Die alternativen Fakten der UNO zum Sechstage-Krieg von 1967

First One Through, 9. Juni 2017

Am 5. Juni 2017 gab UNO-Generalsekrektär Antonio Guterres eine Erklärung zum Sechstage-Krieg 1967 ab. Mit seinem Meinungstext legte er ein ausgeprägtes Narrativ vor – im allgemeinen Sprachgebrauch auch #AlternativeFact (alternative Fakten) genannt. Unten folgt ein Überblick seiner aktuellen Anmerkungen mit einem von First.One.Through erstellten Überblick über dieselben Fakten.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres

First.One.Through (FOT): „Heute begehen wir 50 Jahr seit ein Wunder das Staatsziel der Araber, den einzigen jüdischen Staat und Millionen Juden zu vernichten, durchkreuzte.“

UNO-GS: „Diese Besatzung hat dem palästinensischen Volk eine schwere humanitäre und Entwicklungslast aufgebürdet. Zu ihnen gehört Generation um Generation an Palästinensern, die dazu genötigt worden sind erwachsen zu werden und in immer voller gestopften Flüchtlingslagern zu leben, viele in bitterer Armut und mit wenig oder keiner Aussicht auf ein besseres Leben für ihre Kinder.“

FOT: Israel hat eine erstaunlich blühende Demokratie in seiner jüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung aufgebaut, seit es 1967 seiner Vernichtung begegnete. Leider hat die UNO weiterhin die arabische Bevölkerung im Gazastreifen und andernorts zu ihren Schutzbefohlenen gemacht, indem sie vorgibt, dass Nachkommen in intern vertriebenen Menschen alle Rechte als Flüchtlinge haben. Schlimmer noch: Diese SAPs (staatenlosen Araber aus Palästina) bestreiten weiter die grundlegende Geschichte und Rechte der Juden, die in ihrem heiligen Land leben, was ihnen wenig Hoffnung für ein Zusammenleben in Frieden bietet.“

UNO-GS: „Die Besatzung hat das Leben sowohl der Palästinenser als auch der Israelis geformt. Sie hat wiederkehrend Kreisläufe der Gewalt und Vergeltung angeheizt. Ihre Fortdauer schickt eine unmissverständliches Botschaft an Generationen Palästinenser, dass ihr Traum von Eigenstaatlichkeit dazu bestimmt ist genau das bleiben wird, ein Traum; und den Israelis, dass ihr Verlangen nach Frieden, Sicherheit und regionale Anerkennung unerreichbar bleibt.“

FOT: „Das Leugnen jüdischer Geschichte, Rechte und Würde und die Aufstachelung zu Gewalt durch die PA-Führung haben eine giftige Gehässigkeit fortgeführt, die die örtliche arabische Bevölkerung seit 1920 durchdringt. Solange die palästinensischen Araber die Rechte des jüdischen Staats im Land nicht anerkennen, ist die Sehnsucht beider Völker nach Frieden und Gerechtigkeit nur ein Traum. Die Anerkennung der jüdischen Heimat ist ein Mittel für, kein Ziel von Frieden und Sicherheit aller Seiten.“

UNO-GS: „Die Besatzung zu beenden, die e1967 begann und eine verhandelte Zweistaatenlösung zu erreichen ist der einzige Weg die Grundlagen für einen dauerhaften Frieden zu legen, der die israelischen Sicherheitsbedürfnisse und das palästinensische Streben nach Eigenstaatlichkeit und Souveränität erfüllt. Das ist der einzige Weg die unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volks zu realisieren.“

FOT: „Der Weg der Sucher der palästinensischen Araber nach Legitimität auf der Weltbühne ist enttäuschend. Seit Israel den lokalen Arabern im Gazastreifen die erste Kostprobe der Souveränität gab, indem es 2005 den Küstenstreifen verließ, hat die arabische Bevölkerung jeder Gelegenheit verspielt. Sie wählten mit der Hamas eine Terrorgruppe zur Mehrheit im Parlament. Sie gaben den größten Teil ihrer weltweiten Hilfen mit dem Bau von Tunneln nach Israel, statt ihre Wirtschaft zu entwickeln. Sie begannen drei Kriege gegen Israel, 2008, 2012 und 2014. Ihr Handeln lässt diese Weltorganisation die Grundlogik der Eigenstaatlichkeit und Souveränität für die lokalen Araber infrage stellen, statt dass Teile des umstrittenen Landes nach Ägypten, Jordanien und Israel einverleibt werden.“

UNO-GS: „Jetzt ist die Zeit dieses Ziel aufzugeben. Fortgesetzter Siedlungsbau und Expansion, Gewalt und Aufstachelung und die Ansammlung illegaler Waffen und militante Aktivitäten im Gazastreifen riskieren die Schaffung einer Einstaaten-Realität, die mit der Umsetzung der legitimen nationalen und historischen Sehnsüchte beider Völker nicht vereinbar ist. Jetzt ist die Zeit zu direkten Verhandlungen zurückzukehren, um alle Endstatus-Fragen auf Grundlage der einschlägigen UNO-Resolutionen, Vereinbarungen und des Völkerrechts zu lösen. Jetzt ist die Zeit um den Konflikt durch Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaats, der Seite an Seite in Frieden und Sicherheit mit dem Staat Israel lebt, zu beenden.“

FOT: „Auf Grundlage des Handelns in der Vergangenheit ist es an der Zeit den Friedensprozess zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde – die seit Jahren keine Wahlen abgehalten hat und ihr Volk und Territorium nicht kontrollieren kann – zu überdenken und Ägypten und Jordanien in den Prozess einzubinden. Diese beiden Länder haben mit Israel Frieden geschlossen und diese beiden Länder hatten die beiden fraglichen Bereiche verwaltet.“

UNO-GS: „Den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen wird einen Antrieb gewalttätigen Extremismus und Terrorismus im Nahen Osten beseitigen und die Türen für Kooperation, Sicherheit, Wohlstand und Menschenrechte für alle öffnen.“

FOT: „Zu den Turbulenzen im Nahen Osten gehören: Syrien, Irak, Jemen, Sudan und Libyen haben schließlich dem Argument ein Ende, dass der israelisch-palästinensische Konflikt die treibende Kraft des gewaltigen Extremismus ist. Sie beweisen schlüssig, dass radikale muslimische Ideologie und das Ziel eines reinen, muslimischen Kalifats den Terrorismus antreibt. Radikal-islamische Lehren zu bekämpfen wird den Terrorismus in Israel und der Welt aufhalten und helfen überall Frieden zu bringen.“

UNO-GS: 1947 erkannte die Welt auf Grundlage der Resolution 181 der UNO-Vollversammlung die Zweistaatenlösung an und forderte das Entstehen von „unabhängigen arabischen und jüdischen Staaten“. Am 14. Mai wurde der Staat Israel geboren.
Fast sieben Jahrzehnte später wartet die Welt immer noch auf die Geburt eines unabhängigen Palästinenserstaats. Der Generalsekretär bekräftigt sein Angebot mit allen maßgeblichen Interessenvertretern zusammenzuarbeiten, um einen authentischen Friedensprozess zu unterstützen.“

FOT: 1947 lehnte die arabische Welt die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung rundheraus ab und machte klar, dass sie einen unabhängigen jüdischen Staat wo auch immer in der Region ablehnte. Als Israel seine Unabhängigkeit als Staat erklärte, begannen die arabischen Länder eine Krieg, um den jüdischen Staat komplett zu vernichten. 1967 drohten die Araber wieder jeden Juden im Land auszulöschen. Selbst heute erklären die arabischen Staaten, dass sie einen judenreinen Staat wollen; sie haben Gesetze, die die Todesstrafe für jeden Araber fordern, der Land an einen Juden verkauft und lehnen es ab Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Der Generalsekretär bekräftigt, dass Menschenrechte, Anstand und Würde erfordern, dass Araber den jüdischen Staat und jüdische Rechte anerkennen und damit die Region au feinen Weg zu langfristigem Frieden und Wohlstand bringen.

Ich mein ja nur.

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Ein Gedanke zu “Die alternativen Fakten der UNO zum Sechstage-Krieg von 1967

  1. „Alternative Fakten“ schönes Wortspiel. Entweder hat man Fakten oder keine. Hier muß man sich doch langsam wirklich fragen, ob es inzwischen,bei all den Lügen und Faktenverdrehungen, nicht auch inzwischen alternative Fakten zum Holocaust gibt, oder es vielleicht nie einen Ostblock gab. Man lügt uns täglich die Ohren voll und stolpert inzwischen schon über die einen Lügen so dermaßen, daß es auffällt, sie aber trotzdem ungebrochen weiter machen.

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