Der Mythos vom palästinensischen Mandela

Einer der populärsten Palästinenserführer ist ein erbarmungsloser Mörder. Kann er auch der Erbe des größten Friedensstifers Südafrikas sein?

Dexter van Zile, The Tower, April 2017

Eines Tages wird Mahmud Abbas, der jetzt in seinen frühen 80-ern steht, seine Amtszeit als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde beenden, ob nun durch Exil, Ruhestand oder Tod. Danach wird es natürlich einen Kampf um seine Nachfolge geben.

Ein möglicher Nachfolger ist Marwan Barghouti, ein PA-Offizieller, der zur Zeit wegen seiner Beteiligung an der Ermordung von fünf Israelis während er Zweiten Intifada in einem israelischen Gefängnis eine mehrfach lebenslängliche Haftstrafe verbüßt.

Im November 2014 forderte Barghouti einen Aufstand gegen Israel, der bei Befolgung vermutlich viele Israelis und Palästinenser getötet hätte. Trotzdem wird Barghouti regelmäßig als ein „palästinensischer Nelson Mandela“ beschrieben. Mandela verbrachte natürlich viel Jahre im Gefängnis, bevor er das Vertrauen seiner Gegner gewann und schließlich Präsident von Südafrika wurde. Als Präsident erreichte Mandela eine gewisse Versöhnung zwischen Schwarzen und Weißen und ist dadurch als eine Art säkularer Heiliger verehrt worden, ähnlich wie Mahatma Gandhi und Martin Luther King Jr. John Carlin, Autor von Invictus: Nelson Mandela and the Game that Made a Nation, das 2009 bewegend verfilmt wurde, beschrieb Mandela als „den Anti-Hitler“.

Carlins Buch beschreibt, wie Mandela den Sieg der südafrikanischen Nationalmannschaft (die „Springböcke“ genannt werden) bei der Rugby-Weltmeisterschaft 1995 nutzte, um das Land zu einen. Es war eine gewaltige Leistung. Schwarze Südafrikaner hielten es während der Apartheidzeit mit den Gegnern der Springböcke, weil sie als Mannschaft historisch aus Buren zusammengesetzt wwar, die von den schwarzen Südafrikanern als ihre Erzfeinde betrachte wurden. Dennoch war Mandela in der Lage das zustandezubringen. Als die Springböcke gewannen, feierte das gesamte Land.

„Mandela meisterte, mehr als jeder sonst Lebende (und recht wahrscheinlich Tote) die Kunst Freundschaften zu schließen und Menschen zu beeinflussen“, schrieb Carlin. „Egal, ob jemand in der extremen Linken oder der extremen Rechten begann, ob sie Mandela früher fürchteten, hassten oder bewunderten, jeder, den ich interviewte, hatte das Gefühl von seinem Beispiel erneuert und verbessert worden zu sein. Sie alle schienen, wenn sie von ihm sprachen, zu leuchten.“

Die Vorstellung, dass Barghouti – oder sonst irgendein politischer Führer der palästinensischen Gesellschaft – in der Lage ist die Rolle zu spielen, die Mandela spielte, ist an den Haaren herbeigezogen, dennoch hat sie ihre Anhänger. Einige europäische Parlamentarier haben Barghouti zum Beispiel für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

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Eine Statue Nelson Mandelas vor der südafrikanischen Botschaft in Washington DC
(Foto: Ted Eytan/flickr)

Einer der leidenschaftlichsten Befürworter des Themas Barghouti-als-Mandela ist Ahmed Kathrada, ein vor kurzem verstorbenes Mitglied des Afrikanischen Nationalkongresses, der 2013 die Robben-Island-Erklärung schrieb, einen Text, der Barghouti als „den prominentesten und berühmtesten palästinensischen politischen Gefangenen, ein Symbol der Suche des palästinensischen Volks nach Freiheit, eine einigende Gestalt und einen Fürsprecher von Frieden auf Grundlage des Völkerrechts“ beschreibt.

Die Erklärung fordert Barghoutis Freilassung – und die Freilassung tausender anderer Häftlinge in israelischen Gefängnissen – als notwendige Voraussetzung eines friedlichen Endes des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern. „Einer der wichtigsten Indikatoren der Bereitschaft mit deinem Gegner Frieden zu schließen ist die Entlassung aller politischen Gefangenen, ein machvolles Signal der Anerkennung der Rechte eines Volks und der gerechtfertigten Forderungen nach Freiheit“, heißt es darin.

Die in Kathradas Erklärung impliziterte Botschaft lautet, dass Barghouti dieselben Führungsqualitäten hat wie Mandela und als Ergebnis irgendwie in der Lage sein wird Frieden zu erreichen, wie Mandela es tat, wenn nur Israel ihn freilassen und ihn seine Zauberkraft nutzen lassen würde. Darüber hinaus unterstellt er, dass die Last zu Veränderung bei den Israelis liegt, die Barghouti freilassen müssen, wenn sie wirklich Frieden wollen.

Was Verfechter der Vorlage des „palästinensischen Mandela“ nicht einräumen können: Wenn eni palästinensischer Mandela auftauchen würde, dann würde er mehr Forderungen an die Palästinenser haben als an die Israelis, so wie Nelson Mandela den schwarzen Südafrikanern, die ihm folgten, mehr abforderte als den weißen Südafrikanern, mit denen er Frieden schloss. In fortgesetzten Bemühungen das Vertrauen der Weißen zu gewinnen, verlangte Mandela, dass die Schwarzen Hirngespinst von deren Vertreibung aufgaben. Er forderte, das schwarze Südafrikaner ihre weißen Gegenüber als verletzliche menschliche Wesen betrachteten, deren Vertrauen und Kooperation notwendig waren um Frieden zu erreichen.

Als erstes machte er das mit seinen Mitgefangenen auf Robben Island; er forderte, dass sie anerkennen, „dass tief in Inneren alle Wächter verletzliche menschliche Wesen waren“, schrieb Carlin. Ja, er forderte Respekt und Würde für schwarze Südafrikaner, aber er forderte auch, dass sie die Weißen genauso behandelten.

„Er zerquetschte seine Feinde nicht“, erklärte Carlin. „Er wollte sie nicht erniedrigen. Er wollte nicht, dass sie mit gleicher Münze zurückzahlen. Er wollte, dass sie ihn mit schlichtem, ganz normalem Respekt behandelten.“

Mandela hatte zudem die Weitsicht und den Mut zu fordern, dass der Afrikanische Nationalkongress seine Sichtweise der weißen Südafrikaner als europäische Kolonialisten aufgibt, die kein Recht haben in Afrika zu leben. „Damit Mandela diese Ansicht ändern konnte, musste er erklären, dass die Afrikaners genauso das Recht hatten Afrikaner genannt zu werden wie die schwarzen Afrikaner, mit denen er seine Zelle teilte; das erforderte einigen Mut“, stellte Carlin fest.

Im palästinensischen Kontext würde ein Möchtegern-Mandela sich den religiösen, nicht Rassenfragen stellen und kämpfen. Viele sogenannte Friedens- und Gerechtigkeitsaktivisten wollen uns Glauben machen, dass die Haupthindernisse für den Frieden jüdische Ansprüche auf die Westbank sind, aber die wahre Herausforderung ist das muslimische Herrenmenschentum. Die palästinensische Elite übt Macht aus, weil sie bereit ist diesem Herrenmenschentum gegenüber zumindest Lippenbekenntnisse abzulegen. Auf diese Weise konnte Yassir Arafat an die Macht kommen und dort bleiben; so ist Abbas Präsident der palästinensischen Autonomie geblieben. Übrigens warb – so kann man vergleichen – der Afrikanische Nationalkongress keine Ideologie schwarzer Überlegenheit und Mandela selbst lehnte solche Ideen immer wieder ab.

Bemühungen Barghouti als palästinensischen Mandela darzustellen, verschleiern das Thema seiner Überzeugungen, die im Gegensatz zu denen Mandelas stehen. Zum Beispiel der Guardian im März 2014 in einem Artikel: „Lasst Marwan Barghouti frei. Er kann Palästinas Nelson Mandela sein.“ Martin Linton erklärte Barghouti „sei immer gegen Aktionen gewesen, die sich gegen israelische Zivilisten richten, auch bei der Verteidigung des Rechts der Palästinenser auf Widerstand.“ Diese Behauptung schient auf einem Op-Ed gegründet zu sein, das Barghouti 2002 für die Washington Post schrieb und in dem er behauptet: „Während ich und die Fatah-Bewegung, der ich angehöre, sehr gegen Anschläge Zivilisten und gegen diese gerichtete Aktionen in Israel sind, das unser zukünftiger Nachbar ist, behalte ich mir das Recht vor mich selbst zu schützen, der israelischen Besatzung meines Landes Widerstand zu leisten und für meine Freiheit zu kämpfen.“

Da gibt es nur ein Problem: Barghouti unterstützte auf jeden Fall Anschläge gegen Zivilisten und wir wissen das, weil er das öffentlich ausdrücklich sagte. Darüber hinaus handelte er entsprechend seiner Überzeugungen. Vor seiner Festnahme im Jahr 2002 war er der Führer der Tanzim und der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, Terrororganisationen, die für den Tod  Dutzender israelischer Zivilisten auf beiden Seiten der Grünen Linie verantwortlich sind. 2012 führte Ha’aretz kurz und bündig aus: „Es ist keine Frage, das er Gewalt unterstützte und zu ihr ermutigte.“ Sie berichtete im Juli 2016, das Barghouti, als die Zweite Intifada sich entwickelte, erklärte: „Die Zeit, in der nur wir Oper bringen, ist vorbei. Wir müssen Rache nehmen. Wir müssen Israelis töten. Ja, wir haben Kugeln. Wir haben Gewehre und sie werden auf die Besatzung gerichtet.“ Er sagt auch voraus, dass die Zweite Intifada „die letzte Runde der Gewalt sein wird, weil die Palästinenser das Gefühl haben, dass sie ihre Selbstachtung durch die Anschläge wiedeherstellten.“

Eine solche Gesinnung war Mandela völlig fremd. In einer Rede bei seinem Gerichtsverfahren 1964, das ihn ins Gefängnis brachte, gab Mandela zu, dass er die Nutzung von Sabotage unterstützte, aber nur um die Rechte zu bekommen, die den schwarzen Südafrikanern verweigert worden waren, die sie davor über gewaltfreie Methoden zu erhalten hofften. Vergleicht man, dann haben die Palästinenser seit Beginn ihrer Nationalbewegung Terrorismus genutzt und machten das sogar noch, nachdem ihnen bei den Verhandlungen 2000 in Camp David die Eigenstaatlichkeit angeboten worden war.

Ein palästinensischer Mandela müsste an sein Volk symbolische Forderungen stellen, die sie voraussichtlich verabscheuen würden, da sie Jahrzehnte lang gelehrt worden sind Israel und die Juden zu hassen.

Ein Beispiel: Zusätzlich zur Unterstützung der Springböcke rief Mandela die Südafrikaner auf die Hybridversion ihrer Nationalhymne, zu denen Verse aus „Die Stern“ („Der Ruf“) – einem 1918 geschriebenen Afrikaner-Lied –sowie Verse aus „Nkosi Sikele iAfrika“ („Gott segne Afrika“) gehörten, anzunehmen. An einem Punkt stimmte das Exekutivkomitee des Afrikanischen Nationalkongresses dafür das Afrikaner-Lied durch die schwarzafrikanische Hymne zu ersetzen, aber Mandela überzeugte das Komitee seine Entscheidung zurückzunehmen.

„Dieses Lied, mit dem ihr so leichtfertig umgeht, besitzt die Gefühle vieler Menschen, die ihr noch nicht repräsentiert. Mit einem Federstrich würdet ihr eine Entscheidung treffen, die ausgerechnet die – einzige – Grundlage zerstört, auf der wir unsere Versöhnung aufbauen“, sagte er dem Komitee.In ihrem Buch „Anger and Forgiveness: Resentment, Generosity, Justice“[1] schreibt Martha Nussbaum, dies sei „eine große Forderung: jede Gruppe muss lernen die Welt praktisch mit den Augen des anderen betrachten“.

Ein Gemälde zeigt Marwan Bargouti auf Israels Sicherheitsbarriere nahe des Westbank-Dorfes Qalandiya. (Foto: Haytham Shtayeh / Flash90)

Ein palästinensischer Mandela müsste in Zeiten zunehmender Spannungen und Wut zu Frieden aufrufen. Das ist das, was er im April 1993 nach der Ermordung des geliebten ANC-Akivisten Chris Hani durch einen polnischen Immigranten tat, als sich Bemühungen ein „Ein Mann – eine Stimme“-Wahlsystem einzuführen an einem kritischen Punkt befanden. Hanis Ermordung drohte einen gewalttätigen Bürgerkrieg loszutreten, aber Mandela zeigte sich der Situation gewachsen. Carlin schreibt, dass die Herausforderung, der sich Mandela gegenüber sah, „nicht darin bestand die Weißen zu gewinnen, sondern sie bestand darin seine eigenen Leute zu überzeugen“ nicht mit Gewalt zu reagieren. „Um das zu schaffen, musste er den Fluss ihrer Wut umleiten, die direkt in eine feindselige Konfrontation mit dem weißen Südafrika zu münden drohte. Um das erfolgreich zu tun, musste er nicht nur auf ihre Feindseligkeit einwirken, sondern auch auf das, was von ihrer Großzügigkeit übrig blieb.“ Um dieses Ziel zu erreichen, dürfte Mandela den Heroismus eines weißen Südafrikaners übertrieben haben, der das Nummernschild des Fluchtwagens des Mörders aufschrieb.

Zusammengefasst demonstrierte Mandel wiederholt eine Bereitschaft genau das Gegenteil dessen zu tun, was Palästinenserführer – einschließlich Barghoutis – im Verlauf von Jahrzehnten immer wieder getan haben – nämlich zu Feindschaft gegenüber Israel aufzuwiegeln.

Ironischerweise ist es genau diese Feindseligkeit, die den Mythos des palästinensischen Mandela so attraktiv macht. Mandela forderte seinen Anhängern ab ihren Wunsch nach Rache für Leiden der Vergangenheit aufzugeben und stattdessen Lösungen für die Probleme zu suchen, denen sie sich in der Gegenwart gegenüber sehen. Er sorgte auch dafür, dass seine schwarzen Anhänger begreifen, dass, so sehr sie auch weiße Südafrikaner gehasst haben mögen, eine sichere und erfolgreiche Zukunft für schwarze Südafrikaner ohne das Vertrauen und die Hilfe der Weißen einfach nicht zu haben sein würde.

Diese Anstrengungen waren es, die das Sicherheitsestablishment des Regimes Botha überzeugte, dass Mandela die letzte, die beste Chance für eine friedliche Lösung war. Als der südafrikanische Verteidigungsminister Kobie Coetsee 1985 im Volks Hospital seine geheimen Gespräche mit Mandela begann, war sein anfängliches Ziel ein beschränktes: Mandelas Freilassung aus dem Gefängnis im Tausch für die Abkehr von der Gewalt. Aber als die Gespräche Fortschritte begann Coetsee auf eine größere Lösung des Konflikts zu hoffen, nicht nur eine Einstellung der Gewalt. Diese Hoffnung wurde von zwei Faktoren inspiriert: Mandelas Höflichkeit während der Gespräche und seine vorherigen Bemühungen die Einstellung der schwarzen Südafrikaner zu verändern, die die Früchte der kommenden Jahre tragen sollten.

Ich bekam während des ersten Abends der Christus am Checkpoint-Konferenz 2014 in Bethlehem ein deutliches Gefühl dafür, wie weit entfernt von Mandelas Beispiel die palästinensischen Eliten entfernt waren. Mehr als 400 Christen aus Europa und Nordamerika nahmen an der Veranstaltung teil, die alle zwei Jahre am Bibel-Kolleg in Bethlehem stattfindet. Am Tag, als die Konferenz begann, veröffentlichte Amnesty International einen Bericht, in dem es hieß, die Einwohner eines palästinensischen Flüchtlingslagers in Yarmuk (Syrien) seien „an den Rand des Hungertodes gebracht worden, gezwungen irgendwelche Lebensmittel zu hamstern, die sie finden können“; das war das Ergebnis einer Belagerung, die vom Regime Assad verhängt worden war. Trotz der Differenzen, die ich mit den Organisatoren und Rednern der Konferenz hatte, war ich froh, dass Palästinenserführer, die zur Menge sprachen, eine Gelegenheit bekommen konnten die Aufmerksamkeit auf das Leid ihrer palästinensischen Geschwister in Yarmuk zu lenken.

Aber sie sagten nichts. Nicht ein Wort zu ihren Landsleuten, die weniger als 300km entfernt verhungerten. Keine verantwortungsvolle Führungsgruppe, die wirklich am Wohlergehen des von ihm geführten Volks interessiert ist, würde eine Gelegenheit verpassen die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was den Palästinensern in Yarmuk geschah. Aber an diesem Abend machten sie genau das. Die Organisatoren der Veranstaltung sprachen von der sich breit machenden Katastrpohe am nächsten Tag, nachdem ich die Aufmerksamkeit auf ihr Versagen in der Sache lenkte. Mandela hätte das Leiden in Yarmuk direkt angesprochen, nicht als Anhängsel. Dadurch, dass sie es verfehlen um Hilfe für ihre Landsleute zu bitten, entschieden sich die politischen und religiösen Führer der Palästinenser Israel unter Ausschluss des Strebens nach dem Wohlergehen der von ihnen geführten Menschen zu dämonisieren.

Das ist Jahrzehnte lang das Problem gewesen. Statt dem Beispiel Mandelas zu folgen, der forderte, dass seine Anhänger ernsthaft über ihre Zukunft und das, was sie brauchen um als Gemeinschaft erfolgreich zu sein, nachdenken, werben die palästinensischen Eliten für einen rückwärts gerichteten Revanchismus, der mehrere Generationen der Palästinenser zu Tod und Leid verurteilt hat. Indem sie sich zu Gegner jüdischer Anstrengungen in ihrem Heimatland aufzublühen machen, werfen die Palästinenser jegliche Hoffnung auf ein Gedeihen in einem eigenen Staat weg. Das ist die Entscheidung, die sie getroffen haben.

Mandela große Leistung bestand eindeutig darin Gewalt und Hass in einen generösen Wunsch nach Frieden und Aussöhnung zu verwandeln. Ein palästinensischer Mandela müsste dasselbe tun. Er müsste die Bereitschaft und die Fähigkeit zeigen die Palästinenser dazu zu bringen ihre Bemühungen aufzugeben israelische Juden zu ermorden, zu dämonisieren, zu beleidigen, zu erniedrigen und einzuschüchtern, damit sie ihr Heimatland verlassen oder, wenn das nicht möglich ist, vor arabischer und islamische Dominierung ihres Lebens kuschen. Bislang hat die Palästinenserführung, gelinde gesagt, Widerwillen gezeigt das zu tun und Barghouti ist keine Ausnahme.

Es ist an der Zeit damit aufzuhören das Bild von Nelson Mandela als Keule zum Eindreschen auf Israel zu benutzen und anzufangen es als Messlatte zu nehmen, um palästinensische Bemühungen zum Frieden zu verwenden.

[1] Wut und Vergebung: Feindseligkeit, Großzügigkeit, Gerechtigkeit

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