Autonomiebehörde zu der Information steht und an ihrer Verbreitung interessiert war. Dieselbe Sache wurde auch von der PA-Nachrichtenagentur WAFA gesendet.

Michael Widlanski interepretiert das so, das der Bericht abgefasst zu sein scheint, um die amerikanischen Militärerfolge zu diskreditieren, während gleichzeitig Verbindungen zu versteckten Motiven für die amerikanischen Aktionen in Afghanistan gezogen werden, in denen sogar angedeutet wird, dass die USA damit die palästinensischen Interessen schädigen wollten.


Tollwütige Hunde gegen Palästinenser eingesetzt
IMRA gab einen Bericht der Jerusalem Post (eine palästinensische Zeitung) vom 30.10.2001 weiter:
Die israelischen Streitkräfte benutzen eine neue Waffe in ihrem fortgesetzten Krieg gegen die Palästinenser.
Augenzeugen, die acht Tage lang im Camp Aideh in Bethlehem belagert wurden, sagten, dass israelische Soldaten es drei tollwütigen Hunde ermöglichten Palästinenser anzugreifen. Zwei Kinder wurden gebissen und schnell zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Mediziner bestätigten, dass die israelischen Hunde tatsächlich tollwütig waren. Die palästinensischen Kämpfer konnten einen der Hunde töten und fanden Metall-Apparaturen in seinem Nacken, die möglicherweise dazu genutzt worden sind, den Hund zu steuern oder seinen Aufenthaltsort zu verfolgen. Einwohner des Camps sagten, dass die Waffe der tollwütigen Hunde, die die Krankheit übertragen, nicht weniger gefährlich ist als Anthrax und fügte hinzu, dass, wenn Unbekannte hinter den Anthrax-Anschlägen stehen, der israelische Terrorismus hinter den tollwütigen Hunden steckt.


Striptease-Soldatin schießt auf Palästinenser
Ha’aretz berichtet am 14.8.2001 über den Artikel einer PA-Zeitung:
Die IDF [=israelische Armee] setzte eine neue Waffe in ihrem Kampf gegen Steine werfende Palästinenser ein – eine strippende Soldatin. So berichtete gestern die Wochenzeitung Al-Hayat al-Jadida, das offizielle Organ der PA in Gaza. Einem Artikel der Titelseite zufolge sind männliche israelische Soldaten nicht in der Lage mit einem Hagel von Molotow-Cocktails klar zu kommen, ziehen sich von ihren Hausdächern zurück und werden durch eine Soldatin ersetzt. Sie zieht sich langsam aus, lockt die Palästinenser von ihren Steinhaufen weg und zieht plötzlich eine Waffe und schießt in die Menge. – Die IDF nannte die Geschichte „völlig unsinnig“.

Die Jerusalem Post (eine Palästinenser-Zeitung) erzählt die Geschichte am 15.8.2001 etwas anders:
PA-Bericht: IDF nutzt nackte Soldatinnen
von Arieh O’Sullivan
Jerusalem, 15. August – Die PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadidah berichtet auf ihrer gestrigen Titelseite, dass „die Besatzungsmacht nackte Frauen nutzt um Intifada-Jugendliche zu jagen“.
Der Artikel besagte, dass letzten Freitag, während einem Zusammenstoß an der Karni-Kreuzung, eine Soldatin plötzlich auf einem Panzer erschien.
„Sie begann ihre Kleidung vor den Demonstranten abzulegen, bis sie (fast) nackt war. Einige der Protestierenden sagten, sie wären davon abgestoßen worden, während andere sagten, die zionistische Soldatin zeigte ihnen gegenüber rüde Gesten“, schrieb die Zeitung.
„Als sie auf sie zugingen, um sie mit Steinen zu bewerfen, zog sie zückte sie schnell eine Pistole aus ihrer Unterwäsche und schoss auf ihre Köpfe“, schrieb die Zeitung und fügte hinzu, dass zwei getötet und neun verwundet wurden.
Es wurden tatsächlich zwei Palästinenser am Freitag dort bei Zusammenstößen getötet, nachdem eine Meute Handgranaten auf die Soldaten warfen und diese das Feuer erwiderten.
Der Armee-Sprecher lehnte zunächst ab, den Vorfall noch zu kommentieren, sagte aber später, dass der Bericht völlig lächerlich war.
„Es gibt kein Körnchen Wahrheit an diesen Lügen, die das Produkt der palästinensischen Hetze und Propaganda sind“, sagte die Armee. Die Behauptung der Pistole schwingenden nackten Soldatin gehört in die Kategorie anderer palästinensischer Behauptungen, die von israelischen Offiziellen dementiert wurden, wie dass die IDF vergiftete Bonbons aus Flugzeugen abwirft und Munition aus abgereichertem Uran verschießt.


Giftige Bonbons

Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur schreibt am 21.5.2001 auf ihrer Homepage:
Israel vergiftet Palästinenser mit Bonbons! (http://www.wafa.pna.net/EngText/21-05-2001/page014.htm)

Gaza, 21.05. – Wafa, Leiter der Notambulanz des Alishfa Krankenhauses in Gaza, verkündete, dass es so aussieht, als ob Israel ein neues Völkermord-Programm gegen das palästinensische Volk, indem es sie durch vergiftete Bonbon-Tüten vergiftet, die von Flugzeugen abgeworfen werden.
Er stützte seinen Verdacht auf seltsame Fälle von Vergiftungen, die aus der Berührung und dem Riechen an Bonbon-Tüten resultieren, die von einem israelischen Flugzeug in Beit Lahia, nördlich von Gaza City, abgeworfen wurden.
Er sagte, dass, nachdem die vier die Tüten untersuchten, fühlten sie sich schlecht und übergaben sich und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Er fügte hinzu, dass die ursprüngliche Test dieser Tüten zeigten, dass die Bonbons wie Kokosnüsse rochen, vergiftet waren und es einen starken Verdacht gibt, dass die Bonbons radioaktives Material enthalten!
Schließlich warnte er die palästinensischen Bürger, dass sie wachsam sein sollten und sich vor verdächtigen Dingen in Acht nehmen sollten.

Auch ‚Nachrichten aus Isarel‘ findet das Thema am 23.5.2001 in einer PA-Zeitung:
In der palästinensischen Tageszeitung „Al Hajjat Al-Jadida“ wurde berichtet, daß Flugzeuge und Hubschrauber der israelischen Luftwaffe hochgiftige bunte Bonbons über Schulen im Gazastreifen abgeworfen hätten, um die palästinensischen Kinder zu vergiften. Einige Kinder sollen mit Krämpfen, hohem Fieber und Übelkeit ins Krankenhaus eingeliefert worden sein, nachdem sie solche Bonbons genossen haben. Dies ist ein weiterer Beweis des systematischen Haß-Schürens gegen Israel seitens der palästinensischen Autonomiebehörde. Auf der Hamas-Webseite wurde das Bonbon-Bombardement auch auf die sogenannte Westbank erweitert, solche Bonbons seien auch in Hebron, Nablus und Ramallah abgeworfen wurden. Selbst der PA-Generalsekretär Tayeb Abdel Rahim erklärte, daß Israel nicht nur mit Waffen angreifen würde, sondern vergiftete Schokolade abgeworfen hätte. Die Süßigkeiten seien von der palästinensischen Polizei eingesammelt worden. Der Zahal-Sprecher meldete dazu, daß dies eine äußerst alberne Behauptung seitens der Palästinenser sei und nur dazu beitrage, die Palästinenser noch mehr gegen Israel aufzuhetzen.


Israelische Farben verursachen Explosionen im PA-Gebiet

(nicht nur) Arutz-7-Nachrichten vom 2.5.2001
Gazas Polizeichef Razi Jabali behauptet, dass die Welle unerklärter Explosionen in den letzten Tagen und Wochen in den Autonomiegebieten durch Sprengstoff verursacht wurde, der in israelischen Farben enthalten ist. Mehrere Terroristen wurden durch Explosionen bei „Arbeitsunfällen“ getötet, aber Jabali besteht darauf, dass die Farben Schuld sind und hat einen Befehl erlassen, der den Import israelischer Farben verbietet. Das berichtet Y-net heute.
Jabali, dessen Festnahme seit Mitte 1997 von Israel wegen Planung von Terroranschlägen gegen israelische Ziele angestrebt wird, sagte heute, das die Farben nach einer gewissen Zeit der Lagerung, wenn sie dann mit anderen Materialien vermischt werden, „sehr gefährlich werden und zu Explosion und Verletzungen führen können“. Diese Vorwürfe seien in Labors nachgewiesen worden, behauptet Jabali und fügt hinzu, dass alle palästinensischen Sicherheitsorgane damit beschäftigt sind, die Materialien zu verfolgen und aus palästinensischen Geschäften zu entfernen.

Die (deutschsprachigen) ICEJ-Nachrichten vom 4.5.2001 ergänzen:
Am Mittwoch hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) entschieden, dass zukünftig alle Chemikalien und Farben aus Israel eine besondere palästinensische Polizeierlaubnis benötigen. Die palästinensische Polizei beschuldigt Israel, über diesen Weg explosives Material unter die Palästinenser zu bringen – eine nach israelischer Sicht „lächerliche“ Anschuldigungen.


Israel verwendet Uran-Munition und Giftgas
Ende 2000/Anfang 2001 kam in Europa eine heftige Diskussion um von den Amerikanern im Kosovo-Krieg verwendete Munition mit Spitzen aus abgereichertem Uran auf. Prompt wurde das von der Arafat-Propaganda aufgegriffen, wie u.a. ‚Time to Speak‘ und ‚Palestinian Media Watch‘ (25.2.2001) aufzeigen, in dem sie palästinensische Zeitungen zitieren:

Jassir Arafat rief die internationale Gemeinschaft kürzlich auf dem Wirtschaftsforum in Davos auf, die Palästinenser vor den Aktionen der Israelis zu schützen, wozu der Gebrauch von Panzern, Kampfhubschraubern und Maschinengewehren gegen palästinensische Kinder gehören. Er behauptete auch, dass Israel Munition mit Uranspitzen und andere verbotene Waffen benutze.
Suha Arafats Behauptung aufgreifend berichteten die Zeitungen der Autonomiebehörde wieder einmal über Giftgas: „Mediziner berichteten gestern Abend, dass mehr als 40 Einwohner in seltsamer Weise von Hysterie und nervösem Kollaps geschädigt wurden, eine Folge davon, dass sie Giftgas inhaliert hatten, das zum ersten Mal von den israelischen Besatzungstruppen gegen wehrlose Einwohner abgefeuert wurde. Medizinische Spezialisten sind der Meinung, dass es sich um Nervengas handelt, das durch internationales Recht verboten ist.“ [Al Ayyam, 13.02.2000, ein ähnlicher Bericht in Al-Quds]

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