Wie die Hamas es sieht (2005)

Israelnetz berichtet am 23. Dezember 2005:
Hamas: Spanien zurückerobern

Die radikal-islamische Hamas hofft, dass Spanien bald wieder in islamische Hände geraten wird. In ihrer Kinderzeitschrift fordert sie die jungen Leser auf, ihren Teil dazu beizutragen.
Die Zeitschrift „Al-Fatah“ („Der Eroberer“) ist schon in der Vergangenheit durch Hetze aufgefallen. In der Ausgabe der vergangenen Woche (66) lassen die Redakteure die spanische Stadt Sevilla zu Wort kommen. Dabei wird der Name aus der Zeit der Mauren verwendet: Ischbilija.
„Friede sei mit Euch, liebe Freunde“, sagt die spanische Stadt den Kindern. „Ich möchte mich vorstellen. Ich bin die Stadt Ischbilija, die Blume des Staates Andalusien. Früher war ich die Hauptstadt des Reiches Ischbilija.“
Sie berichtet dann, wie das Gebiet islamisch wurde: „Die moslemischen Araber unter der Führung des heldenhaften Kommandeurs Mussa Ben Nusseir haben mich im Jahr 713 erobert – nach einer Belagerung, die einen Monat währte. Im Jahr 97 nach islamischer Zählung herrschte in Andalusien Ijub Ben Habib Alahmi, der die Hauptstadt an meine Schwester Cordoba übergab.“
Doch schließlich verloren die Moslems die Macht auf der Iberischen Halbinsel: „Im Jahr 646 nach islamischer Zeitrechnung belagerte mich Ferdinand III. und eroberte mich nach einer Belagerung, die ein Jahr und fünf Monate währte – das lag an der Stärke meiner Befestigungen und meiner Mauern. So endete die Epoche des Glanzes der Moslems und (die Stadt) ging verloren. Doch die Zeichen der moslemischen Kultur sind noch geblieben als Zeugen für die Kultur der Moslems, die auf meinem Boden endete.“
Zum Abschluss sagt Sevilla den jungen Lesern: „Ich wünsche mir, dass Ihr, meine Freunde, mich auffordert, mit den restlichen Städten des verlorenen Paradieses in die Hände der Moslems zurückzukehren, damit die Freude und das Glück meinen Boden überschwemmen und ihr mich besucht – denn schließlich bin ich die Blume des Staates Andalusien.“ Nach Ansicht der Stadt müssen die Moslems ganz Spanien aus der Hand der „Besatzer“ befreien und das islamische Reich wieder aufbauen. Illustriert ist der Artikel mit einem Bild von Madrid nach den Anschlägen vom 11. März 2004.
Wie der Informationsdienst „Arutz Scheva“ berichtet, folgt die Hamas mit diesem Artikel den Anweisungen ihres geistlichen Lehrers, Scheich Jusuf al-Karadawi. Er prägt auch die Lehren der ägyptischen Moslem-Bruderschaft. Vor drei Jahren erließ er eine Fatwa, derzufolge der Islam zunächst Rom erobern solle, und dann ganz Europa. Als Mittel für den angestrebten Sieg über das Christentum solle die Ausbreitung des Islam auf dem Kontinent dienen. Der Islam werde Erfolg haben und später auch über die ganze Welt herrschen.
Halten wir fest: Wenn Muslime brandschatzend mörderische Kriege führen, sind sie heldenhafte Kämpfer; andere nicht. Schon gar nicht Spanier, die ihr Land zurückerobern – die sind sie unrechtmäßige Besatzer. Muslimische Eroberung erfolgt durch Terror und Mord – was die Illustration deutlich macht. Sie ist ein klarer Aufruf, Terror und Massenmord zu veranstalten, damit Spanien wieder an die Umma fällt! Fragt sich nur, wann hier begriffen wird, dass das ein handfestes Konzept ist und keine bloße Spinnerei.


Palestinian Media Watch berichtet am 12. Dezember 2005:
Hamas-Video: Bewaffneter Kampf bis zur Vernichtung Israels

In dem Video wird u.a. Folgendes gesagt:

„Wir werden Erfolg haben, mit Allahs Gunst, eine ideologische Generation zu erziehen, die den Tod liebt wie unsere Feinde das Leben. Wir werden den Weg des Jihad und der Schahada [Märtyrertum] nicht verlassen, so lange auch nur ein Zentimeter unseres heiligen Landes in der Hand der Juden ist.
Wir gratulieren unserem Volk von 1948 [israelische Araber] zur Befreiung von Gaza. Ihr wollt sie [die Israelis] von innen heraus vernichten. Wir werden euch nie vergessen und nie verlassen. Der Tag wird kommen, da unsere Flagge über allen Teilen unseres Landes weht. Unsere Flagge wird auf den Minaretten Jerusalems wehen und den Mauern von Akko und den Stadtteilen von Haifa.“
[Hamas-Internetseite, 12. Dezember 2005]


Israelnetz, Nachrichten-Newsletter vom 14.09.2005:
„Wir werden Jaffa und Haifa befreien“

GAZA (inn) – Die radikal-islamische Hamas wird nach Israels Abzug aus Gaza den Kampf fortsetzen und schließlich auch Jaffa und Haifa „befreien“. Das versprach Hamas-Führer Mahmud a-Sahar am Dienstag vor Zehntausenden Palästinensern in Gaza.
„Wir schwören, Haifa und Jaffa zu befreien und unser Volk aus den Flüchtlingslagern in dieses Land zurückzubringen, das wir aus den Händen der zionistischen Besatzer befreien werden“, sagte A-Sahar unter dem Jubel seiner Zuhörer. Einem Bericht der Zeitung „Jediot Aharonot“ zufolge war er Hauptredner einer besonderen Versammlung, in der das Ende der israelischen Präsenz im Gazastreifen gefeiert wurde.
„Sieg über Israel durch Blut der Märtyrer“
Dieser Sieg sei durch das Blut der von Israel getöteten Hamas-Führer Scheich Ahmed Jassin, Abdel Rantisi und weiterer „Märtyrer“ errungen worden. „Wir wissen, dass unser Volk hofft, dass wir den Befreiungszug fortsetzen, bis wir die Fahne des Islam über Jerusalem hissen werden“, fügte A-Sahar hinzu. Seine Zuhörer riefen die Hamas-Terroristen auf, die Befreiung fortzusetzen und den Forderungen zur Waffenabgabe nicht nachzugeben.
Bei einem feierlichen Umzug fuhren Dutzende Jeeps voran, in denen Palästinenser mit Waffen, Raketen und Granaten saßen. Die Teilnehmer sangen islamische und militante Lieder, in denen es um die Befreiung der „ganzen palästinensischen Heimat“ ging.
„Wir geben keine Waffen ab“
A-Sahar versicherte, dass die Hamas ihre Waffen behalten werde: „Das sind die Waffen, mit denen wir den Kopf der zionistischen Feinde zerstoßen haben. Sie sind im Dienst des Volkes und der Heimat. Es sind nicht Waffen von Wegelagerern. Wir werden sie gegen niemanden gebrauchen, aber sie müssen in unseren Händen sein, weil Jerusalem auf uns wartet, und es wartet auf noch mehr Widerstand und Dschihad.“ Der „zionistische Feind“ kenne keine andere Sprache als die des Feuers, das die Hamas gegen sie gerichtet habe. „Wir werden weiter unsere Waffen entwickeln und auch unseren Widerstand.“
„Flüchtlinge müssen zurückkehren“
Laut der Strategie der Hamas „darf auf diesem Land kein Zionist mehr sein“, fügte der Terrorführer hinzu. Die Palästinenser würden niemals auf das Rückkehrrecht der Flüchtlinge verzichten. Wenn die jetzige Generation den Sieg nicht vollenden könne, würden ihre Söhne die den Feldzug fortsetzen.
Wenige Stunden zuvor hatte Palästinenserführer Mahmud Abbas in einer Rede an die Palästinenser versprochen, er werde der Waffenanarchie ein Ende setzen und es werde in der Autonomiebehörde nur gesetzliche Waffen geben. [HE: Allerdings hat er kategorisch ausgeschlossen, die Terrorgruppen zu entwaffnen!]


Hamas: Christlicher Zionismus ist unser Feind – 22. August 2005

Die Terrororganisation Hamas hat christliche Unterstützer Israels herausgegriffen und sie informiert, dass sie ihr Handeln als „kriminell“ betrachtet, sie zu Feinden der palästinensischen Araber macht.

In einem in der arabischsprachigen Zeitung Al-Sharq Al-Awsat am 18. August veröffentlichten Interview sagte Mahmud al-Zahar, ein hochrangiger Hamasführer aus Gaza, überraschenderweise, dass seine Organisation den Westen nicht als Feind betrachtet.

„Wir betrachten den Westen nicht als einen Feind, aber wir glauben, dass der christliche Zionismus kriminell ist“, sagte er.

Während keine arabische nationalistische oder islamische Gruppe bisher Christen besonders deshalb, weil sie auf Israels Seite standen, angriff, wird die Nachricht, dass die Hamas sie so hasst wie den jüdischen Staat, nicht viele überraschen, die sich als „christliche Zionisten“ bezeichnen.

Christliche Zionisten – die zum größten Teil, aber nicht ausschließlich, in den Reihen des evangelikalen Christentums zu finden sind – glauben nicht nur, dass der Gott Israels das Land Israel dem Volk Israel gab. Sie glauben auch, dass sie auf Seiten Israels gegen jene stehen müssen, die darauf aus sind, den Juden ihr Land zu stehlen.

Millionen Christen auf der ganzen Welt unterstützen den jüdischen Anspruch auf das Land Israel und lehnen arabische Behauptungen ab, dass sie nationale Rechte an diesem Land haben.

Während vielen Arabern erlaubt werden könnte und sollte im Frieden im Staat Israel zu leben, glauben diese Christen, dass jeder arabische Versuch die Souveränität über jegliches Land im biblischen Land Israel zu gewinnen, abgelehnt werden soll.


Es gibt keine israelischen Städte

Interview mit Hamas-Führer Dr. Mahmud Al-Zahar am 18. August 2005 auf Asharq Al-Awsat

Auszüge: (Das ganze Interview bei MEMRI)

Unser Plan ist es nicht, den Gazastreifen zu befreien, auch nicht die Westbank oder Jerusalem zu befreien. Unser Plan ist im ersten Schritt das 1967 besetzte Land zu befreien…

Frage: Wird die Hamas ihre Operationen in israelischen Städten nach dem Rückzug wieder aufnehmen?

Erstens gibt es keine israelischen Städte. Das sind Siedlungen….

Frage: Sie sprechen von Angriffen auf die palästinensischen Gebiete als ob Sie die Existenz Israels anerkennen.

Ich wehre mich entschieden gegen Ihre Aussage. Wir erkennen den Israel genannten Staat nicht an und werden ihn nicht anerkennen. Israel hat kein Recht auf irgendeinen Zentimeter palästinensischen Landes. Das ist eine wichtige Sache. Unsere Position entstammt unseren religiösen Überzeugungen. Das ist ein heiliges Land…

Klarer kann man kaum noch die Vernichtung Israels als Ziel formulieren. Aber für die EU muss wohl erst die Aussage „Wir wollen Israel vernichten“ mit massiver „militärischer“ Gewalt kombiniert sein, bis die Kontakte zur Hamas eingestellt werden


„Israel wird irgendwann verschwinden“

Dian Bahur-Nir und Ali Waked, YNET-News, 7. Juli 2005

Die Hamas wird keinen Zoll von Groß-Palästina aufgeben, sagte Hamas-Führer Mahmud al-Zahar einer italienischen Zeitung Anfang dieser Woche.

Im Gespräch mit der „Corriere della Sera“ sagte al-Zahar, die Hamas würde „definitiv nicht“ zu einer Koexistenz mit Israel bereit sein, sollte die IDF zu ihren Grenzen von 1967 zurückkehren.

„Es kann eine zeitlich begrenzte Lösung sein, für maximal 5 bis 10 Jahre. Aber am Ende muss Palästina dazu zurückkehren muslimisch zu werden und langfristig wird Israel vom Angesicht der Erde verschwinden.“

Fahrt zur Hölle

Nach den Absichten der Hamas befragt, ob sie Terroranschläge in Koordination mit dem Abkoppelungsplan ausführen will, sagte al-Zahar, dass Hamas bereits versprochen hat keine Gewalt zu initiieren und dass die Aktionen der Gruppe in Antwort auf Israels Handeln erfolgen würden.

„Wir werden den israelischen Abzug nicht stören, wir werden sie hier raus und zur Hölle gehen lassen“, sagte er. „Das Problem wird hinterher bestehen, denn in den Herzen eines jeden Palästinensers muss die Befreiung von Gaza von der Befreiung Jerusalems und der Westbank begleitet werden.“

Londoner Anschläge

Al-Zahar sagte, die Bombenanschläge von London, die während des Interviews statt fanden, sind in Ländern zu erwarten, die die USA unterstützen.

„Es ist kein Wunder, dass sie heute Terroranschläge in ihrem Heim gefunden haben“, sagte er. „Ich bin gegen diese Anschläge gegen Zivilisten, wer immer sie sind, aber warum soll man nicht sagen, wie es ist – wenn die britischen Soldaten nicht in Bagdad und Bazra wären – dann gäbe es heute für London Gnade.“

Al-Zahal ging jedoch nicht so weit, dass er die Anschläge auf die Londoner U-Bahn unterstützte, aber er versuchte die Taten der Selbstmord-Bomber zu „erklären“.

„Es gibt eine breite, populäre Volksbewegung gegen die arrogante amerikanische Hegemonie. Führer der Welt, angeführt von den Regierungen Bush und Blair, sollten der Stimme der ärmeren Länder mehr Aufmerksamkeit geschenkt haben.“

Außenministerium protestiert (und das ist wichtig)
In Israel stellte Außenminister Shalom dem EU-Gesandten Javier Solana die Übersetzung eines Teils des Interviews und Teile der Verfassung der Hamas zur Verfügung, ein Versuch Israels Ablehnung von Verhandlungen mit Hamas zu erklären.
Das Ministerium stieg auch in eine Kampagne ein, Europa von Verhandlungen mit der Hamas abzuhalten; dazu gehört eine englische Übersetzung der Verfassung der Hamas, die unter Diplomaten verteilt wurde, um den radikalen und gefährlichen Charakter der Bewegung den Entscheidungsträgern in aller Welt zu illustrieren.
„Nun, da Europa angeboten hat die Hamas auf der politischen Ebene anzuerkennen, liefert al-Zahar klare Stellungnahmen zu dem, was von der Organisation zu erwarten ist, sagten Ministeriumsvertreter gegenüber Ynet. „Er versucht nicht einmal zweideutig zu reden, um Europa zufrieden zu stellen und findet es schwierig die Freude der Gruppe über die Londoner Anschläge zu verbergen.“


Scheik Ibrahim Mudeiras, in einer „Predigt“ im PA-Fernsehen:
Am 24. Mai 2005 zeigt das Intelligence and Terrorism Information Center ein Video des Scheiks, wie er im PA-Fernsehen predigte:
„Wir nehmen die Gelegenheit wahr, um Großbritannien zur Verantwortung zu ziehen und zu sagen, dass es Rache gibt, die wir nie vergessen können. Wir können die Rache nicht verzichten, die von Großbritannien einfordern. Wir machen Britannien verantwortlich für das, was in Palästina passierte. Großbritannien ist die Ursache, bis zu diesem Moment, für jeden Tropfen Blut, der in dieses Land tropft.
Ich sage euch: Ihr müsst unsere Lage mit einem zuversichtlichen Blick auf den Sieg Allahs betrachten! Wenn ihr Allah helft (den Islam ausbreitet), wird Allah euch den Sieg bringen. Wir beherrschten einst die Welt und es wird der Tag kommen, bei Gott, da werden wir die gesamte Welt beherrschen. Der Tag wird kommen, da wir die Vereinigten Staaten beherrschen, der Tag wird kommen, da wir Großbritannien beherrschen, wir werden die ganze Welt beherrschen (und alle werden in Frieden und Behaglichkeit unter unserer Herrschaft leben), außer die Juden. Die Juden werden unter uns nicht in Frieden und Behaglichkeit leben. Verrat wird weiter durch die Geschichte hindurch ihre Natur sein. Der Tag wird kommen, dass die ganze Welt sich der Juden entledigen wird.“

Wenn die Ziele der Hamas so offen geäußert werden und die offizielle Palästinenser-„Regierung“ die Verbreitung über ihr offizielles Fernsehen zulässt, dann ist wohl die Frage angebracht, wie weit der Westen den Kopf noch in den Sand stecken will.


IMRA/Fernsehen Kanal 2: Hamas-Führer Deif: Scharon hat recht – Netzarim ist wie Tel Aviv

Ehud Yaari, Korrespondent für Arabisches bei Kanal 2, berichtete über das Nachrichtenmagazin „Mishal Cham“, dass Hamasführer Mohammed Deif aus seinem Versteck in Gaza erklärte, Premierminister Ariel Scharon habe „recht, als er sagte, dass Netzarim das gleiche ist wie Tel Aviv“; er versprach, dass genau wie Isarel jetzt aus Netzarim abziehen wird, es auch letztlich aus Tel Aviv abziehen wird.

Was wieder aufzeigt, worum es im Nahost-Konflikt letztlich geht: Israels Existenz, nicht irgendwelche territorialen Streitigkeiten!

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