Zitate

Aufgeschnappt:

Facebok-Userin, 27.03.17:
Deutschland 2017:
– will sich wegen der deutschen Geschichte gegen nichts in der Welt so sehr wehren, wie gegen „Nazis“
– definiert „Nazis“ als Menschen, die eine antisemitische Ideologie kritisieren, die viele Parallelen zum Nationalsozialismus aufweist und historisch mit diesem verbunden ist
– interpretiert antisemitische Straftaten als politische Kritik
Finde den Fehler.

Paula R. Stern, Facebook, 03.04.17:
Gratulation, Hamas, an diesem kalten Aprilmorgen. Mit dem Abfeuern einer Rakete Richtung Israel haben sie es geschafft den Gazastreifen zu treffen. Schlagt euch selbst k.o., Leute – jedes Man, wenn ihr euch selbst bombardiert, lasst uns nicht von uns aufhalten.

Barry Shaw, Facebook, 07.04.17:
Wenn Trump eine Marionette Putins ist, wie die Demokraten und die verzerrenden US-Medien versuchen es zu drehen, dann sieht es nach Trumps Tomahawk-Angriff auf den syrischen Fliegerhorst grotesk aus, der die Russen wütend macht.
Die liberale Linke in Amerika sieht zunehmend verzweifelt aus, wie sie den Präsidenten als jemanden einzuordnen, der mit Putin konspiriert.

Jennifer Nathalie Pyka, Facebook, 07.04.17:
Diese moralische Noblesse, mit der Nicht-Interventionisten seit je her dafür plädieren, sich bloß nicht in die mörderischen Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, imponiert mir immer wieder besonders. Ein Eingreifen würde alles nur schlimmer machen, versichern sie, und zwar stets ungeachtet der Tatsache, dass alles ohnehin schon sehr schlimm ist. Aber vielleicht glauben sie auch daran, dass Diktatoren, Despoten und all ihre Kollegen irgendwann einfach von selbst die Lust daran verlieren, wild um sich zu morden oder Nachbarn zu überfallen. Oder aber ihr Glaube schreibt ihnen vor, sich für die Konsequenzen des Nicht-Handelns – in Syrien etwa mindestens eine halbe Million Tote – strikt nicht zu interessieren, solange es daheim an der Sofa-Front gut läuft. Jedenfalls ist es auch nun, da die USA sich in Syrien mit einem Vergeltungsschlag gemeldet haben, überaus faszinierend, eben diesen Gläubigen beim Folgen ihres Pfades zuzusehen. Ein kurzer Blick auf Twitter beweist: Assads Militärflughäfen können sich auf die uneingeschränkte Solidarität der internationalen „Friedens“front verlassen. Das unterscheidet sie von vergasten Babies.

Peter Grimm, Die Achse des Guten, 08.04.17:
Der islamistische Terroranschlag gehört jetzt eben auch zu Europa, so wie schwere Unfälle auf der Autobahn, bei denen ja auch Menschen sterben, ohne dass jemand ein Berliner Wahrzeichen anleuchtet. Wer mit dem Auto schnell unterwegs sein will, muss mit dem Risiko eines tödlichen Unfalls leben. Wer sich von radikalen Muslimen bereichert fühlen möchte und ihnen ihr Wirken durch Wegsehen oder falsche Toleranz erleichtert, muss ebenso damit rechnen, dass einige dieser Ideologie-Abhängigen die Forderung, Ungläubige zu töten, wörtlich nehmen.
So hören wir nun auf mit dem Anstrahlen von Wahrzeichen und vergessen die Gedenkveranstaltungen. Es lebt sich dann auch ruhiger. Vielleicht wird die Berichterstattung künftig noch mehr gedämpft, denn man muss ja nicht von jedem islamistischen Anschlag auf der Welt erfahren, das beunruhigt nur. Die Einsparungen bei der Gedenkroutine sind einfach eine weise Maßnahme auf dem Weg in eine neue Normalität, in der jeder islamistische Anschlag einfach eine Art zu akzeptierender Unfall ist. Bedauerlich, vielleicht vermeidbar, aber er gehört zum Leben und hat ansonsten mit nichts etwas zu tun. Wie schön könnte doch die Welt mit einer solchen Weltsicht sein. Man darf nur selbst einfach kein Opfer werden.

Axel Robert Göhring, zitiert von einem Facebook-User, 12.04.17:
Es sind ja merkwürdigerweise dieselben Kreise die davon ausgehen, bei einer Erhöhung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre von 0,028 auf 0,04 Prozent werde sich das Klima drastisch ändern, aber fest daran glauben, bei einer Erhöhung des Anteils von Muslimen in der Gesellschaft von fünf auf fünfzig Prozent werde das politische Klima so bleiben, wie es heute ist.

Kommentar auf UK Media Watch, 14.04.17, zu einem „korrigierten“ Guardian-Artikel voller Lügen über Israel:
Glücklicherweise las ich den Artikel über die Mauer um Haifa, ich werde also vorbereitet sein, wenn ich nächste Woche dorthin zur Arbeit gehe. Ich kaufte eine neue Leiter – der Verkäufer schlug eine 6 Meter hohe Leiter vor, aber weil ich die genaue Höhe der Mauer kannte, bestand ich auf einer 10m hohen.
Als nächstes im Guardian – ein zu Tränen rührender Bericht über die Eröffnung eines neuen Ladens in Tel Aviv, der das Blut christlicher Kinder, damit Juden Pessah gemäß unserer wohlbekannten Traditionen feiern können.
Damit, dass sie die offensichtliche Lüge über Haifa in der korrigierten Version gelassen haben, haben sie die Tatsache bewiesen, dass naziartige Verleumdungen nicht die geringste Verbindung zur Wirklichkeit haben – ihre Leser werden einfach alles schlucken.

Markus Somm, Basler Zeitung, 15.04.17 über die Toleranz und Debattenbereitschaft linker Studenten/Akademiker:
Es ist grotesk: Unter dem Vorwand, den Faschismus zu bekämpfen, wenden junge Leute Methoden an, die nichts anderes als faschistisch sind. Mit Gewalt werden missliebige Meinungen, nein, missliebige Menschen unterdrückt und zum Verstummen gebracht. Der Aufstieg der Nazis begann damit, dass sie kommunistische Veranstaltungen sprengten und alle Besucher niederprügelten.

Wenn viele Linke sich heute so schwer damit tun, andere Positionen zu tolerieren, dann liegt es an diesem Missverständnis: Sie halten sich per se für moralisch gut, was sie fast zwangsläufig dazu verleitet, den politischen Gegner als schlecht anzusehen. Dass dieser genauso moralisch motiviert sein könnte, das übersehen sie gerne, umso mehr erlaubt ihnen diese Einstellung, alle Mittel anzuwenden, um einen vermeintlich moralisch so verwerflichen Gegner anzugreifen. Das macht es so gefährlich. Menschen, die sich immer für gut halten, sind das Gegenteil von jenen Leuten, die das Gute tun. Wer sich so sicher ist, dass er auf der richtigen Seite steht, verliert alle Hemmungen, sich durchzusetzen. Der Zweck heiligt die Mittel. Er wird böse, um dem Guten zum Durchbruch zu verhelfen – und merkt nicht mehr, dass er der Einzige ist, der böse handelt. Redefreiheit? Aber selbstverständlich, solange es dem entspricht, was gut ist – und was gut ist, wissen wir, nicht die andern.

Angesprochen auf die grassierende Intoleranz an den amerikanischen Universitäten, sagte Haidt neulich im Wall Street Journal, ihn erinnerten die jungen Linken an religiöse Fanatiker. Es sei ein Kult des richtigen Lebens und Denkens entstanden, der jede vernünftige Diskussion hintertreibe. Wer glaubt, er wisse, wo Gott hockt, muss nie mehr nachgeben und darf die Ungläubigen bestrafen. Redefreiheit kann es für solche Leute nicht geben, also schreien wir sie nieder, um die Redefreiheit zu verteidigen.

Ulrich Sahm, Facebook, 20.04.17:
Ich bin glücklich. In Paris gab es nur eine Schießerei und keinen Terror. Das entnehme ich den Titeln aller deutschen Berichte darüber. Nur in den Texten steht, dass die Polizei behauptet, es sei ein „Terroranschlag“ . Aber die Polizei behauptet viel. Schlimmer ist, dass die Franzosen nicht ordentlich schießen und treffen können. Laut NZZ haben die nicht etwa den Angreifer erschossen, sondern nur den „mutmaßlichen Angreifer“.

Kürzeres:

Die Tatsache, dass Muslime aus Syrien es vorziehen in christliche Länder zu fliehen statt in muslimische Gesellschaften, sagt alles über Muslime.
Andreas Boldt, Facebook, 01.04.17

Warum erlaubt Amerika der PLO ein Büro in Washington zu betreiben, wenn die Leute ein Gehalt dafür zahlt, dass sie Israelis töten?
Facebook-Userin, 22.12.17

Die besten Islamkritiker sind gebürtige Muslime wie Ayaan Hirsi Ali, Bassam Tibi, Hamed Abdel-Samad und Imad Karim.
Die wissen im Gegensatz zu unseren linken und christlichen Dummschwätzern, wovon sie sprechen.

Facebook-User, 19.04.17

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