Nahost-Feinde schließen sich zusammen, um Kamelrennen zu einer olympischen Sportart zu machen

The Mideast Beast, 18. April 2017

DOHA – Obwohl zahlreiche Kriege die Region erschüttern, haben fast 20 Staaten aus dem Nahen Osten einen gemeinsamen Antrag gestellt Kamelrennen zu einer olympischen Sportart zu erklären.

Eine Delegation wird nächste Woche in der Schweiz erwartet, die ihr Anliegen dem Internationalen Olympischen Komitee vortragen wird. Auf einer Pressekonferenz in Doha sagte Qatars Scheik Jamaal bin Tamimi al-Thani, der Vorsitzende der International Camel Racing Federation (ICRAC, Föderation Internationaler Kamelrennen) und Co-Vorsitzender des Antrags: „Kamelrennen sind in fast 40 mit zusammen mehr als 2 Milliarden Ländern enorm beliebt – dennoch sind sie nie ernsthaft als olympische Sportart berücksichtigt worden. Es ist eine eklatante Diskriminierung, dass obskure, kolonialistische Sportarten wie Badminton einen Platz haben, aber nicht unser uralter Sport, der von den Küsten des Atlantik bis zu denen des Pazifik geliebt wird.“

Al-Thani nahm eindeutig auf einen Block europäischer Länder Bezug, die sich dem Antrag energisch widersetzen und dafür die unfairen Vorteile anführen, die das Wüstenklima den Ländern gibt, in denen Kamelrennen stattfinden: „In Norwegen haben wir keine Kamele, wie kann es also fair sin, diesen sogenannten ‚Sport‘ in die Olympischen Spiele aufzunehmen?“, sagte ein blasser Delegierter.

Al-Thani gab eine glühende Antwort: „Fair? Fair? Und was ist mit den gesamten olympischen Winterspielen?“

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