Palästinensischen Kindern wird Terrorismus als Wert gelehrt

Elliott Abrams, 1. Mai 2017

Frieden zwischen Israel und den Palästinensern hängt grundsätzlich davon ab, wer die Verhandlungen führt, wie sachkundig sie sind und anderen diplomatischen Dingen dieser Art. Grundsätzlich ist er vom Wunsch nach Frieden abhängig.

Eine neue Studie palästinensischer Schulbücher stellt fest, dass palästinensische Kinder gelehrt werden Terrorismus und Gewalt zu verherrlichen und wertzuschätzen. Die Studie mit dem Titel „Palestinian Elementary School Curriculum 2016–17: Radicalization and Revival of the PLO Program”[1] wurde vom Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education[2] (in Jerusalem) durchgeführt und ist hier zu finden.

Die Zusammenfassung der Studie beginnt hiermit:

Der neue palästinensische Lehrplan, zu dem neue Schulbücher für die Klassen 1 – 4 gehören, ist beträchtlich radikaler als der vorherige. In einem noch größeren Ausmaß als die Schulbücher von 2014/15 lehrt das Curriculum die Schüler Märtyrer zu sein, dämonisiert und bestreitet das Existenzrecht Israels und konzentriert sich auf eine „Rückkehr“ in ein ausschließlich palästinensisches Heimatland.

Auf den Seiten der Schulbücher werden Kinder gelehrt entbehrlich zu sein. Botschaften wie „der Vulkan meiner Rache“, „das Sehnen meines Blutes nach meinem Land“ und „Ich werde mein Blut opfern, um das Land zu durchtränken“ überziehen den Lehrplan. Mathematikbücher nutzen Zahlen toter Märtyrer, um Kinder Arithmetik zu lehren. Zur Vision eines arabischen Palästina gehört alles, was heute Israel ist, das als die „1948 Besetzten Gebiete“ definiert wird.

Das ist nicht die Art Kinder auf Frieden vorzubereiten.

Hier sehen Sie, wie das Mathematikbuch für das 4. Schuljahr Mathematik lehrt:

Die Zahl der Märtyrer der Ersten Intifada von 1987 bis 1993 beträgt insgesamt 2.026 Märtyrer und die Zahl der Al-Aqsa-Märtyerintiada im Jahr 2000 beläuft sich auf 5.050 Märtyrer, während die Zahl der Verwundeten 49.760 erreicht. Wie viele Märtyrer starben n den beiden Intifadas?

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist diese Woche in Washington. Das Lehren und die Verherrlichung von Terrorismus und Gewalt sollten ganz oben auf der Tagesordnung zu ihm stehen. Seit Jahrzehnten wurden solche Dinge als für das ernste Geschäft diplomatischer Verhandlungen peripher betrachtet. Aber die Verhandlungen beginnen, stoppen und führen zu nichts. Derweil lernt eine weitere Generation palästinensischer Kinder in Schulen und uns spielen in Parks, die nach Märtyrern benannt sind. Das ist das, was wirklich gravieren ist und das ist das, womit Herr Abbas diese Woche konfrontiert werden sollte.

——

Nachbemerkung heplev: Trump hat viel davon geredet, dass die PA die Aufstachelung einstellen muss. Abbas hat ihm Honig ums Maul geschmiert, er könne sich neue Verhandlungen und Fortschritte im Nahen Osten mit einem Präsidenten Trump vorstellen. Es bleibt abzuwarten, ob der neue Präsident begriffen hat, dass da in Sachen Hetze einstellen nichts kam.

[1] Der palästinensische Grundschullehrplan 2016/17: Radikalisierung und Wiederbelebung des PLO-Programms

[2] Institut zur Beobachtung von Frieden und kultureller Toleranz in der Schulbildung

Advertisements

Ein Gedanke zu “Palästinensischen Kindern wird Terrorismus als Wert gelehrt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s