Jordaniens Stück Papier und was man damit tun sollte

Yisrael Medad, My Right Word, 1. Juni 2017

Jordaniens offizielle Nachrichtenagentur Petra News berichtet:

Das Ministerium für Außenpolitische Angelegenheiten und im Ausland lebende Bürger übergab der israelischen Botschaft in Amman ein Memo, um dagegen zu protestieren, dass jüdischen Extremisten erlaubt wird unter Schutz der israelischen Polizei in die Al-Aqsa-Moschee/den Haram al-Scharif einzudringen. Die jordanische Regierung forderte die israelische Regierung in dem Memo auf solchen aggressiven Akten und Provokatinen sofort ein Ende zu setzen und die jordanische Rolle bei der Fürsorge für die heiligen Stätten in Jerusalem zu respektieren.

Jordaniens Friedensvertrag mit Israel von 1994 erkennt Jordaniens Rolle als Verwalter der muslimischen und christlichen Schreine in der Stadt an, die während des Krieges von 1967 von Israel besetzt wurde. Das Ministerium sagte, solche Akte heizten die Gefühle der Muslime in aller Welt an, verletzen Artikel 9 des Friedensvertrags zwischen Jordanien und Israel und entsprechen nicht Israels Verpflichtungen als Besatzungsmacht wie sie im Völkerrecht stehen.

In dem Memo hieß es, solche Akte schädigen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern und untergraben die Bemühungen die Spannungen zu reduzieren und die Status qu in der Al-Aqsa-Moschee/Haram al-Scharif zu erhalten.

Artikel 9?

„Verwalter“?

Der Text:

ORTE VON HISTORISCHER UND RELIGIÖSER BEDEUTUNG
Jede Seite wird für freien Zugang zu Orten religiöser und historischer Bedeutung sorgen. Diesbezüglich respektiert Israel in Übereinstimmung mit der Erklärung von Washington die derzeitige besondere Rolle des haschemitischen Königreichs Jordanien bei muslimischen Heiligtümern in Jerusalem. Wenn Verhandlungen zum dauerhaften Status stattfinden, iwrd Israel der historischen Rolle Jordaniens bei diesen Heiligtümern hohe Priorität einräumen. Die Seiten werden zusammenarbeiten, um für die die interreligiösen Beziehungen zwischen den drei monotheistischen Religionen zu werben, deren Ziel der Zusammenarbeit darin in religiösem Verständnis, moralischem Einsatz, freie Religionsausübung und Toleranz und Frieden ist.

Ich hoffe, die Mitarbeiter der Botschaft sagten dem Boten, was er mit dem Stück Papier machen kann, auf dem das Memo geschrieben wurde.

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