Mauer-Bauer (15): Libanon fast fertig mit einer Mauer mit 4 Wachtürmen um 100.000 Palästinenser

Elder of Ziyon, 26. Mai 2017

Sie wissen, wie sehr „Menschenrechts-“ und „Propalästinenser“-Gruppen es zu sagen lieben, Israel stecke die Palästinenser im Gazastreifen wie auch der Westbank in ein „Freiluftgefängnis“?

Sie wissen, wie die Medien ausgiebig jede Verteidigungsmaßnahme zu Israels Selbstschutz vor unter den Palästinensern lebenden Terroristen berichten, als „Kollektivbestrafung“ berichten?

Sie wissen, dass Israels Sicherheitszaun, der Hunderte oder Tausende Leben gerettet hat, regelmäßig denunziert wird, weil er ein paar Arabern Unannehmlichkeiten bereitet?

Sie wissen, dass Palästinenserführer bei jeder wegen allem, was Israel tut oder angeblich tut, offizielle Beschwerden an die UNO schicken, das auch nur die gerinste Auswirkung auf die palästinensischen Araber hat?

Schließlich eine letzte Frage: Wie viel haben Sie von einem buchstäblichen Freiluftgefängnis samt Wachtürmen gelesen oder gehört, das um ein palästinensisches UNRWA-Lager im Libanon gebaut wird, in dem rund 120.000 Menschen unterkommen?

Aus dem Daily Star Lebanon:

Der Bau einer umstritten Betonmauer um das palästinensische Flüchltingslager Ain al-Hilweh ist nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen worden.

Die letzten zwei Wochen haben eine starke Zunahme des Baus der Betonmauer erelbt. Eine Sicherheitsquelle sagte dem Daily Star, dass die Mauer jetzt „zu 80 Prozent fertig“ ist.

Vertreter der Palästinenser und Mitglieder des Volkskomites im Lager im Südlibanon haben nach Diskussionen mit der Armee eine vorläufige Vereinbarung erzielt.

Die palästinensischen Flüchtlinge müssen allerdings infolge des Mauerbaus mit verschiedenen Problemen klarkommen. Mehrere Räume des Hauses von Omm Issam sind wegen der Nähe zur Mauer abgerissen wordne.

Eine Quelle sagte dem Daily Star, das sie Mauer durch „hunderte“ Häuser verlaufen wird.

Abu Yassin, dessen Haus und Orangengarten von der Mauer in den Schatten gestellt werden, sagt höhnisch, dass die Mauer sein neuer Nachbar ist.

Im November 2016 wurde verkündet, dass eine Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien getroffen wurde um Ain al-Hilweh eine Mauer zu bauen und Wachtürme zu errichten und dass der Prozess gut au dem Weg sei.

Der Schritt sollte die Sicherheit im Lager erhalten, das von Zusammenstößen erschüttert wurde, zuletzt im April. Die fast sechs Tage ständiger Zusammenstöße hinterließen mindestens 10 Tote und mehr als 50 Verletzte.

Trotz einer anfänglichen Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien stieg während des Bauprozesses Widerstand, was die Armee zwang den Bau zeitweilig einzustellen.

„Die Palästinenserparteien stimmen dem Bau implizit zu [obwohl sie später lautstark dagegen waren]“, sagte eine Quelle dem Daily Star im Februar.

Die Scheinheiligkeit ist atemberaubend. Palästinenser-„Führer“ stimmten dem Bau dieses Gefängnisses zu und die einzigen, die dagegen sind, sind die Leute, die tatsächlich davon betroffen sind. (Terrorgruppen wie die Hamas und die PFLP sind die einzigen organisierten Gruppen, die gegen die Mauer sind. Hisbollah unterstützt sie restlos, wie auch eine Entscheidung der libanesischen Regierung „Terroristen daran zu hindern in das Land einzudringen“.

Mahmud Abbas besuchte den Libanon im Februar und sagte nicht ein einziges Wort gegen diese Mauer.

Sicher ist Ain al-Hilweh ein gewalttätiges Fiasko und Bilal al-Badr, eine Gruppe, die mit Al-Qaida verbunden ist, hat das Lager infiltriert und liefert sich Zusammenstöße mit Palästinenserkräften (Fatah, PFLP, DFLP) und der libanesischen Armee. Zehntausende syrische Flüchtlinge palästinensischer Abstammung sind in das bereits übervölkerte Lage gestopft worden, weil sie Dank der Existenz von UNRWA nicht wie normale Flüchtlinge behandelt werden können. Der Libanon gestattet Palästinensern selbst nach 70 Jahren Leben unter diesen erbärmlichen Bedingungen nicht Staatsbürger zu werden und hat besondere antipalästinensische Gesetz in den Büchern stehen.

Doch das Schweigen der NGOs, der UNO, der Palästinenserführer und der Weltmedien zu dem, was buchstäblich als Gefängnis beschrieben werden kann, mit Betonmauern und Wachtürmen, die von der libanesischen Regierung gebaut werden, zeigt, wie widerlich scheinheilig die gesamte Welt ist.

Niemand juckt es, was mit Palästinensern ist, außer es können Juden dafür verantwortlich gemacht werden.

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