Weitere Beweise, dass es bei der „Nakba“ nicht um das Gedenken an eine Katastrophe geht, sondern um die Vernichtung Israels

Elder of Ziyon, 4. Mai 2017

Aus Ha’aretz:

Tausende israelische Araber marschierten am Dienstag im nördlichen Israel und gedachten der „Nakba“ (oder Katastrophe), als mehr als 700.000 Araber während des israelischen Unabhängigkeitskriegs aus ihren Häusern flohen oder vertrieben wurden.

Der Marsch folgte auch einem Disput mit der Polizei um den Zeitpunkt und die Örtlichkeit. Die Polizei protestierte gegen die Terminplanung – am selben Tag wie Israls Unabhängigkeitstag – und sagte, sie könne keien zwei riesigen Veranstaltungen am selben Tag sichern.

Sie hatten zudem Beschwerden erhalten, dass der Nakba-Marsch ein Mahmal für israelische Kriegstote aus em Yechiam-Konvoi passiert, der während des Krieges Nachschub für einen belagerten Kibbutz lieferte. Am Ende behielt ein Kompromiss den Marsch am Unabhängigkeitstag bei, änderte aber die Route.

Wakim Wakim, der Vorsitzende der Vereinigung zur Verteidigung der Rechte der intern Vertriebenen, sagte, die Botschaft an die israelische Regierung lautete „euer Unabhängigkeitstag ist unser Nakba-Tag und diese Unabhängigkeit führte zur Zerstörung von 532 palästinensischen Dörfern.“

„Sie spekulierten darauf, dass die Alten sterben und die Jungen vergesset“, sagte Wakim. „Aber die Jungen führen den Marsch heute an und geben eine neue, klare Erklärung ab, dass das Rückkehrrecht ein fundamentales Recht der Vertriebenen und Flüchtlingspalästinenser ist.“

Der Nakba-Tag ist der 15. Mai

Diese Araber entschieden sich gezielt für den Protest an Israels Unabhängigkeitstag gemäß dem hebräischen Kalender. Der einzige Grund dafür liegt darin, ihn nicht als Gedenk- oder Trauertag anzusetzen, sondern als Tag des Protestes gegen Israels bloße Existenz, besonders an Israels Unabhängigkeitstag, egal, auf welchen Tag des gregorianischen Kalenders er fällt.

Und der Organisator sagt ziemlich offen, dass er Israel nicht nur dadurch vernichten will, dass die künstlichen Flüchtlinge „zurückkehren“, sondern auch dadurch, dass die israelischen Araber an genau die Stellen „zurückkehren“, an denen ihre Großeltern lebten.

Besonders, wenn dort heute Juden leben.

Es geht nicht um Unabhängigkeit. Es geht noch nicht einmal um „Rückkehr“. Es geht darum Juden aus dem Nahen Osten zu entwurzeln.

Alles andere ist eine Nebelwand.

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