Die Verfassung der Fatah-Bewegung

„Yassir Arafat“ gründete seine eigene „Widerstandsorganisation“, lange bevor die PLO geschaffen wurde. Diese Organisation, Fatah, wurde später zur wichtigsten und größten Fraktion der PLO. Diesen Status hat sie heute noch.
Diese Bewegung hat sich eine „Verfassung“ gegeben, um den Anschein von Demokratie und Legitimität zu erhalten. Es handelt sich um eine typisch stalinistisch-sozialistische „Verfassung“, die bis heute gültig ist – und mit echter Demokratie herzlich wenig zu tun hat, da Demokratie von unten nach oben rein formell durch aufgeblähte, parlamentsähnliche Strukturen zwar existiert, aber wie im früheren Ostblock bezüglich der Machtausübung eine Hierarchie mit Vollmachten von oben darstellt.
Diese Verhältnisse sollte man sich in Erinnerung rufen, wenn wieder einmal von „Arafats Fatah-Bewegung“ und Gruppen, „die Arafats Fatah-Bewegung nahe stehend“ sind die Rede ist: ein stalinistisch organisiertes Diktatur-Modell. In dieser Tradition steht Arafat. Und von ihr lässt er nicht ab.

Noch eine kleine Bemerkung am Rande: Nach meinen Informationen heißt „Fatah“ auf Deutsch: „Eroberung“. Bezeichnend.

(Link existiert nicht mehr; aber CAMERA hat sie auch)

Inhaltsverzeichnis:

Einführung in die Verfassung
Die wichtigen Prinzipien der Verfassung

Kapitel 1

Die wichtigsten Prinzipien der Bewegung
Ziele
Methoden

Kapitel 2

Organisatorische Regeln und Prinzipien

Kapitel 3

Mitgliedschaft
Arten der Mitgliedschaft
Erwerb der Mitgliedschaft
Rechte der Mitglieder
Verpflichtungen der Mitglieder
Weiterführung, Suspendierung und Verlust der Mitgliedschaft
Die Generalkonferenz
Die Generalrat
Der Zentralrat

Kapitel 4

Regionen
Die Regionalkonferenz
Anforderungen an die Regionalkonferenz

Kapitel 5

Die Organisationen zur Leitung der Bewegung
Die Distriktskonferenz
Anforderungen an die Mitgliedschaft in der Distrikts-Konferenz

Kapitel 6

Die Basis-Organisationen der Bewegung
Verpflichtungen der Basis-Organisationen

Kapitel 7

Strafen

Kapitel 8

Allgemeine Übereinkünfte


Lieber Bruder, Kamerad im Kampf!

Diese Bewegung ist eine patriotische und historische Verpflichtung, die wir alle ehrlich schultern müssen… Und lasst uns all jene inspirieren, die Palästina in dieser gemeinsamen, patriotischen Pflicht treu sind… Wir alle müssen uns kritischen Zeiten stellen und Unglück ruhig tragen… Wir müssen uns selbst, unsere Bemühungen und unsere Zeit opfern; dies sind die Waffen ehrbarer Patrioten.

Daher, lieber Bruder, halte in deinem Marsch nicht an!

Führe deinen Marsch weiter, bewaffnet mit der Entschlossenheit des Patrioten, der Bestimmtheit des wahren Gläubigen und der Ruhe des Kämpfers… Unser Volk benötigt jede einzelne Sekunde, nachdem unsere Sache schon so lange andauert… Lasst uns für eine Zeit lang nicht vergessen, dass unser Feind stark ist und das der Kampf heftig und lang ist… Daher halten Bestimmtheit, Ruhe, Vertrauen, Entschiedenheit und festhalten an den Zielen der Revolution und ihrer Prinzipien unseren Marsch beharrlich sicher und machen den Weg zu unserem Sieg deutlich kürzer.

Mach nun weiter, mein Bruder, vorwärts… zur Revolution

Lang lebe Palästina, ein freier arabischer Staat.


„FATAH“

Einleitung in die Verfassung

Die Bedeutung dieser Verfassung stammt daraus, dass sie eine Anwendung der Prinzipien unseres Kampfes, der Sockel der Bewegung. Sie ist ebenfalls ein Ausdruck der Konzeption der Beziehungen der Bewegung zu anderen Bewegungen und Organisationen, da sie das disziplinarische Rahmenwerk ist, das die Beziehungen ihrer Mitglieder untereinander so diktiert und organisiert, dass sie ihren Weg und die Zukunft der Revolution beibehält.

Diese Verfassung dreht sich um die folgenden Prinzipien:

1. Die bewaffnete Revolution, die wir führen, ist durch das Prinzip eingesetzt worden, dass sie eine Revolution der Öffentlichkeit ist und nicht die einer besonderen Klasse; dass die Öffentlichkeit in der Lage ist sie effizient und gewissenhaft zu führen. Die Öffentlichkeit ist auch der wahre Beschützer der revolutionären Organisation. Diese Organisation hat die intime Beziehung zwischen der Revolution und der Öffentlichkeit über die hierarchische Struktur der Bewegung zufrieden gestellt, in der die Öffentlichkeit weiterhin eine solide, breite Basis darstellt.

Mit dieser Sicht der Rolle der Öffentlichkeit wird die Rolle der organisatorischen Basis der Bewegung konkretisiert. Die Bewegung ist in engem Kontakt mit der Öffentlichkeit, teilt ihre Sorgen und Mühen und wird durch ihr Sehnen inspiriert. Die Öffentlichkeit ist daher die einzige Quelle der Autoritäten und der einzige, ehrliche Wächter der Bewegung. Sie ist auch die einzige Partei, die die Autorität zu wichtigen Entscheidungen hat und die Führung auf allen Ebenen zu wählen. Dies geschieht durch direkte Wahlen auf verschiedenen Ebenen, damit Geheimhaltung gewahrt bleibt und wegen der geographischen Zerstreuung, die unser palästinensisches Volk ertragen muss.

2. Die gewählte Führung übernimmt ihre Verantwortung auf Grundlage des Prinzip der demokratischen Zentralität, die die Verpflichtung der unteren Ränge gegenüber den Entscheidungen der höheren gewährleistet. Die Führung ist im Gegenzug den Konferenzen und Räten gegenüber verantwortlich zu machen. Höhere Führungspositionen übernehmen eine zentrale Verantwortung, die die höchste Einzeit der Organisation in verschiedenen Distrikten und Institutionen verkörpern.

3. Die Bewegung ermutigt zu Meinungsfreiheit und Kritik innerhalb des disziplinarischen Rahmens. Dies ist ein heiliges Recht aller Mitglieder und keine Machtbefugnis kann sie verbieten. Jede Sichtweise oder Kritik innerhalb des disziplinarischen Rahmens sollte hinterher nicht als eine Anklage gegen ein Mitglied benutzt werden. Freie Meinungsäußerung ist die einzige Garantie die Führung davor zu bewahren, dass sie Fehler macht oder eine falsche Richtung einschlägt; sie ist die einzige effektive Methode die öffentliche Meinung durch die unterschiedlichen Grundlagen an die Führung der Bewegung zu vermitteln.

4. Die Bewegung glaubt fest an die Selbstkritik aller Mitglieder im Allgemeinen und derer in Verantwortung im Besonderen. Das ist wichtig, damit das Ziel der freien Kritik und der freien Meinungsäußerung erreicht wird, kontinuierlicher Verirrung ein Ende gesetzt wird und um die Bereitschaft auszudrücken, aus öffentlicher und Selbstkritik Nutzen zu ziehen. Dadurch wird die Erfahrung der Bewegung sehr stark weiter entwickelt und sein Pfad wird viel deutlicher gemacht.

5. In der Entschiedenheit zur Befreiung und darin, historischen sozialen Wandel zu schaffen, versucht die Bewegung die revolutionären moralischen Werte zu beginnen, die mit unserem Kampf gleich stehen, und das Gefühl der menschlichen Würde zu schaffen. Darum versucht die Bewegung die Einzelnpersonen von sozialen Missständen zu befreien, besonders von der Diskriminierung, der Frauen gegenüber stehen, der Sache, die sie in ihren Möglichkeiten und ihren effektiven Beiträgen auf allen disziplinären Ebenen beschränkt. Das hat zur Folge, dass die Beziehungen der Mitglieder objektiv und gegründet sein sollen auf den Prinzipien und Verfassungen der Bewegungen. Die Bewegung behandelt folglich alle Mitglieder gleich, so weit es ihre wesentlichen Verpflichtungen angeht, und bietet gleiche Chancen für alle treuen und aktiven Mitglieder, führende Positionen einzunehmen. Während sie darauf achtet, ihren Weg beizubehalten, ist sie ebenfalls darauf bedacht, den größtmöglichen Nutzen aus ihren Erfahrungen zu ziehen, um ihre Ideologie zu bereichern und ihre Infrastruktur zu entwickeln.

6. Durch ihren Kampf unternimmt es die Bewegung, die Öffentlichkeit zu mobilisieren um die nötige Unterstützung zu gewinnen. Diese Aufgabe sollte durch ihre Mitglieder gehandhabt werden. Daher spart sie nicht mit Mühen, dass ihre Mitglieder Beispiele für andere sind, um die Öffentlichkeit anzuziehen und ihr Vertrauen in und die Loyalität zur revolutionären Organisation zu festigen. Als Ergebnis hat das Mitglied eine revolutionäres und beispielhaftes Leben zu führen, das sich auf Loyalität, Disziplin, Glaubwürdigkeit, Anstand, Selbstverleugnung und Uneigennützigkeit gründet. Gleichzeitig muss er die höchsten Grade von Stolz, Ablehnung von Wirklichkeit und Konformität gegenüber den Prinzipien der Bewegung demonstrieren.
Die wesentlichen Prinzipien der Verfassung

1. „FATAH“ ist eine nationale, revolutionäre Bewegung und die Mitgliedschaft darin ist geheim.

2. Die Revolution gilt allen Menschen, die aktiv daran teilnehmen, und die Bewegung ist ihre führende revolutionäre Organisation; daher ist sie die organisatorische Kraft und ihr einziger Besitzer, der das Recht hat ihre Ausrichtung zu bestimmen.

3. Die Bewegung bildet eine einheitliche Körperschaft, die eine Führung hat. Die Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten werden unter ihren Mitgliedern entsprechend den Prinzipien und Gesetzen der Bewegung gleich verteilt.

4. Kollektive Führerschaft ist die einzige Methode der Bewegung. Das schließt das Folgende ein:

a. Demokratie ist die Basis der Diskussion, Untersuchung und Entscheidungsfindung auf allen organisatorischen Ebenen.

b. Demokratische Zentralität ist die Basis der Behandlung von Verantwortlichkeit; das betrifft gemeinschaftliches Arbeiten, Denken und politische Teilnahme an der Bewegung.

c. Kritik und Selbstkritik sind die Grundlage von Richtigstellung; Bestrafung ist kein Ende an sich, sondern ein Mittel zur Auswertung und Entwicklung.

d. Die Minorität muss sich der Ansicht der Mehrheit anpassen; die in den unteren Rängen müssen die Entscheidungen derer in den höheren Rängen befolgen, damit Disziplin und eine einheitliche Organisation errecht werden, die eine einheitliche Vision, Ideologie und Handlungsweise hat.

e. Die Bewegung glaubt fest an heilige Mitgliedschaft und die Freiheit des Einzelnen und lehnt Rache ab, wie sie fest an das Recht eines jeden Bürgers glaubt, and er Revolution teilzunehmen und total die Aufhebung dieses Rechts ablehnt, außer es könnte eine Gefahr bestehen, die den Fortschritt und die Sicherheit der Bewegung gefährdet.

KAPITEL EINS

Prinzipien – Ziele – Methoden

Die wesentlichen Prinzipien der Bewegung

Artikel (1) Palästina ist Teil der arabischen Welt und das palästinensische Volk ist Teil der arabischen Nation und ihr Kampf ist Teil von dessen Kampf.

Artikel (2) Die palästinensischen Menschen haben eine unabhängige Identität. Sie sind die einzige Autorität, die ihr Schicksal bestimmt, und haben komplette Souveränität über ihr gesamtes Land.

Artikel (3) Die palästinensischen Revolution spielt eine führende Rolle in der Befreiung Palästinas.

Artikel (4) Der palästinensische Kampf ist Teil und Paket des weltweiten Kampfes gegen Zionismus, Kolonialismus und internationalen Imperialismus.

Artikel (5) Die Befreiung Palästinas ist eine nationale Pflicht, die die materielle und menschliche Unterstützung der arabischen Nation benötigt.

Artikel (6) UN-Projekte, Übereinstimmungen und Resolutionen oder diejenigen Einzelner, die das Recht der Palästinenser in ihrem Heimatland untergraben, sind illegal und werden abgelehnt.

Artikel (7) Die zionistische Bewegung ist rassistisch, kolonialistisch und aggressiv in ihrer Ideologie, ihren Zielen, ihrer Organisation und ihrem Vorgehen.

Artikel (8) Die israelische Existenz in Palästina ist eine zionistische Invasion mit kolonial-expansiver Basis und ein natürlicher Alliierter des Kolonialismus und internationalen Imperialismus.

Artikel (9) Palästina zu befreien und seine heiligen Stätten zu beschützen ist eine arabische, religiöse und menschliche Verpflichtung.

Artikel (10) Die palästinensische nationale Befreiungsbewegung „Fatah“ ist eine unabhängige revolutionäre Bewegung, die die revolutionäre Spitze des palästinensischen Volks repräsentiert.

Artikel (11) Die Massen, die an der Revolution und der Befreiung teilnehmen, sind die Eigentümer des Landes Palästina.

Ziele

Artikel (12) Die vollständige Befreiung von Palästina und die Ausrottung der zionistischen wirtschaftlichen, politischen, militärischen und kulturellen Existenz.

Artikel (13) Errichtung eines unabhängigen, demokratischen Staates mit vollständiger Souveränität über alles palästinensische Land und Jerusalem als seiner Hauptstadt; Schutz der juristischen und gleichen Rechte ohne jegliche rassische oder religiöse Diskriminierung.

Artikel (14) Aufbau einer progressiven Gesellschaft, die die Rechte der Menschen und ihre öffentliche Freiheit gerantiert.

Artikel (15) Aktive Teilnahme in der Erreichung der Ziele der arabischen Nation zur Befreiung und dem Aufbau einer unabhängigen, progressiven und vereinigten arabischen Gesellschaft.

Artikel (16) Stützung aller unterdrückter Völker in ihrem Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung um einen gerechten, internationalen Frieden aufzubauen.
Methode

Artikel (17) Bewaffnete öffentliche Revolution ist die unvermeidliche Methode zur Befreiung Palästinas.

Artikel (18) Absolutes Verlassen auf das palästinensische Volk, das den Sockel der Front ist und auf die arabische Nation als Partner im Kampf und die Verwirklichung tatsächlicher Interaktion zwischen der arabischen Nation und dem palästinensischen Volk durch Einbindung des arabischen Volks in den Kampf durch eine vereinigte arabische Front.

Artikel (19) Bewaffneter Kampf ist eine Strategie und keine Taktik und die Revolution des palästinensischen arabischen Volks ist ein entscheidender Faktor im Befreiungskampf und dem Ausmerzen der zionistischen Existenz und dieser Kampf wird nicht enden, bis der zionistische Staat zerstört und Palästina vollständig befreit ist.

Artikel (20) Erreichung eines gegenseitigen Abkommens mit allen nationalen Kräften, die am bewaffneten Kampf zur Gewinnung der nationalen Einheit teilnehmen.

Artikel (21) Enthüllung der revolutionären Natur der palästinensischen Identität auf der internationalen Ebene; dies widerspricht nicht der immerwährenden Einheit zwischen der arabischen Nation und dem palästinensischen Volk.

Artikel (22) Widerstand gegen jegliche politische Lösung, die als Alternative zur Zerstörung der zionistischen Besatzung in Palästina angeboten wird, wie auch gegen jedes Projekt, das die palästinensische Sache liquidieren will oder seinem Volk ein internationales Mandat auferlegen will.

Artikel (23) Aufrechterhaltung der Beziehungen mit arabischen Staaten mit dem Ziel, die positiven Aspekte ihrer Haltungen zu entwickeln unter der Voraussetzung, dass der bewaffnete Kampf nicht negativ beeinflusst wird.

Artikel (24) Aufrechterhaltung der Beziehungen mit allen liberalen Kräften, die unseren Kampf unterstützen um gemeinsam dem Zionismus und Imperialismus zu widerstehen.

Artikel (25) Die betroffenen Länder der Welt davon überzeugen, dass sie jüdische Einwanderung nach Palästina verhindern, als Methode, das Problem zu lösen.

Artikel (26) Alle Versuche vermeiden die palästinensische Sache in einem arabischen oder internationalen Problem auszunutzen und diese Frage über jeden Streit stehend zu betrachten.

Artikel (27) „FATAH“ mischt sich nicht in lokale arabische Angelegenheiten ein und toleriert daher keine Einmischungen oder Behinderungen ihres Kampfes durch wen auch immer.

KAPITEL ZWEI

Organisatorische Regeln und Prinzipien

Verbindlichkeit… Disziplin… Zentralität… Demokratie…
Öffentliche und Selbstkritik

In ihrer organisatorischen Arbeit verlässt sich die Bewegung auf die folgenden Regeln und Prinzipien:

Erstens: Verbindlichkeit. Das bedeutet:

Artikel (28) a. Festen Glauben an die Sache und die Ziele der Bewegung und völlige Opferbereitschaft für sie bis zum Sieg.

b. Vollständiges Festhalten an der politischen Linie der Bewegung.

c. Vollständige Übereinstimmung mit dem politischen Programm der Bewegung und den Entscheidungen ihrer Räte und Verfassungen.

d. Vollständige Verpflichtung den Entscheidungen der Bewegung gegenüber und die Verteidigung ihrer Ansichten.

Zweitens: Disziplin. Das bedeutet:

Artikel (29) a. Festhalten an den Bedingungen der unentbehrlichen Verfassung und ihrer organisatorischen Verordnungen,

b. Anpassung an die organisatorischen Entscheidungen der führenden Komitees,

c. peinlich genaue und begeisterte Ausführung der Befehle und dass die Mitglieder der unteren Ränge die Entscheidungen, Befehle und Führung der Mitglieder der höheren Ränge befolgen,

d. Abstand zu nehmen von der Besprechung interner Angelegenheiten außerhalb organisatorischer Sitzungen und dem Rahmen der Bewegung;

e. Abstand zu nehmen davon, eigenmächtig Entscheidungen zu treffen oder temperamentvolle Haltung zu zeigen und

f. Festhalten an der organisatorischen Hierarchie.

Drittens: Zentrale Demokratie: Das bedeutet

Artikel (30) a. Zentrale Planung, Führung und Überwachung, aber nicht zentrale Ausführung, Diskussionsfreiheit und das Recht auf Teilnahme an Entscheidungsfindungen und Empfehlungen innerhalb des organisatorischen Rahmens.

b. Verwirklichung der demokratischen Zentralität durch Übernahme der folgenden organisatorischen Methoden:

1. Wahl der Führung durch die in Artikel 42, Punkt d und e, Artikel 52, Artikel 65, Punkt e, Artikel 83, Punkt d umrissenen Gremien,

2. Praktizierung kollektiven Führungsstils,

3. Befolgung der Mehrheitsansicht durch die Minderheit,

4. Befolgung der Entscheidungen der höherrangigen Mitglieder durch die niedrigerrangigen Mitglieder,

5. Diskussionsfreiheit und das Recht auf Teilnahme innerhalb des organisatorischen Rahmens,

6. Vorlage von Berichten für die Wahlmänner über die Aktivitäten der Führung zu jeder Sitzung und

7. Periodische Berichte an höhere Einheiten über alle Aktivitäten, die durch die niedrigeren Einheiten ausgeführt wurden.

Viertens: Öffentliche und Selbstkritik:

Artikel (31) Dies ist einer der Ecksteine, nach denen die revolutionären Praktiken ausgewertet werden, um ihre positiven Ergebnisse zu betonen und ihre negativen Auswirkungen zu umgehen. Dies garantiert gleichermaßen den fehlerlosen Prozess der Bewegung und die Praktizierung von öffentlicher und Selbstkritik aller Mitglieder und Führungen innerhalb des organisatorischen Rahmens.

Fünftens: Organisatorische Regeln und Prinzipien werden durch die folgenden Methoden verwirklicht:

Artikel (32) 1. Während ihrer Sitzungen sind die Konferenzen der Bewegung (Generalkonferenz, Distriktskonferenz, Regionalkonferenz) die höchsten Führungsautoritäten, jede nach ihren Besonderheiten und Zuständigkeiten, wie sie in der Verfassung umrissen sind. Sie haben die alleinige Autorität die Führungskomitees zu wählen, ihre Aktivitäten zu planen und deren Praxis zu beobachten und in Frage zu stellen.

2. Die Praktizierung kollektiven Führungsstils über die Arbeit der Komitees, für jedes Komitee von der Spitze nach unten, hat ihre Aufgaben zu übernehmen auf der Grundlage, dass ihre ergänzende Einheit mit anderen Einheiten zusammenarbeitet und ihre Verantwortlichkeiten übernimmt und das alle Fragen rational in den Komitees und Einheiten diskutiert werden müssen und dass alle Entscheidungen im Licht legaler Mehrheit getroffen werden müssen.

3. Die Führung sollte sich den Konferenzen anpassen und die niedrigeren Ränge den höheren.

4. Die Erreichung der Gleichheit unter den Mitgliedern durch ihre Befolgung der wesentlichen Verfassung und Regularien und Entscheidungen der Bewegung und des Bedenkens von Kompetenz, Treue und Opfer als den Kriterien für die urteilenden Mitglieder und den Aufstieg auf der organisatorischen Leiter.

KAPITEL DREI

Mitgliedschaft

Arten… Anforderungen… Erwerb… Rechte… Fortbestand

Artikel (33) a. Die Mitgliedschaft in der Bewegung ist das Recht eines jeden Palästinensers oder Arabers, der die notwendigen Anforderungen erfüllt, fest an die Befreiung Palästinas glaubt und vollendete Verpflichtung der wesentlichen Verfassung der Bewegung, ihrem Programm, ihren Regeln und ihrer politischen und organisatorischen Entscheidungen gegenüber demonstriert.

b. Die Mitgliedschaft kann einem Freund gewährt werden, der sich nach einer Entscheidung des Zentralkomitees entschieden hat sich der Bewegung zu verpflichten.

Arten der Mitgliedschaft

Artikel (34) Es gibt drei Kategorien der Mitgliedschaft:

1. Volles Mitglied:

a. Dies ein Mitglied, das erfolgreich die Probezeit absolviert hat und dementsprechend als Unterstützer zugeteilt ist. Seine Mitgliedschaft als aktives Mitglied wird von einer Entscheidung des Regionalkomitees oder durch Nominierung durch den führenden organisatorischen Rahmen in den zentralen Entscheidungsgremien und durch Konsens des Mobilisations- und Organisationsbüros bestätigt.

2. Militärisches Mitglied ist jemand, der eine revolutionäre Vergangenheit hat. Dies ist ein Mitglied des besonderen organisatorischen Flügels (Asifa) nach den besonderen Regularien, die durch das Zentralkomitee angeboten und vom Revolutionsrat bestätigt werden.

b. Organisator: ist jemand, der die Mitgliedschaft direkt durch Dekret des Zentralkomitees erhält; er steigt nicht über die organisatorische Leiter auf. Einmal zu einem aktiven Mitglied erhoben, kann seine Mitgliedschaft nicht über das Distrikt-Komitee hinaus gehen.

c. Unterstützer: ist jemand, der zum Beitritt in die Bewegung nominiert ist; seine Mitgliedschaft unterliegt den folgenden Bedingungen:

1. Er sollte die Mitgliedschafts-Anforderungen, wie sie in Artikel (35), ausschließlich Punkt (g) bezüglich des Eides umrissen sind, erfüllen,

2. er sollte von zwei Mitgliedern empfohlen sein, die der Bewegung mindestens zwei Jahre vorher beigetreten sind,

3. er sollte eine sechsmonatige Probe- und Vorbereitungszeit erfolgreich absolviert haben, während der er die theoretischen Prinzipien der Bewegung zu verstehen hat und sollte begeistert seine Aufträge ausführen. Das gilt gleichermaßen für den Dienst in den „Asifa“-Kräften.

Anforderungen der Mitgliedschaft

Artikel (35) Ein Mitglied in der Bewegung sollte die folgenden Anforderungen erfüllen:

a. Er darf nicht weniger als 17 Jahre alt sein; Kadetten, Blumen und Jugend haben gesonderte Mitgliedschafts-Regularien,

b. Er muss einen guten Leumund und nationale Glaubwürdigkeit besitzen,

c. Er muss das Volk und seine Traditionen respektieren, ihm dienen und seine Interessen und Sicherheit schützen,

d. Er muss unabhängig sein und keiner anderen Organisation oder Partei angehören,

e. Er muss Führungsqualifikationen haben und eine vernünftige Menge an Wachheit und die Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung haben; er muss eine angenehme Persönlichkeit sein,

f. Er muss genügend Bereitschaft zu Opfer, Selbstverleugnung und Uneigennützigkeit besitzen,

g. Er muss den folgenden Eid schwören:

(Bei Allah, dem Allmächtigen und bei meiner Ehre und Glauben schwöre ich, Palästina treu zu bleiben und keine Mühe zu scheuen es zu befreien; ich schwöre, keines der Geheimnisse der Bewegung (FATAH) und Unternehmen zu verraten; dies ist ein freier Eid, den Gott bezeugen möge.)

Mitgliedschaft erwerben

Artikel (36) Mitglieder werden in der Bewegung auf individueller Grundlage anerkannt nach ihrer Kompetenz und Bereitschaft zu Arbeit und Opfer.

Rechte der Mitgliedschaft

Artikel (37) Das Mitglied der Bewegung hat die folgenden Rechte:

a. Alle in diese Verfassung genannten Rechte wahrzunehmen,

b. die gleichen und selben Rechte und Pflichten zu haben wie alle andere Mitglieder,

c. Die organisatorische Leiter aufzusteigen entsprechend den Bedingungen der Verfassung und auf Basis von Kompetenz, Effizienz und Treue,

d. Völlige Freiheit zur Kritik, Einspruch, Protest, Diskussion, Verhandlung und Erkundigung ur innerhalb der organisatorischen Sitzungen,

e. innerhalb der organisatorischen Hierarchie jedes führende Mitglied zu kritisieren und befragen,

f. bei Anklage oder Kreuzverhör sich vor den führenden Komitees und Autoritäten, wie auch Überwachungs- und Untersuchungs-Ausschüssen zu verteidigen,

g. eine schriftliche Antwort auf seine Anfragen spätestens nach Ablauf eines Monats zu erhalten,

h. geschützt zu werden, d.h. er sollte nicht entlassen, missachtet oder kalt gestellt werden, ohne dass über ihn verhandelt und er von einem der Gerichte der Bewegung verurteilt wurde,

i. hohe Führungspersönlichkeiten zu treffen, einschließlich solcher des Zentralrats, sollte die Notwendigkeit bestehen und

j. einen organisatorischen Rang zu bekleiden, außer er büßt eine organisatorische Strafe ab; sein organisatorischer Rang sollte ab seiner Aufnahme in die Bewegung als aktives Mitglied in seiner Akte erscheinen.

Pflichten der Mitglieder

Artikel (38) Das Mitglied der Bewegung hat die folgenden Pflichten zu erfüllen:

a. ständiger und unerbittlicher Kampf zur Erreichung der Prinzipien und Ziele der Bewegung,

b. komplette Verpflichtung und Anwendung der politischen Linie und des Programms der Bewegung,

c. Anwendung der politischen Verfassung und bewusste und genaueste Ausführung aller ihrer Entscheidungen,

d. Beibehaltung der organisatorischen und ideologischen Einheit der Bewegung und Gegnerschaft zu Fraktionsbildung,

e. Ständige und beflissenes Lernen, um theoretisch und praktisch die eigene Bildung und Erfahrung zu erweitern,

f. Teilnahme an allen Treffen und regelmäßige Bezahlung der Abonnements,

g. Beispiel geben bezüglich Uneigennützigkeit, Mut, Treue, Opferbereitschaft, Ruhe, Durchhaltevermögen und Selbstverleugnung,

h. Ständige Arbeit zur Erhaltung starker Beziehungen zur Öffentlichkeit und der Gewinnung ihres Respekts und Vertrauens und um dauerhaft die Prinzipien der Bewegung zu verbreiten und die Beziehung der Öffentlichkeit zu diesen zu konsolidieren.

i. Öffentliche und Selbstkritik praktizieren und eine aktive Rolle in den organisatorischen Sitzungen und der öffentlichen und organisatorischen Arbeit spielen,

j. Ständige Wachsamkeit bezüglich der Aktivitäten des Feindes und der Kräfte, die der Revolution entgegen stehen.,

k. Die Geheimnisse der Bewegung auf individueller, Komitee- und Formations-Ebenen geheim zu halten und angemessene vertrauliche Methoden in der eigenen Arbeit zu benutzen,

l. Beibehaltung einer einheitlichen Arbeitsweise und Verzicht auf alle solche mit individuellen und nach persönlichen Mustern geprägten,

m. Festhalten an der organisatorischen Hierarchie und Respektierung der Entscheidung höherer Komitees,

n. Bekämpfung persönlichen Betrugs, Nachlässigkeit und Nachlassens wie auch aller schädlichen Praktiken,

o. gewissenhafter und treuer Dienst an der Öffentlichkeit und

p. Bereit sein, die Befehle der Bewegung auszuführen, um die geforderten revolutionären Pflichten zu erfüllen.

Fortbestand, Aussetzung und Streichung der Mitgliedschaft

Artikel (39) a. Die Mitgliedschaft dauert so lange fort, wie das Mitglied seine Aufgaben und Pflichten erfüllt.

b. Die Mitgliedschaft wird ausgesetzt, wenn eine Mitglied seine Aufgaben für drei aufeinander folgende Monate ohne vernünftigen Grund nicht erfüllt oder wenn das Mitglied das wünscht. Die Mitgliedschaft kann nicht ohne eine Entscheidung des Distrikt-Komitees für Distrikts-Mitglieder oder für andere durch das Zentralkomitee wieder aufgenommen werden.

c. Die Mitgliedschaft wird gestrichen, wenn eine erforderliche Entscheidung dahin gehend durch das betreffende Komitee nach einer durch Verhalten gegebenen, einer politischen oder organisatorischen Verletzung getroffen wird; die Art der Verletzung bestimmt, welche Autorität berechtigt ist die Mitgliedschaft entsprechend dem Strafsystem zu beenden.

Die Generalkonferenz

Artikel (40) Die Generalkonferenz der Bewegung besteht aus:

a. Mitgliedern des Revolutionsrats,

b. 11 Distrikt-Vertretern, die in Distriktkonferenzen entsprechend der Anzahl der Regionen gewählt werden, die die Anforderungen erfüllen, die in dieser Verfassung genannt werden und vom Mobilisations- und Organisationsbüro bestätigt werden.

c. 11 Vertretern der Distrikte, deren Konferenzen aus Sicherheitsgründen oder aus Mangel eines Quorums nicht zusammentreten konnten; solche Bedingungen werden vom Zentralkomitee entschieden. Diese Vertreter werden auf Empfehlung des Mobilisations- und Organisationsbüros an das Zentralkomitee nach der organisatorischen Bevölkerung ausgewählt.

d. Distrikt-Kommissare, deren Mitgliedschaft 10 Jahre überschreitet und die durch ein Dekret des Zentralkomitees ernannt sind.

e. Mitgliedern des militärischen Generalrats in der Palästinensisch-nationalen Befreiungs-Armee, besodners den „Asifa“-Kräften, deren Aufbau in den Regularien im Anhang dieser Verfassung umrissen sind, und entsprechend den Entscheidungen der dritten und vierten Konferenz. Zusätzlich sollten höchstens 20 ausgezeichneten Personen aus den militärischen Streitkräften durch die General-Führung nominiert und vom Zentralkomitee bestätigt werden, unter der Voraussetzung, dass die Gesamtzahl der Konferenz 514 Abgeordnete nicht überschreiten sollte.

f. 75 „Fatah“-Mitglieder, denen in verschiedenen Abteilungen Aufgaben des unabhängigen Staates Palästina und der Palästinensischen Befreiungsorganisation und anderen nationalen und internationalen Organisationen zugewiesen sind. Ihre Mitgliedschaft sollte durch ihre organisatorischen Einheiten und durch Nominierung durch das Mobilisations- und Organisationsbüro erfolgen und vom Zentralkomitee ratifiziert werden. Ihre Mitgliedschaft sollte nicht unterhalb der eines Mitglieds eines Distriktskomitees sein.

g. 50 Mitglieder öffentlicher Organisationsn, die von den Zentralbüros der Bewegung empfohlen werden und vom Mobilisations- und Organisationsbüro und durch ein Dekret des Zentralkomitees bestätigt werden. Ihre Mitgliedschaft sollte nicht unterhalb der eines Mitglieds eines Distriktskomitees sein.

h. 75 Mitglieder der führenden Einheiten zentraler Abteilungen entsprechend den Regularien, die dieser Verfassung angehängt sind. Ihre Mitgliedschaft sollte nicht unter der eines Mitglieds eines Distriktkomitees sein.

i. 30 Vertreter der Mitglieder der Bewegung unter der Bedingung, dass ihre Mitgliedschaft nicht unter der eines Distriktskomitees ist.

Artikel (41) Anforderungen an die Mitgliedschaft der Konferenz:

a. Mitgliedschaft in der Zentralkonferenz hat eine repräsentative Natur, wie sie in Artikel (40) ausgeführt ist.

b. Ein Mitglied der Konferenz sollte eine fünf-jährige aktive Mitgliedschaft in der Bewegung haben.

c. Er sollte eine saubere Akte haben.

Artikel (42) Zuständigkeit der Konferenz

Ist sie versammelt, dann ist die Konferenz die höchste Autorität und bevollmächtigt die folgenden Aufgaben auszuüben:

a. Berichte, Entscheidungen und Pflichten des Zentralkomitees und die Aktivitäten der Abteilungen und Institutionen der Bewegung zu diskutieren,

b. Bekräftigung der wesentlichen Verfassung und jede notwendige Modifikation zu Empfehlungen durch zwei Drittel der anwesenden Mitglieder machen,

c. Bestätigung der konstitutionellen Regularien der Bewegung und der politischen und militärischen Programme und Pläne,

d. Wahl der Mitglieder des Zentralkomitees durch geheime Abstimmung,

e. Misstrauens-Votum für alle oder einzelne Mitglieder des Zentralkomitees durch Empfehlung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder,

f. Wahl des Kopfes des Finanz-Kontrollkomitees und des Kopfes des Kontrollkomitees der Bewegung; Schutz der Mitgliedschaft unter der Voraussetzung, dass sie die Anforderungen der Mitgliedschaft des Revolutionsrats entsprechen, und

g. Wahl der benötigten Anzahl für den Revolutionsrat durch geheime Abstimmung.

Artikel (43) Abhalten der Konferenz

a. Das Zentralkomitee ruft alle fünf Jahre eine reguläre Sitzung ein und das Treffen kann trotzdem wegen außerordentlicher Umstände durch eine Entscheidung des Revolutionsrats abgesagt werden.

b. Mit Erhalt der Einladung hält die Konferenz eine außergewöhnliche Sitzung innerhalb von spätestens zwei Wochen, wenn mehr als zwei Drittel der Mitglieder des Revolutionsrats es für notwendig erachten oder durch Forderung durch das Zentralkomitee. Die Tagesordnung sollte die Punkte beinhalten, die die Sitzung notwendig machen.

c. Sitzungen werden als legal angesehen, wenn zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind, voraus gesetzt, dass alle Mitglieder schriftlich zwei Wochen vor dem Treffen informiert worden sind. Wird das Quorum nicht eingehalten, wird das Treffen um zwei Tage vertagt und dann einberufen, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind.

Der Generalrat

Artikel (44) Der Generalrat setzt sich aus nicht mehr als 250 Mitgliedern der Generalkonferenz wie folgt zusammen:

a. Mitglieder des Zentralkomitees und des Revolutionsrats,

b Eine Anzahl von Distrikt-Kommissaren und organisatorischen Führungspersonen,

c. Eine Anzahl von militärischen Führungspersonen,

d. Eine Anzahl von Mitgliedern der Bewegung,

e. Eine Anzahl vom Mitgliedern der Bewegung, die in den Abteilungen der Organisation arbeiten,

f. Eine Anzahl von Volksführer und

g. Eine Anzahl effizienter Mitglieder der Bewegung.

Artikel (45) Die Anzahl der Mitglieder im vorher gehenden Artikel wird durch eine Entscheidung des Zentralkomitees bestimmt, die vom Revolutionsrat bestätigt werden muss.

Artikel (46) Der Generalrat hat die Weisungsbefugnis einer außerordentlichen Generalkonferenz entsprechend dem besonderen System, das vom Revolutionsrat vorgeschlagen wird.

Artikel (47) Der Generalrat wird auf Entscheidung des Zentralkomitees und Genehmigung des Revolutionsrats abgehalten, der die Tagesordnung vorbereitet.

Der Revolutionsrat

Artikel (48) Der Revolutionsrat besteht aus den Folgenden:

a. Mitgliedern des Zentralkomitees,

b. dem Kopf des Finanz-Kontrollkomitees und dem Kopf der Aufsichts- und Mitgliedschafts-Schutzkomitees,

c. 50 von der Generalkonferenz aus ihren Reihen gewählte Mitglieder, voraus gesetzt, dass jedes Mitglied 30% der Stimmen der Wählerschaft hat,

d. Höchstens 20 Mitglieder, die den Militärrat der „Fatah“ entsprechend der besonderen Charta der „Asifa“ repräsentieren,

e. Mindestens 15 hoch kompetente Personen, die von zwei Dritteln der Mitglieder des Zentralkomitees ausgewählt werden,

f. Eine Anzahl von Führungspersönlichkeiten in den besetzten Gebieten, die nicht Teil des Quorums sind und vom Revolutionsrat nominiert werden,

g. 5 Mitglieder aus anderen Gebieten, die Teil des Quorums sind, wenn sie an anderen Treffen teilnehmen, die durch zwei Drittel der Mitglieder des Zentralkomitees nominiert werden, und

h. Mindestens 15 Kontrolleure aus den kompetenten Mitgliedern der Bewegung, die vom Zentralkomitee nominiert und vom Revolutionsrat bestätigt werden.

Artikel (49) Jemand, der für den Revolutionsrat nominiert ist, hat vorher mindestens 10 aufeinander folgende Jahre Mitglied eines Distriktkomitees oder Mitglied einer anderen gleichwertigen Kraft oder Institution gewesen zu sein.

Artikel (50) Zuständigkeiten:

Wird er zwischen zwei Sitzungen der Generalkonferenz einberufen, ist der Revolutionsrat die höchste Autorität der Bewegung. Seine Zuständigkeiten sind:

a. Entscheidungen der Generalversammlung nachzugehen und auszuführen,

b. Die Operationen der zentralen Abteilungen und den Zustand der Bewegung in den verschiedenen Distrikten zu beobachten,

c. die militärischen Angelegenheiten der Bewegung zu beobachten, die nicht der höchsten Geheimhaltungsstufe entgegen stehen,

d. die Entscheidungen, Operationen und Berichte des Zentralkomitees zu diskutieren und dementsprechend angemessene Entscheidungen zu treffen,

e. Die Bedingungen und Regularien der wesentlichen Charta im Fall einer Auseinandersetzung in den betroffenen Bereichen angemessen zu interpretieren,

f. Mitglieder des Finanzkontroll-Komitees und die des Aufsichtskomitees der Bewegung durch geheime Wahl innerhalb von spätestens sechs Monaten zu wählen und

g. Diskussion der Berichte der Komitees, die aus der Generalversammlung herrühren und angemessene Entscheidungen diesbezüglich zu treffen.

Artikel (51) Am Beginn seiner Sitzungsperiode wählt der Revolutionsrat aus seinen Mitgliedern durch geheime Abstimmung ein Sekretariat, aus einem Sekretär und zwei Stellvertretern besteht. Der Sekretär sollte ein Vollzeit-Mitglied sein und kein Mitglied des Zentralkomitees.

Artikel (52) Der Revolutionsrat erstellt seine Satzung, die von der Mehrheit der Mitglieder genehmigt wird.

Artikel (53) Für den Fall, dass ein Quorum im Zentralkomitee nicht geschaffen wird, ist der Revolutionsrat aufgefordert, innerhalb von zwei Wochen zwei Drittel seiner Mitglieder durch geheime Abstimmung zu wählen, um ein Quorum zu erhalten.

Artikel (54) Werden Vakanzen im Zentralkomitee nicht innerhalb von drei Monaten neu besetzt, ist der Revolutionsrat aufgefordert eine Dringlichkeitssitzung einzuberufen, in der die Vakanzen durch seine Mitglieder durch geheime Abstimmung besetzt werden, voraus gesetzt, dass jeder Kandidat durch absolute Mehrheit gewählt wird.

Artikel (55) Vakanzen im Revolutionsrat werden durch kompetente Mitglieder besetzt, die die Anforderungen der Mitgliedschaft im Revolutionsrat erfüllen.

Artikel (56) Der Revolutionsrat ist ermächtigt ein oder mehrere Anstoß erregende Mitglieder des Zentralkomitees zu entlassen oder ihre Mitgliedschaft auszusetzen; dies wird durch Zweidrittel-Mehrheit der Mitglieder entschieden, voraus gesetzt ,dass die Anzahl der entlassenen Mitglieder oder der, deren Mitgliedschaft eingefroren wird, nicht ein Drittel übersteigt.

Artikel (57) Der Revolutionsrat ist ermächtigt ein oder mehrere seiner Mitglieder zu entlassen oder ihre Mitgliedschaft auszusetzen, wenn eine strafbare Handlung begangen wurde; diese Entscheidung ist durch zwei Drittel seiner Mitglieder zu treffen.

Artikel (58) Der Revolutionsrat hält Sitzungen regelmäßig alle drei Monate auf Einladung des Sekretärs ab; er kann außerordentliche Sitzungen auf Entscheidung durch das Zentralkomitee einberufen oder durch schriftliche Anforderung an den Sekretär durch zwei Drittel der Mitglieder.

Artikel (59) Ein Quorum ist gegeben, wenn zwei Drittel des Revolutionsrats anwesend sind, voraus gesetzt, sie sind offiziell drei Tage vor dem Treffen in Kenntnis gesetzt worden; ist ein Quorum nicht gegeben, wird der Rat durch absolute Mehrheit 24 Stunden nach dem festgesetzten Termin zusammentreten.

Artikel (60) Entscheidungen des Rats werden durch absolute Mehrheit der anwesenden Mitglieder getroffen, außer in den Fällen, für die anderes vorgesehen ist; die Abstimmung erfolgt durch Hand heben, außer der Rat entscheidet anders.

Das Finanz-Kontrollkomitee und die Bewegung

Kontroll- und Mitgliederschutz-Komitee

Artikel (61) Die Köpfe dieses Komitees werden direkt durch die Konferenz gewählt, nachdem einige Kandidaten für durch das Zentralkomitee nominiert wurden.

Artikel (62) Eine besondere Charta wird für jedes Komitee erstellt und vom Revolutionsrat in seiner ersten Sitzung nach ihrer Einreichung gebilligt.

Das Zentralkomitee

Artikel (63) a. Das Zentralkomitee besteht wie folgt aus 21 Mitgliedern:

1. 18 Mitglieder der Konferenz werden durch geheime Abstimmung gewählt.

2. 3 Mitglieder werden vom Zentralkomitee ernannt, voraus gesetzt, dass sie zwei Drittel der Stimmen erhalten.

3. Eine weitere Anzahl, nominiert aus den Führungen in den besetzten Gebieten, nicht Teil des Quorums, werden durch den Revolutionsrat ernannt.

b. Das Zentralkomitee wählt ein Politbüro unter seinen Mitgliedern aus, voraus gesetzt, dass dies die Zahl von 11 Mitgliedern nicht überschreitet.

c. Das Zentralkomitee bestimmt die Zuständigkeit des Politbüros in seiner internen Charta.

d. Alle Mitglieder des Zentralkomitees haben gleiche Rechte, Pflichten und Verantwortung.

e. Der Oberkommandierende sitzt den Treffen des Zentralkomitees vor und leitet die Sitzungen entsprechend den Regularien seiner internen Charta.

Artikel (64) Das Zentralkomitee wählt aus seinen Mitgliedern einen Sekretär und zwei Stellvertreter.

Artikel (65) Ein Kandidat für das Zentralkomitee sollte für mindestens 15 aufeinander folgende Jahre Mitglied in der Bewegung gewesen sein und er sollte als Sekretär eines Distriktkomitees oder ein einer gleichwertigen Stellung in den Abteilungen oder Streitkräften gedient haben; er sollte 49% der Stimmen erhalten.

Artikel (66) Das Zentralkomitee tritt mindestens einmal im Monat zusammen, um die Leistungen aller Abteilungen der Bewegung zu diskutieren und die notwendigen Entscheidungen und Empfehlungen herauszugeben. Jedes seiner Mitglieder sollte für das verantwortlich sein, was er während der Zeit zwischen den Treffen tut. Außerordentliche Sitzungen können einberufen werden, wenn die Notwendigkeit dazu auftritt.

Artikel (67) Das Zentralkomitee ist uneingeschränkt für alle Aktivitäten der Bewegung zuständig.

Artikel (68) Ein Quorum ist gegeben, wenn zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind; sollte das nicht möglich sein, findet das Treffen statt, wenn die Hälfte plus ein Mitglieder 24 Stunden nach den vorgesehenen Datum teilnehmen können.

Artikel (69) Entscheidungen des Zentralkomitees werden durch absolute Mehrheit getroffen, so weit dies in der wesentlichen Verfassung nicht anders festgelegt ist.

Artikel (70) Vakanzen im Zentralkomitee werden wegen Tod, Entlassung, Rücktritt oder Verhinderung durch Mitglieder des Revolutionsrats eingenommen, voraus gesetzt, dass sie zwei Drittel der Stimmen erhalten. Das gewählte Mitglied sollte seine Pflichten in der Sitzungsperiode von der Konferenz zur Zeit der Beschäftigung erfüllen.

Verantwortlichkeiten des Zentralkomitees

Artikel (71) Das Zentralkomitee übernimmt seine Verantwortlichkeiten als ausführende Körperschaft der Generalkonferenz. Diese Verantwortlichkeiten sind folgende:

a. Ausführung der Entscheidungen und die politische, organisatorische, militärische und finanzielle Planung der Generalkonferenz und des Revolutionsrats, wie auch die Ausführung des politischen Programms, das von der Generalkonferenz gebilligt wird.,

b. Diskussion der disziplinarischen Verletzungen und Fehlanwendungen der wesentlichen Verfassung und Treffen der angemessenen Prozeduren,

c. Durchführung täglicher Operationen und Anweisung der internen, externen, politischen, militärischen und finanziellen Politik der Bewegung wie auch Ausübung der Führungsverantwortlichkeiten in allen Bereichen,

d. Führung der Bewegung in allen öffentlichen und offiziellen palästinensischen, arabischen und internationalen Angelegenheiten,

e. Beibehaltung der Solidarität innerhalb der Bewegung und Anwendung der wesentlichen Verfassung,

f. Einberufung der Generalkonferenz, Vorbereitung ihrer Tagesordnung und Einbringung detaillierter schriftlicher Berichte über alle seine Aktivitäten,

g. Kontroller der Veröffentlichung der Daten, Nachrichten und Studien der Bewegung,

h. Aufbau des Sicherheitsgerichts der Bewegung, erstellen seiner internen Charta und Billigung und Bestätigung seiner Bedingungen. Im Falle eines Todesurteils wird dessen Bestätigung durch zwei Drittel der Stimmen erhalten,

i. Billigung der Ernennung der Mitglieder des Militärrats, die vom Oberkommandierenden nominiert werden, mit Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen. Erneute Abstimmung geschieht einmal pro Jahr,

j. Billigung der Ernennung von Mitgliedern für führende Körperschaften der zentralen und administrativen Abteilungen und den Zentralbüros der Bewegung durch zwei Drittel der Stimmen. Erneute Abstimmung geschieht einmal pro Jahr.

k. Ernennung qualifizierter Mitglieder und Kontrolleure, wie in der Verfassung erwähnt, durch zwei Drittel der Stimmen und

l. Benennung von „Fatah“-Mitgliedern in den Palästinensischen Nationalrat.

Artikel (72) Das Zentralkomitee erstellt eine besondere interne Charta zur Organisation ihrer Operationen spätestens nach drei Monaten.

Artikel (73) Während seines Treffens nach der Generalkonferenz verteilt das Zentralkomitee die Aufgaben an seine Mitglieder entsprechend der besonderen Spezialisierungen, die in der internen Charta bestimmt sind, die alle Aktivitäten und Verantwortlichkeiten einschließt.

KAPITEL VIER

Bereiche

Artikel (93) Der Begriff „Bereich“ wird der Basis-Organisation gegeben, die aus mindestens vier Abteilungen besteht. Ein Bereich erhält seine Fähigkeit entsprechend einer Entscheidung des Mobilisations- und Organisationsbüros und durch eine Empfehlung des Distriktskomitees.

Erstens: Die Bereichskonferenz

Formierung:

Artikel (94) Die Bereichskonferenz setzt sich wie folgt zusammen:

a. Die Mitglieder des Bereichskomitees,

b. Mitglieder der Abeitlungskomitees,

c. Mitglieder des Bereichskomitees während der vorherigen Konferenz,

d. Fünf aktive Mitglieder, die vom Bereich nominiert und vom Distriktkomitee bestätigt werden, wenn es das für nötig hält, und

e. Ein Repräsentant jeder der öffentlichen Organisationen in dem Bereich.

Zuständigkeiten:

Artikel (95) Die Bereichskonferenz übernimmt folgende Zuständigkeiten:

a. Diskussion der Entscheidungen und Operationen des Bereichskomitees und Entgegennahme der Rechenschaftsberichte ihrer Mitglieder,

b. Diskussion der Umstände der Organisation im Bereich,

c. Diskussion genereller Fragen in der Bewegung und des Distrikts und Vorlage der notwendigen Empfehlungen und

d. Wahl von fünf Mitgliedern der Bereichskonferenz durch direkte, geheime Abstimmung, voraus gesetzt, dass deren Mitgliedschaft seit mindestens drei Jahren andauert. Das Distriktkomitee ist ermächtigt, wenn nötig zwei weitere Mitglieder zu benennen.

Artikel (96) Das Distriktkomitee wählt den Sekretär für das Bereichskomitee aus den gewählten Mitgliedern.

Artikel (97) a. Die Bereichskonferenz tritt einmal alle zwei Jahre zusammen; sie sollte sich vor dem Treffen der Distriktskonferenz treffen.

b. Sie kann eine Dringlichkeitssitzung abhallten auf Entscheidung des Bereichskomitees und die Bestätigung des Distriktskomitees.

Artikel (98) In Bereichen, wo Wahlen aus Sicherheitsumständen unmöglich sind oder weil die organisatorischen Anforderungen nicht erfüllt werden, nominiert das Distriktkomitee eine Liste der Mitglieder des Bereichskomitees, die vom Mobilisations- und Organisationsbüro bestätigt wird.

Anforderungen an die Bereichskonferenz

Artikel (99) a. Mitgliedschaft in der Bereichkonferenz ist abhängig von der repräsentativen Qualität, die in Artikel (94) beschrieben ist.

b. Die Mitglieder sollten eine reine Akte haben.

Zweitens: Das Bereichkomitee

Artikel (100) Das Bereichskomitees hält wöchentliche Treffen unter dem Vorsitz des Bereichssekretärs ab. Entsprechend der Umstände können Dringlichkeitssitzungen abgehalten werden; diese folgen den Bedingungen, die in den Treffen des Distriktkomitees bezüglich Quorum und Abstimmung angeführt werden.

Zuständigkeiten

Artikel (101) Das Bereichskomitee übernimmt seine Verantwortlichkeiten in seiner Funktion als ausführende Führung im Bereich. Solche Zuständigkeiten sind ähnlich denen des Distriktskomitees innerhalb der Grenzen des Bereichs.

Artikel (102) Nach juristischer Untersuchung ist das Distriktkomitee ermächtigt die Mitgliedschaft von höchstens zwei der Mitglieder des Bereichskomitees auszusetzen oder abzuerkennen. Besteht die Notwendigkeit, die Mitgliedschaft von mehr als einem oder zwei Mitgliedern auszusetzen oder abzuerkennen, wird die Distriktkonferenz zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen um ein neues Bereichskomitee zu wählen.

Artikel (103) Wenn die organisatorische Notwendigkeit entsteht, kann das Bereichskomitee jede Änderung in den Flügeln, Ketten oder Zellen des Komitees vornehmen.

Artikel (104) Das Bereichskomitee ernennt die Sekretäre der Zellen, Ketten und Flügel; Sekretäre der Zweige werden aber vom Distriktkomitee ernannt auf Nomination durch das Bereichskomitee.

KAPITEL FÜNF

Die Organisationen der Führung der Bewegung

Teil zwei

Distriktkonferenz… Distriktkomitee… Bereichskonferenz… Bereichskomitee

Artikel (74) a. Der Begriff Distrikt wird jedem Zweig der Organisation innerhalb der Grenzen eines Landes gegeben. Ein Distrikt beinhaltet drei organisatorische Bereiche oder mehr, die die Anforderungen erfüllen, die in dieser Verfassung genannt werden.

b. Ein Distrikt besteht aus organisatorischen Bereichen, die eine hierarchische Struktur haben, darin Zweige, Flügel, Ketten und Zellen.

c. Die organisatorische Einheit, die unter ungünstigen Bedingungen existiert, muss nicht dieser Hierarchie folgen, nachdem sie die Genehmigung des Mobilisations- und Organisationsbüros erhält.

d. Das führende Komitee einer jeden organisatorischen Einhat hat den angemessenen führenden Rang entsprechend der Anzahl ihrer Mitglieder im Distrikt. Es folgt direkt dem Mobilisations- und Organisationsbüro und hat die Verantwortlichkeiten eines Distriktskomitees.

e. Ein organisatorischer Rang kann graduell in eine führendes Komitee oder jede der Basis-Organisationen in Distrikten befördert werden, wo die notwendige Anzahl für die Bildung eines Bereichs nicht vorhanden ist, um einen Bereich mit all seinen Zweigen aufzubauen. Dies wird in Betrachtung von Seniorität, Effizienz und Aktivität erledigt und auf Entscheidung des Mobilisations- und Organisationsbüros.

f. Die Zelle ist die organisatorische Basiseinheit der Bewegung.

Artikel (75) Neue Zellen werden auf Genehmigung des Distriktkomitees und die Nominierung des Bereichskomitees aufgebaut. Für den Fall, dass es kein Distriktkomitee gibt, kann eine Zelle entsprechend einer Entscheidung durch die betroffenen führenden Komitees des betreffenden Distrikts formiert werden.

Artikel (76) a. Die Miliz ist die bewaffnete Organisation innerhalb des Basisrahmens, wie er in Artikel (91) umrissen ist.

b. Milizkräfte werden in den Distrikten formiert, die günstige Bedingungen dazu haben.

c. Die Führung und die Formierung von Miliz unterliegen den militärischen Gesetzen der „Asifa“.

d. Die Generalführung der „Asifa“ erstellt die Charta der Miliz; diese muss durch den Revolutionsrat bestätigt werden.

Distriktkonferenz

Erstens: Formierung

Artikel (77) Eine Distriktkonferenz wird wie folgt gebildet:

a. Mitglieder des Distriktkomitees,

b. Mitglieder der Bereichskomitees,

c. Ein Mitglied, das die öffentliche Organisation im Distrikt vertritt, das ein Büro der Bewegung hat. Dieses Mitglied wird von dem betroffenen Büro ausgewählt,

d. Weitere Mitglieder des Distriktkomitees während der vorigen Konferenz, unter der Bedingung, dass sie ihre zugewiesenen Aufgaben erfüllt,

e. Eine Anzahl aktiver Mitglieder der Bewegung, die vom Distriktkomitee ausgewählt werden, voraus gesetzt, dass diese Zahl nicht 10% überschreitet und

f. Ein Mitglied aus jedem Zentralbüro im Distrikt über das Distriktkomitee.

Zweitens: Verantwortlichkeiten:

Artikel (78) Die Distriktkonferenz übernimmt die folgenden Verantwortlichkeiten:

a. Diskussion des Berichts, der Entscheidungen und Operationen des Distriktkomitees und Rechenschafts-Legung der Mitglieder,

b. Diskussion der Bedingungen im Bereich, der Entscheidungen und Operationen,

c. Erstellung der organisatorischen und politischen Pläne für verschiedene Aufgaben und die externen Beziehungen mit anderen politischen Autoritäten, öffentlichen Organisationen, Denkern, Politikern und Journalisten innerhalb der Strategie, die von Entscheidungen der Generalkonferenz und dem Zentralkomitee genehmigt werden und

d. Diskussion der allgemeinen Angelegenheiten der Bewegung und Erstellung der entsprechenden Empfehlungen.

e. Das Distriktkomitee wählt auch vier Drittel der benötigten Anzahl derer, die das Zentralkomitee als Mitglieder des Distriktkomitees wählt, während der Rest als Ersatz bereit steht. Für den Fall, dass eine Vakanz entsteht, wählt das Zentralkomitee die benötigte Zahl aus diesem Kreis wählt.

Anforderungen an die Mitgliedschaft der Distriktkonferenz

Artikel (79) a. Mitgliedschaft im Komitee der Distriktkonferenz ist abhängig von der repräsentativen Qualität, die in Artikel (77) aufgeführt ist.

b. Ein Mitglied der Distriktkonferenz sollte mindestens drei Jahre als Mitglied der Bewegung gedient haben.

c. Er sollte eine saubere Akte haben.

Artikel (80) a. Eine Distriktkonferenz tritt einmal in zwei Jahren zusammen.

b. Um eine außerordentliche Sitzung abzuhalten, kann die Distriktkonferenz durch das Distriktkomitee und unter Zustimmung des Mobilisations- und Organisationsbüros einberufen werden.

Artikel (81) In Distrikten, wo Wahlen abzuhalten aus Sicherheitsgründen oder wegen nicht vorhanden seins der organisatorischen Anforderungen unmöglich ist, kann das Zentralkomitee ein Distriktkomitee und seines Sekretärs ernennen.

Zweitens: Distriktkomitee

Bildung:

Artikel (82) Ein Distriktkomitee besteht aus mindestens fünf und nicht mehr als elf Mitgliedern, die aus der Distriktkonferenz entsprechend Punkt (1) von Artikel (78) gewählt werden. Das Mitglied sollte fünf Jahren als Mitglied der Bewegung gedient haben.

Sitzungen:

Artikel (83) a. Ein Distriktkomitee tritt einmal alle zwei Wochen zusammen; ihm sitz ihr Sekretär vor. Sollte es notwendig sein, können außerordentliche Sitzungen statt finden.

b. Ein Quorum existiert, wenn zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Andernfalls kann ein Treffen um 24 Stunden vertagt werden und ein Quorum besteht, wenn die Hälfte der Mitglieder teilnehmen konnte.

c. Entscheidungen des Komitees basieren auf der Zustimmung der absoluten Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Zuständigkeiten:

Artikel (84) Als organisatorische Führung innerhalb des Distrikts übernimmt das Distriktkomitee die folgenden Zuständigkeiten:

a. Ausführung der Entscheidungen übergeordneter Führungen,

b. Kontrolle aller Institutionen und Abteilungen des Distrikts,

c. Erstellung angemessener Pläne für alle Aktivitäten im Distrikt,

d. Empfehlung der Aussetzung oder der Aberkennung der Mitgliedschaft von höchstens zwei seiner Mitglieder an das Mobilisations- und Organisationsbüros, voraus gesetzt, dass die Gründe formuliert sind,

e. Führung der alltäglichen Angelegenheiten des Distrikts,

f. sich um die Integrität und Solidarität der Bewegung zu kümmern und Operationen unter unterschiedlichen Bereichen zu koordinieren,

g. Einberufung der Distriktkonferenz, Vorbereitung ihrer Tagesordnung und Vorlage detailliert geschriebener Berichte über alle Aktivitäten im Distrikt an es selbst und

h. Vorbereitung der organisatorischen Karte der Mitglieder und Bericht über Notfall-Entwicklungen an das Mobilisations- und Organisationsbüro jedes halbe Jahr.

Artikel (85) Nach juristischer Untersuchung ist das Zentralkomitee bevollmächtigt die Mitgliedschaft eines oder mehrerer Mitglieder des Distriktkomitees auszusetzen oder zu entziehen, voraus gesetzt, dass die Zahl nicht ein Drittel überschreitet. Sollte es notwendig sein, die Mitgliedschaft von mehr als einem Drittel abzuerkennen, sollte das Distriktkomitee eine Notfallsitzung einberufen.

Artikel (86) Das Distriktkomitee sollte dem Mobilisations- und Organisationsbüro Bericht erstatten über den Umzug eines Mitglieds in einen anderen Distrikt, nachdem mit ihm über die Mittel zur Kommunikation Übereinkunft erreicht wurde. Der Bericht sollte Information über das Mitglied und seinen organisatorischen Rang einschließen.

Artikel (87) Büros der Zentralabteilungen unternehmen ihre Aktivitäten im Distrikt über das Distriktkomitee und kraft ihres Anteils an den Zuständigkeiten. Direkte Expansion der Büros der Zentralabteilungen im Distrikt ist verboten.

Artikel (88) Aufgaben werden über Mitglieder des in einer Art verteilt, die die Kontrolle der Operationen im Distrikt garantiert.

Der Distrikt-Kommissar

Artikel (89) a. Das Zentralkomitee nominiert einen Kommissar in den Distrikten, wie es dies für notwendig hält. Der Rang des Nominierten sollte nicht unter dem eines Mitglieds eines Distriktkomitees mit einer Senioritätsdauer von drei Jahren.

b. Der Kommissar übernimmt die Aufgaben, die ihm vom Zentralkomitee zugewiesen werden und seine Beziehung zum Distriktkomitee durch eine interne Regelung, die vom Mobilisations- und Organisationsbüro ausgegeben wird.

Der Distrikt-Sekretär

Artikel (90) Das Zentralkomitee nominiert den Sekretär aus einer Liste, die von der Distriktkonferenz gewählt wird. Er übernimmt die folgenden Zuständigkeiten:

a. Einberufen des Distriktkomitees und Vorsitz bei dessen Sitzungen,

b. Vorlegen monatlicher oder aktueller Berichte beim Mobilisations- und Organisationbüro,

c. Nachverfolgung und Ausführung der Entscheidungen, Empfehlungen und Verantwortlichkeiten des Distriktkomitees,

d. Einberufung von Distriktkonferenzen, soweit sie den Bestimmungen der Verfassung nicht entgegen stehen,

e. Unterzeichnung der Briefe, Entscheidungen und Befehle, die vom Distriktkomitee ausgegeben werden und

f. Unterzeichnung der Zahlungsanweisungen entsprechend den Finanzregularien.

Der Haushalt des Distrikts

Artikel (91) Der Haushalt des Distrikts setzt sich wie folgt zusammen:

a. Mitgliedsbeiträge,

b. Spenden ohne Verwendungsbestimmung,

c. Investitionen und örtliches Vermögen,

d. Den vom Finanzbüro der Bewegung anerkannten Haushalt.

Artikel (92) a. Der Haushalt des Distrikts wird in einem Projekt bestimmt, das dem Distriktkomitee vorgelegt wird.

b. Das Mobilisations- und Organisationsbüro ist ermächtigt, den Haushalt zu verifizieren und, wenn nötig, zu modifizieren.

KAPITEL SECHS

Die Grundorganisationen der Bewegung

Artikel (105) Die Grundorganisationen der Bewegung schließen das Folgende ein:

a. Die Zelle. Sie besteht aus drei zwei fünf Mitgliedern, einschließlich des Sekretärs.

b. Die Kette. Sie besteht aus zwei fünf Zellen.

c. Der Flügel. Er besteht aus zwei bis fünf Ketten.

d. Der Zweig. Er besteht aus zwei bis fünf Flügeln.

e. Der Bereich. Er besteht aus mindestens vier Zweigen.

Artikel (106) In Distrikten, wo die Sicherheitslage ungünstig ist, kann das Distriktkomitee oder eins, das seine Rolle übernimmt, diese Hierarchie übergehen und angemessene Mittel der Kommunikation mit den Distriktkomitees herstellen. Ähnlich kann die Zahl der Mitglieder einer Zelle auf zwei herab gesetzt werden, wobei der individuellen Methode gefolgt werden kann, voraus gesetzt, dass das Mobilisations- und Organisationsbüro das genehmigt.

Pflichten der Grundorganisationen

Artikel (107) a. Versorgung der Mitglieder mit revolutionärer Ausbildung, Festigung ihrer Entschlossenheit und Disziplin, Entwicklung ihres Bewusstseins und ihrer Erfahrung und Erhöhung ihrer aktiven Teilnahme entsprechend der Programme, die vom Mobilisations- und Organisationsbüro festgelegt werden,

b. Enthusiastische Ausführung ihrer Aufgaben und alles zu unternehmen, die Ziele der Bewegung zu erreichen und ihre Prinzipien zu verkörpern,

c. Energisch Bemühungen auszuüben, um die Interaktion mit der Öffentlichkeit zu verbessern und ihren Respekt und ihr Vertrauen zu gewinnen,

d. Innerhalb öffentlicher Organisationen ständig zu ringen und die Verpflichtung ihrer Mitgliedschaft gegenüber zu pflegen und

e. Hart für den Schutz der Bewegung zu arbeiten und ihre Effizienz zu entwickeln, um ihren Feinden entgegen zu treten und sie zu besiegen.

Artikel (108) Das Bereichskomitee, das Zweigkomitee, die Flügel-Komitees und die Zellenkomitees übernehmen die Verantwortlichkeiten der Führung, jedes nach seinen organisatorischen Möglichkeiten, in den folgenden Fragen:

a. Führung ihrer Mitglieder entsprechend dem politischen Programm der Bewegung und ihrer Verfassung,

b. Verkörperung der Haltung der Bewegung und enthusiastische und leidenschaftliche Ausführung ihrer Entscheidungen,

c. Das Bewusstsein ihrer Mitglieder zu erhöhen und Festhalten an der Bewegung, Verbesserung ihrer aktiven Teilnahme und Entwicklung ihrer Erfahrungen und Potenziale,

d. Entwicklung ihrer militärischen und Ausbildungs-Kompetenz,

e. Verbesserung ihrer Interaktion mit der Öffentlichkeit und ihrer Bereitschaft, zu deren Gunsten Opfer zu bringen,

f. Pflege starker Beziehungen mit der öffentlichen Basis und Gewinnung ihres Respekts und Vertrauens,

g. brüderliche Beziehungen zwischen Basis und höheren Einheiten und umgekehrt zu halten,

h. Kontrolle der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen und Beobachtung des Verhaltens seiner Mitglieder bezüglich Umgang und Organisation, dazu Sicherstellung der Ausführung dieser Aufgaben,

i. Beispiel zu sein für Opferbereitschaft, aktive Teilnahme, Treue und Teamwork,

j. Sicherstellung von Geschwindigkeit und Angemessenheit bei der Übersendung von Berichten, Informationen, Flugblättern und anderem,

k. Angemessene Aufmerksamkeit gegenüber den Problemen der Mitglieder und angemessene Initiative zu übernehmen, um rasche und revolutionäre Lösungen zu finden,

l. Untersuchung der Arbeitsfelder der Mitglieder und Identifizierung positiver und negativer Aspekte und Durchführung notwendiger Maßnahmen hierzu,

m. Mitglieder zur Verantwortung zu ziehen und sie für Individualismus oder fehlende Ernsthaftigkeit zu kritisieren und

n. Vorlage regelmäßiger Berichte über ihre Aktivitäten an höhere Komitees.

KAPITEL SIEBEN

Strafen

Artikel (109) Die organisatorischen Strafen zielen auf:

a. Verbesserung der Moral der Mitglieder und

b. Sicherung er Integrität der Bewegung und Befreiung von Korruption.

Artikel (110) Die organisatorischen Strafen sind:

a. Aufmerksamkeit zu erhalten,

b. Verweis,

c. Verwarnung,

d. Aussetzen der Mitgliedschaft,

e. Degradierung,

f. Entlassung,

g. unehrenhafte Entlassung.

Artikel (111) Es gibt vier Arten organisatorischer Übertretung:

Erstens: Entlassung oder unehrenhafte Entlassung; dies geschieht bei:

1. Übertretung von Einheit Eins dieser Verfassung,

2. Kriminalität und

3. Illegale Kooperation mit einer anderen, nicht gegnerischen Bewegung und Verrat der Geheimnisse der Bewegung an diese.

Zweitens: Aussetzung oder Degradierung; dies geschieht bei:

1. Übertretende Verpflichtung; diese ist realisiert durch

a. abweichen von der politischen Linie der Bewegung,

b. Abweichen vom politischen Programm der Bewegung und

c. Zögern bei der Befolgung der Entscheidungen der Bewegung,

2. Übertretung der Schutzregeln für die Mitgliedschaft,

3. Übertretung der Gleichheitsregeln für Mitglieder,

4. Übertretung der Regel zur freien Meinungsäußerung und

5. Verletzung der Disziplin; dies geschieht durch:

a. Übertretung der Verfassung,

b. Respektlosigkeit gegenüber den Entscheidungen der führenden Autoritäten,

c. Ablehnung der Ausführung von Befehlen,

d. Diskussion organisatorischer Fragen außerhalb der Einheiten,

e. Respektlosigkeit gegenüber der Hierarchie und

f. Beleidigung der Öffentlichkeit.

7. Beleidigung anderer Mitglieder.

8. Verrat von Geheimnissen.

9. Beleidigender Leumund.

10. Falsche Gerüchte.

Drittens: Rüge oder Verwarnung; dies betrifft:

1. Einstellung der Teilnahme an organisatorischen Aktivitäten ohne akzeptable Entschuldigung für mindestens zwei reguläre Treffen und dieser Zeitraum verlängert sich um einen Monat und

2. Weigerung Selbstkritik zu praktizieren, wenn dies von den entsprechenden Einheiten für notwendig erachtet wird.

Viertens: Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen oder Verweis; dies gilt für:

1. ohne Entschuldigung verspätet zu einem Treffen zu kommen,

2. Unangemessene Praktizierung von Selbstausbildung und

3. Demonstration von Zeichen von Betrug und Trägheit.

Artikel (112) Wiederholung von Übertretungen ist ein Grund eine härtere Strafe zu verhängen. Wenn dieselben Übertretungen wiederholt werden, wird die härteste Strafe angewandt. Eine härtere Strafe wird auferlegt, wenn neue Übertretungen wiederholt werden.

Artikel (113) a. Die Strafe Entlassung oder unehrenhafte Entlassung wird vom Zentralkomitee verhängt.

b. Die Strafen Degradierung und Aussetzung der Mitgliedschaft werden Mitgliedern der Bereichskomitees und Sekretären von Zweigen vom Zentralkomitee, vom Mobilisations- und Organisationsbüro und vom Bereichskomitee verhängt.

c. Eine warnende Strafe wird vom höherrangigen organisatorischen Rang verhängt.

d. Die Strafen Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Verweis werden von allen betroffenen organisatorischen Rängen entsprechend der Einheit verhängt, zu dem das Mitglied gehört.

Artikel (114) Bei der Bewertung von Übertretungen bilden alle betroffenen organisatorischen Ränge Ermittlungskomitees vor der Urteilsfassung, außer in Fällen der Strafen Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Verweis.

Artikel (115) Jede Strafe kann vom dem sie vor dem Zentralkomitee unterzeichneten unmittelbar übergeordneten Rank revidiert werden und kann nicht ohne Entscheidung des Revolutionsrats umgestoßen werden.

Artikel (116) Es ist möglich, dass jede Strafe separat oder zusammen mit anderen vom Gericht der Bewegung verhängten Strafen beschlossen wird.

Artikel (117) Eine Verhängung zweier organisatorischer Strafen wegen einer einzelnen Übertretung ist nicht möglich.

Artikel (118) Keine Bestrafung kann beschlossen werden, ohne das betroffene Mitglied zu einer Anhörung zusammenzurufen, wo er das Recht hat sich zu verteidigen und seine Unschuld zu beweisen.

Artikel (119) Wenn ein Mitglied nicht vor dem offiziellen Komitee erscheint, das seine Übertretung untersucht, wird es innerhalb einer Woche ein zweites Mal einbestellt; danach findet die Sitzung statt, ob es anwesend ist oder nicht, voraus gesetzt, es ist informiert worden.

Artikel (120) Zu bestrafende Verbrechen liegen in der Zuständigkeit der Revolutionären Rechtsautorität der Bewegung und werden von Revolutionsgerichten untersucht, die vom Zentralkomitee entsprechend Artikel (71) der Verfassung gebildet werden.

Kapitel Acht

Allgemeine Übereinkünfte

Artikel (121) Die ergänzten Regularien und die vom Revolutionsrat beschlossenen und ihm von der Generalkonferenz übermittelten haben die gleiche Macht wie die wesentliche Verfassung, unter der Voraussetzung, dass sie ihr nicht widersprechen.

Artikel (122) Mitgliedschaft in der Bewegung ist ein heiliges Recht, das nur von jemandem erworben werden kann, der zu einer der führenden oder Basis-Einheiten der Bewegung gehört.

Artikel (123) Die Arbeit in Abteilungen der Bewegung ist eine zusätzliche Aufgabe für das Mitglied, die keine Mitgliedschaft erfordert; sie ist auch kein Ersatz einer organisatorischen Arbeitsstelle in einem der organisatorischen Ränge. Gleichermaßen ist die Abordnung eines Mitglieds zu einer Aufgabe außerhalb der Abteilungen der Bewegung kein Ersatz für den organisatorischen Rahmen der Bewegung.

Artikel (124) Während eines organisatorischen Treffens hat jedes Mitglied das Recht an der Diskussion teilzunehmen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Diskussion kann dem Beschluss noch erlaubt werden und eine Mitglied hat das Recht, der Entscheidung zu widersprechen, nachdem sie ausgeführt ist.

Artikel (125) Jedes Mitglied hat ein militärisches Minimal-Training zu absolvieren und vollständig qualifiziert sein, seine Aufgaben durchzuführen.

Artikel (126) Ein Mitglied ist entsprechend der Anforderungen seiner Mitgliedschaft, seines organisatorischen Rangs und der ausgeübten Arbeit zu informieren.

Artikel (127) Ein Mitglied, das entlassen wird oder einem Willkürakt ohne Entscheidung durch ein Gericht der Bewegung ausgesetzt ist, hat das Recht ein Mitgliederschutz-Komitee anzurufen.

Artikel (128) Gleichheit unter den organisatorischen Rängen in den Komitees, Büros oder ausführenden Abteilungen müssen beachtet werden, damit sie gleiche Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten genießen.

Artikel (129) Kommunikation mit einem Mitglied des Distriktkomitees wird dem Sekretär des Distriktkomitees oder einem seiner Mitglieder anvertraut. Das Mitglied des Distriktkomitees hat jede Aufgabe, die ihm vom Distriktkomitee aufgetragen wird, zu handhaben; das gilt gleichermaßen für das Mitglied eines Bereichskomitees in den entsprechenden Bereichsgrenzen.

Artikel (130) Ein Mitglied des Zentralkomitees, das in den Wahlen zur Generalkonferenz nicht erfolgreich war, hat das Recht, seine Mitgliedschaft in der Konferenz beizubehalten und kann jede Aufgabe ausführen, die ihm vom Zentralkomitee zugewiesen wird; das gilt ebenfalls für die Mitglieder des Revolutionsrats.

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