Propaganda der üblen Sorte (2003)

Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).


Wieder mal ein „Massaker“

Am Montag, 20. Oktober 2003, griff die israelische Luftwaffe Ziele in Gaza an. Sie zielte auf Gebäude, in denen die Palästinenser Waffen und Sprengstoff herstellten. Für diesen Angriff benutzten sie F-16 und Kampfhubschrauber.

Alle Medien berichteten am selben Tag über viele palästinensische Tote, Ursache: die israelischen Raketen, die in eine Gruppe Zivilisten geschossen worden seien. Dies beruhte – natürlich – auf palästinensischen Angaben; die wurden – natürlich – von unseren Medien nicht in Zweifel gezogen: Mindestens 8, eher 12 Tote und 80 Verletzte.

Dass die Israelis zwei Bomben-„Fabriken“ und ein Auto mit zwei Terroristen ausschalteten, war jetzt nur noch Notiz am Rande – die zivilen Opfer waren das Thema und dafür wurde die IDF verdammt. Die Palästinenser zogen über die Israelis her und hatten wieder „Grund“ vom israelischen Terror zu reden. Bei uns war es ausgemachte Sache, dass Israel hier wieder einmal völlig unangemessen agiert hatte.
Dann kam der 22. Oktober – und mit ihm ein Problem für die, die so gerne „Massaker“ geschrien hatten. Die ICEJ berichtete (Newsletter, deutsch, vom 22.10.2003):

Die israelische Luftwaffe (IAF) veröffentlichte am Dienstag Aufnahmen eines ferngesteuerten unbemannten Beobachtungsflugzeugs, welche palästinensische Behauptungen eines Massakers beim IAF-Luftschlag auf ein Terroristenfahrzeug im Nusseirat-Flüchtlingslager im Gazastreifen widerlegen…

Die Luftaufnahmen zeigen jedoch, dass sich für einen Zeitraum von über zwei Minuten nach Abschuss beider Raketen auf das Auto nur ein bis zwei Personen in der Umgebung aufhielten, weit von der Einschlagstelle entfernt.
IMRA berichtet in einer Nachrichten-E-mail vom 23. Oktober über die Pressekonferenz einer Armee-Sprecherin am 22. Oktober 2003, was in dem von der IDF zur Verfügung gestellten Video zu sehen ist:

Der Angriff auf das Fahrzeug der Terrorzelle im Nusseirat-Flüchtlingslager

Ein IAF-Hubschrauber identifizierte eine Terrorzelle, die versuchte, den Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel zu durchbrechen.
Einige Mitglieder der Terrorzelle versuchten, in einem Fahrzeug in Richtung des Flüchtlingslagers Nusseirat zu fliehen.
Das Fahrzeug wurde von der IAF (Israelische Luftwaffe) identifiziert. Eine Rakete wurden auf das Fahrzeug abgefeuert. Es sollte hervor gehoben werden, dass sich in der Umgebung des Fahrzeugs keine Personen aufhielten.
Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle, rutschte von der Fahrbahn und prallte gegen ein Objekt, das ein Baum zu sein schien.
Das Fahrzeug setzte zurück und hielt in der Mitte der Straße. In diesem Moment wurde eine weitere Rakete auf das Fahrzeug abgeschossen – eine Minute nachdem die erste verschossen wurde. Erst zweieinhalb Minuten später begann sich eine Menge um das Fahrzeug zu bilden. (Um das Fahrzeug herum schienen sich drei Personen aufzuhalten – es ist nicht klar, ob es sich dabei um Mitglieder der Terrorzelle oder andere handelte.

Das Video der Aufklärungsdrohne, das den Schlag gegen das Fahrzeug der Terroristen zeigt, kann hier angesehen werden: http://www.idf.il/newsite/movies/Strike_heb2.asf
Damit war klar, dass die Israelis KEIN Massaker angerichtet hatten, wie es die Palästinenser behaupteten und wie es von den Medien weltweit so genüsslich verbreitet wurde. Die Richtigstellung habe ich im Fernsehen wie in den Printmedien und dem Radio vermisst. Wie das wohl kommt?

Vielleicht haben sie auch an die neue Version der Palästinenser akzeptiert: Nachdem die PA-Medien von zwei Raketen berichteten, von denen die zweite in die Zivilisten geschossen worden sein sollte, wurde jetzt flugs eine dritte Rakete erfunden, die nie gab. Aber das macht ja nichts, dass man seinen früheren Behauptungen widerspricht, um das Bild wieder so hinzurücken, dass es ins Propaganda-Bild passt. Nur: Unsere Medien machen es wieder mal mit, sie folgen den palästinensischen Lügen und verdummen das europäische Publikum, damit es sich gegen Israel stellt…


Ereignis:
Am Mittwoch, 15. Oktober befährt ein Konvoi amerikanischer Staatsbürger, man spricht anfangs von Diplomaten, eine Straße im Gazastreifen. Es handelt sich um Vertreter der amerikanischen Fulbright Foundation, die auf dem Weg sind, palästinensische Kandidaten für Stipendien in den USA zu sichten. Neben oder in der Straße ist ein großer Sprengsatz untergebracht, der eines der Autos des Konvois zerfetzt. Drei begleitende Sicherheitsleute sterben, weitere Personen werden z.T. schwer verletzt. Die Autos waren deutlich als amerikanischer Konvoi zu erkennen. Die Amerikaner (und Israelis), die den Toten und Verletzten zu Hilfe kommen wollten, wurden von einem palästinensischen Mob mit einem Steinhagel „begrüßt“.
Jetzt wird’s „lustig“ – und das berichten verschiedene Quellen; ich beschränke mich hier auf die folgende:

HonestReporting berichtet (Newsletter vom 16.10.03):
Die Nachrichtenmedien berichteten schnell über die pauschale Verurteilung des Anschlags und taten die Täter als „eine kleine, abtrünnige Gruppe“ ab. Praktisch jede Agentur in der Welt zitierte Yassir Arafat, wie er „dieses hässliche Verbrechen an amerikanischen Beobachtern“ verurteilte, „die im Auftrag von Sicherheit und Frieden unterwegs waren“; ebenso, wie PA-Sprecher Saeb Erekat lamentierte: „Das sind amerikanische Beobachter, die auf unsere Bitte hierher gekommen sind… diese Leute waren hier, um uns zu helfen.“ Ebenfalls die Erklärung des palästinensischen Premierministers Ahmed Qureia: „Wir verurteilen diesen Vorfall auf das Heftigste und wir werden eine Untersuchung durchführen und wir werden allem nachgehen und die Quelle dieses Angriffs finden.“

hr_alhayatWährend sie gegenüber westlichem Publikum Bedauern und Beschwichtigung äußerte, brachte die PA-Führung aber der eigenen Öffentlichkeit gegenüber nur irrationale Verunglimpfung Israels zum Ausdruck – früher schon ein wiederkehrendes Problem während und nach der Oslo-Periode. Die folgende Abbildung zeigt eine Karikatur, die heute (am 16. Oktober 2003) in der offiziell von der PA gesponserten Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida erschien (auf dem Wegweiser steht: „Gaza“):

 

Während sie palästinensische Verantwortung gegenüber westlichen Reportern zugab, brachte die PA ihrem eigenen Volk gegenüber zu Ausdruck, dass die Bombe von Israel gelegt wurde; mehr noch: die Amerikaner selbst werden mit Hakennasen porträtiert dargestellt – die klassische Charakterisierung von Juden. Das offizielle PA-Organ leugnet also nicht nur die palästiensische Verantwortung für die Tat (und macht statt dessen Israel verantwortlich), sie fördert in der palästinensischen Öffentlichkeit auch noch die wilde Vorstellung, dass die Amerikaner selbst Teil einer riesigen jüdischen Bewegung oder Verschwörung sind.

Die Botschaft der Karikatur wurde von Kommentaren in der gesamten palästinensischen Presse untermauert. Der Kommentator Talal Okal schreibt in al-Ayyam: „Warum jagte Israel das US-Sicherheitsfahrzeug in die Luft, das die US-Delegation nach Gaza begleitete?“ Und Basim Abu Samiah behauptet in Al-Hayat al-Jadida, dass es nicht nur „zweifelhaft“ sei, dass die „Täter eine palästinensische Partei seien“, die Amerikaner seien nicht einmal das Ziel gewesen: „Die Explosion war nicht für Amerikaner vorbereitet worden.“

Jetzt kommt das Pikante und leider im Westen Übliche:
Die großen Nachrichtenmedien ignorieren dieses Material und fahren fort, ohne qualifizierte Bestätigung die PA-Erklärungen zu akzeptieren, die die Verantwortung für ihr internes Terrorproblem anerkennen. Solche Berichterstattung fördert die Unwahrheit, die die Palästinenserführer der westlichen Welt aufzwingen – dass sie Verbündete der USA und einem Frieden mit Israel ehrlich verpflichtet sind. In der Zwischenzeit haben dieselben Führer das palästinensische Volk in der typischen Art der nahöstlichen Dikatoren dazu verführt zu glauben, dass alle Probleme ihrer Gesellschaft einzig und allein die Schuld Israels sei.


Wie war das noch: Die PA-Propagandisten wiederholen gebetsmühlenartig, die israelische Armee (IDF) würde die Frauen und Kinder der Palästinenser „abschlachten“ und einen Vernichtungs-Feldzug gegen das palästinensische Volk führen. LAW (palästinensische Nicht-Regierungs-Organisation für Recht) führt selbst hochrangige Terrorführer als Zivilisten und von der PLO ermordete UN-Mitarbeiter als Opfer der israelischen Armee (ganz zu schweigen davon, dass sämtliche Selbstmordattentäter natürlich auch palästinensische Opfer der Israelis sind) [s. weiter unten].

Hier einmal eine Aufstellung der Todesfälle auf beiden Seiten vom 27. September 2000 bis 12. August 2003 (Vorsicht, Propaganda! Unglaubwürdig, weil israelische Angaben!):

Gesamt: Palästinenser: 2365, Israelis 799
weiblich: Palästinenser: 109, Israelis 249

Nicht-Kombattanten, von der gegnerischen Seite getötet:
gesamt: Palästinenser: 871, Israelis: 614
weiblich: Palästinenser: 81, Israelis: 244

Kombattanten, getötet durch die gegnerische Seite:
Palästinenser: 1078, Israelis: 167

Durch Handlungen der eigenen Seite getötete Menschen:
Palästinenser: 300, Israelis: 20

(getötete) Nicht-Kombattanten unter 12 Jahren:
Palästinenser: 67, Israelis: 27

(getötete) männliche Nicht-Kombattanten im Alter von 12 bis 29 Jahren:
Palästinenser: 475, Israelis: 152

(getötete) Nicht-Kombattanten im Alter von 45 Jahren oder älter:
Palästinenser: 76, Israelis: 202

Quelle: International Policy Institute for Counter-Terrorism (ICT) am
Interdisciplinary Center in Herzliya
An Engineered Tragedy: Statistical Analysis of Fatalities
(Eine Arrangierte Tragödie: Statistische Analsyse von Todesfällen)
http://www.ict.org.il/casualties_project/stats_page.cfm

Fassen wir einmal zusammen:
Oblwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, sind doch 150% MEHR israelische Frauen tot als palästinensische.
Von den toten Frauen waren auf israelischer Seite ganze 5 zu den Kombattanten zu zählen (Mitglieder der Armee), auf palästinensischer Seite 28.

Obwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, liegt die Zahl der unter 12-jährigen toten Palästinenser „nur“ zweieinhalbmal so hoch wie die der israelischen.
(wobei noch anzumerken ist, dass israelische Kinder sich im Gegensatz zu palästinensischen in der Regeln nicht in Kampfzonen begeben – sprich: sich dem Risiko aussetzen ins Kreuzfeuer zu geraten!)

Obwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, sind fast dreimal so viele Israelis über 45 Jahren getötet worden wie entsprechende Palästinenser.

Die Palästinenser zählen zu ihren Opfern 300 Menschen, die sie selbst umgebracht haben (z.B. als sog. Kollaborateure). Genauso zählen sie die toten Selbstmord-Attentäter zu ihren „Opfern“.

Der Anteil getöteter Nicht-Kombattanten beträgt bei den Palästinensern 36,8%, auf israelischer Seite 76,8%.

Wer angesichts dieser Zahlen noch behauptet, die Israelis führten einen Krieg gegen Frauen und Kinder, der lügt.
Wer angesichts dieser Zahlen nicht zugibt, dass Palästinenser einen feigen Krieg gegen Frauen und Kinder führt, der ist verblendet oder lügt.
Wer angesichts dieser Zahlen nicht zugibt, dass ein Vernichtungsfeldzug eher von der palästinensischen Seite geführt wird, der ist genauso verblendet oder lügt.


Palestinian Media Watch (PMW), 5. März 2003:

Neue Verleumdung der Palästinensischen Autonomie:
Israel steckt Bomben in Spielzeug, um Kinder zu töten

von Itamar Marcus

Einleitung:

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) erfindet Lügen und Verleumdungen über Israel auf Englisch, um Israels Namen international zu beschmutzen (z.B. die Geschichte vom Massaker von Jenin) und auf Arabisch, um den Hass auf Israel in der eigenen Bevölkerung voran zu bringen.

Die neueste Verleumdung auf Arabisch ist ein Bericht von dieser Woche im PA-TV, dass Israel nun „Bomben und Minen baut, die als Spielzeug hergestellt sind“ und sie von Flugzeugen in bewohnten Gebieten abwirft, so Kinder mit ihnen spielen und in die Luft gejagt werden. Letztes Jahr berichtete PMW die palästinensische Verleumdung, Israel werfe vergiftete Bonbons aus Hubschraubern vor Schulen ab, um die Kinder zu vergiften. Diese neue Lüge geht in dieselbe Richtung.

Zusätzlich wiederholt das Programm viele alte Verleumdungen und Lügen, wie die, dass Israel plane die Al Aksa-Moschee zu zerstören. Der jüdische Heilige Tempel sei nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem gewesen, Israel schändete die Grabeskirche und viele andere.

Es folgt der Text aus der Sendung „Botschaft an die Welt“

„Die zionistischen Kriminellen planen die Al Aksa-Moschee zu zerstören, mit der Begründung, sie suchten nach dem Heiligen Tempel, von dem sie fälschlich behaupten, er befinde sich unter der Moschee…

Beleidigung unserer islamischen und christlichen heiligen Stätten gehen in ganz Palästina weiter. Die Al Aksa-Moschee ist bedroht und der Grabeskirche ist Entweihung und Zerstörung nicht erspart geblieben…
Sie werfen Sachen aus Jet-Flugzeugen, die Kinder anlocken, mit ihnen zu spielen und die diese dann sprengen. Das sind Bomben und Minen, die als Spielzeug gebaut werden.“

PA-TV, 3. März 2003

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