Ha’aretz zerstört das Ha’aretz-Narrativ des „ultrarechten, unversöhnlichen Netanyahu“

Elder of Ziyon, 13. Juni 2017

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat Ha’aretz einen Exklusivbericht darüber, wie Israels verhasster, rechter, kriegslüsterner, unversöhnlicher, friedensfeindlicher Premierminister Benjamin Netanyahu hinter den Kulissen tatsächlich daran gearbeitet hat eine dauerhafte Friedenslösung zu finden.

Letzte Woche berichtete das Blatt, dass Netanyahus Unterhändler einen amerikanischen Rahmen für Frieden akzeptierten – und Abbas ihn ablehnte. Abbas ignorierte dann ein nachfolgendes Rahmenwerk, das stärker in seinem Sinne gestrickt war.

Diese Woche berichtet Ha’aretz, dass Netanyahu gemeinsam mit dem Parteichef der Arbeitspartei, Isaac Herzog, ein geheimes Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Sisi hatte, um zu sehen, ob er eine Koalitionsregierung zusammen bekommen könnte, die Frieden schließt.

Das deckt sich nicht mit der Art, wie Ha’aretz normalerweise über Netanyahu und den Likud berichtet.

Aber keine Sorge: Ha’aretz wird ihre Berichterstattung nicht ändern, nur weil sie bewiesen hat, wie falsch ihre eigene Einseitigkeit ist.

Ausgerechnet in dem Artikel über das Treffen mit Sisi steuert Ha’aretz diesen Satz bei:

Mitte Mai, kurz nach diesem Treffen, hielt Sissi eine denkwürdige Rede bei der Einweihung eines ägyptischen Elektrizitätswerks; darin forderte er die Palästinenser und Israelis auf „eine realistische und große Gelegenheit“ zu nutzen und eine Vereinbarung zu erzielen, die den Konflikt beenden wird. Er rief sogar israelische politische Parteien auf dem Prozess zuzustimmen.
Diese Gespräche, wie auch die regionale Initiative, sind wegen Netanyahus Weigerung fehlgeschlagen den Palästinensern zu geben, was erforderlich ist.

Nicht, was die Palästinenser „forderten“ – sondern was Ha’aretz als Fakt erklärt, das für Frieden erforderlich ist.

Abbas‘ Unversöhnlichkeit wird unter den Teppich gekehrt, während Netnyahus Flexibilität als nur weitere Unversöhnlichkeit abgetan wird. Palästinensische Forderungen sind „für den Frieden notwendig“, während Netanyahus Forderungen nach Sicherheit nur Getue zur Vermeidung von Frieden sind.

Ha’aretz berichtete großartig, aber sie ist derart von Hass geblendet, dass es nicht einmal zu begreifen in der Lage ist, was sie schreibt.

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