50 Arten, wie Sie auf Israel zählen können

Der 24. Mai ist der 50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems — und er fällt in die 50 Tage zwischen den jüdischen Festen Pessach und Shavuot. In diesem Spezialbeitrag der „Guten Nachrichten aus Israel“ gehen wir auf die Bedeutung der Zahl 50 in vielen der kürzlichen Errungenschaften des jüdischen Staates ein.

Auf medizinischem Gebiet leistet Israel Großes — hier einige Beispiele: ApiFix‘ minimalinvasives System hat in den zwei Jahren, die es nun schon in Europa zugelassen ist, die deformierte Wirbelsäule von 50 Patienten begradigt. Das bahnbrechende Medikament hCDR1 von XTL Biopharmaceuticals ist das erste neue Medikament für Lupus-Kranke seit 50 Jahren. Und als Chirurgen der Organisation Save a Child’s Heart das Herz von Baby Lisa aus Osttimor heilten, wurde das südostasiatische Land zum 50. Staat, in dem Kinder von Ärzten der lebensrettenden israelischen Organisation behandelt wurden. Hier ein Video über Save a Child’s Heart:

Es ist erfrischend zu sehen, wieviel Israel in den vergangenen Jahren für die Umwelt getan hat. Dank einer substantiellen Verbesserung der Wasserqualität ist die Karpfenfischart Acanthobrama telavivensis wieder in die mittleren Abschnitte des Yarkon-Flusses zurückgekehrt, nachdem er sich dort 50 Jahre lang rar gemacht hat. Und auch für Schildkrötenbeobachter hat Israel ein ganz besonderes Ereignis zu bieten: 50 Tage nachdem die Mutterschildkröten ihre Eier am Strand gelegt haben, flitzen die frisch geschlüpften Babyschildkröten über den Strand nach Hause ins Meer. Aber Israels bei weitem großartigste und beeindruckendste Cleantech-Errungenschaft ist die 700%ige Steigerung der Getreideernten, und zwar mit derselben Menge Wasser wie vor 50 Jahren!

Israel kann auf seine integrative Behandlung der gesellschaftlich weniger vom Glück Gesegneten stolz sein. Es baut sogar eine neue Stadt, wo 50 israelische Familien neben Dutzenden Erwachsenen mit Behinderungen leben werden — und Letztere werden ganz normal im Arbeitsleben stehen. Ein weiteres Highlight ist, dass die aus Freiwilligen bestehende Rasenbowling-Gesellschaft für Blinde 50 Erwachsene mit Sehbehinderungen in israelischen Clubs trainiert.

Ein Beispiel (unter vielen) für friedliches Zusammenleben war ein Fußballspiel in der israelisch-arabischen Stadt Baqa al-Gharbiyye, wo israelische Kinder (50 Juden und 50 Araber) in sechs Mannschaften eingeteilt wurden, wovon jede eine Mannschaft der Fußballweltmeisterschaft 2016 repräsentierte. Ein weiteres Beispiel ist das Moona-Raumforschungszentrum in der israelisch-arabischen Stadt Mahd Al-Kurum, wo 50 jüdische und 50 muslimische Studenten Kurse in Robotik, Drohnen, 3D-Druck, Elektronik und anderen weltraumbezogenen Themengebieten belegen.

Israels globaler Einfluss ist erstaunlich. Israelisch-arabische Beduinen nutzen israelische HomeBioGas-Einheiten (subventioniert vom israelischen Umweltministerium), um Abfälle in Biogas zu verwandeln. 50 HomeBioGas-Einheiten werden jetzt in der Dominikanischen Republik getestet, und zwar als Teil der Bemühungen, die Waldrodung einzudämmen, die durch das Verbrennen von Holz für den häuslichen Kochvorgang verursacht wird. In Afrika stellte die preisgekrönte israelische Firma Amiad Water Systems 50 Filtersysteme für ein Projekt bereit, das Angola sauberes Trinkwasser bringen will. Und der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu verbesserte die Beziehungen zu Afrika in signifikanter Weise, als er dem Kontinent einen Besuch abstattete — der erste Besuch eines führenden israelischen Politikers seit 50 Jahren.

Handelsbeziehungen wurden durch Israelbesuche des Massachusetts-Gouverneurs Charlie Baker und seiner Delegation aus 50 führenden Geschäftsleuten und Akademikern gestärkt. Weitere 50 führende Geschäftsleute kamen anlässlich von Neuseelands erster Innovationsmission nach Israel. Und 50 Universitäts- und Sekundarstudenten aus Hongkong hatten Gelegenheit, die Geheimnisse von Israels unternehmerischem Erfolg aus erster Hand zu erleben, und zwar dank des Technion und der Li-Ka-Shing-Stiftung.

Es mag erst der 50. Jahrestag von Jerusalems Wiedervereinigung sein, aber die jüdische Verbindung zu ihrer Hauptstadt geht Jahrtausende zurück. Um dies zu erleben, können Touristen jetzt den „Mikwe-Pfad“ verfolgen — einen neueröffneten Pfad, auf dem man 50 Ritualbäder (Mikwot) sehen kann, die in der Nähe des Tempelbergs ausgegraben wurden. Vor über 2000 Jahren wurden sie von jüdischen Pilgern für die Reinigung benutzt, bevor sie im Tempel Opfergaben darbrachten. Und bitte sehen Sie sich dieses Video des Archäologen Dr. Eilat Mazar von der Hebräischen Universität Jerusalem an — es geht um antike jüdische Schätze, die bei Ausgrabungen nur 50 Meter vom Tempelberg entfernt zu Tage befördert wurden:

Lassen Sie uns nun feiern — auf mindestens 50 Arten!

Michael Ordman schreibt einen kostenlosen und (fast) wöchentlich erscheinenden Newsletter mit guten Nachrichten rund um Israel, der hier im „Abseits vom Mainstream“-Blog auf Deutsch erscheint, übersetzt von Yvaine De Winter.
Ein durchsuchbares Archiv gibt es unter www.IsraelActive.com
Wer die guten Nachrichten auf Englisch abonnieren möchte, schreibt bitte ein E-Mail an michael.goodnewsisrael@gmail.com — auf Deutsch genügt es, dem „Abseits vom Mainstream“-Blog zu folgen.

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