Ein Deutscher macht sich im Nahen Osten einen Namen

Der folgende Artikel stammt aus der Jordan Times und enthält am Ende eine kurze Skizze von Dr. Schlevogt; danach folgt ein Auszug aus Schlevogts Artikel „Die USA benutzen unterschiedliche Maßstäbe“, der im „China Daily“ erschien, für den aber kein Datum vorliegt. (Der englische Text wurde von der Suchmaschine „Ask Jeeves“ ausgeworfen.) Sollte ich mich wundern, dass ein Deutscher so etwas schreibt? Was ist dieser Mann, eine Mischung aus Extrem-Sozialist und Neonazi? Seine Verbindung zu China könnte ebenfalls ein Indiz für seine Haltung sein.

Der Preis für Schwäche und eine defätistische Entscheidung

Dr. Kai-Alexander Schlevogt, Jordan Times, 21. November 2001

Wenige nationale Führer in der Menschheitsgeschichte haben alles daran gesetzt, die Söhne ihres Vaterlandes in die Kriege anderer zu schicken, weit entfernt von zu Hause. In dieser Hinsicht beschreitet Deutschland neue Wege und erzielt einen Weltrekord in Unterordnung unter seine amerikanischen Herren. Besonders negativ ist das Versprechen der bedingungslosen Unterstützung, denn wirtschaftliche Theorien gelten auch für die Politik. Wie billige, garantierte Kredite, motiviert ein solcher Anreiz die Leute, die opportunistisch Gefallen einfordern, denn sie wollen alle möglichen Gewinne zu niedrigem Risiko ernten. Wie beim amerikanischen Aufruf zu militärischer Unterstützung zeigt, wird der Herr beliebig aus einer „Speisekarte“ der zu liefernden Opfer auswählen.

Anstatt als bloßes Werkzeug rücksichtsloer Staatsterroristen wie der USA zu dienen, sollte Deutschland – das eine zentrale Rolle in der Welt spielt, auch wenn es seine Macht nicht erkennt – eine Allianz der friedliebenden Nationen aufbauen. Anders als Koalitionen der Amerikaner, sollte diese Allianz keinen Kreuzzug gegen andere Rassen und Religionen führen, sondern nach Harmonie streben. Gemeinsam mit seinen neuen Partnern sollte es die USA überzeugen, sich grundlegend zu ändern und ihre weltweite Kampagne zügelloser Eroberung zu beenden. Die USA müssen davon abgehalten werden, das Recht, auf andere – besonders Sündenböcke – jederzeit und an jedem Ort ohne Beweise einzuschlagen, weiter in Anspruch zu nehmen. Ihnen muss verboten werden, gewalttätig die Regierungen anderer Nationen zu stürzen und zu ermorden und eigenmächtig nationale Führungsfiguren auf Befehl auszutauschen.

Die staatliche Propaganda-Maschinerie in Berlin gab bekannt,d ass der Bundeskanzler für mehr Sicherheit seiner Bürger sorgen wolle, aber in Wirklichkeit bringt er Deutschland intern wie extern in Gefahr. Anstatt die wichtigste Aufgabe eines Staatsmanns zu erfüllen – Leben zu fördern und zu schützen -, opfert er sein Land für eine fremde Macht. Gleichzeitig setzt er Millionen Muslime in seinem Land, die seine geehrten Gäste sein sollten, Anfeindungen und potentiellen Gewalttaten aus. Die persönliche Sicherheit eines Führers (wie Yassir Arafat) wie auch die einer Nation kann nur durch politische Mittel gesichtert werden, nicht durch militärischen Schutz.

Prinzipiell sind Deutsche nicht durch Terroristen bedroht. Unter allen bedeutenden Nationen der Welt sind sie sehr beliebt. Das Ziel von Terroristen ist nicht blinde Zerstörung und gedankenlose Verbreitung von Angst und Terror, wie es der Name suggeriert, der ihnen von ihren Feinden gegeben wurde. Statt dessen nehmen sie für sich selbst – wie Staaten – das Recht in Anspruch, ihre politischen Ziele durch militärische Macht zu erzielen. Wie ihre Feinde glauben sie an den Ausspruch des deutschen Kriegsstrategen von Klausewitz, dass Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist.

Wenn aber Deutschland dem Beispiel Englands folgt und besonders laut nach Krieg schreit, sich wie ein Kriegstreiber benimmt und Front gegen den Islam macht, werden die Feinde Amerikas auch das Land der Dichter und Denker ins Visier nehmen. Englands neu belebte Leidenschaft für Krieg, die seine koloniale Vergangenheit fort führt und uns an seine Aggressionen gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert, ist es nicht wert, dass man ihr nach eifert. Der gute Wille, das Wohlwollen und die Nachsicht, die Deutschland gegenüber wegen seiner pro-arabischen Vergangenheit bisher gezeigt wurde, haben ihre Grenzen.

Wenn Deutschland aktiv den Kampf voran treiben will, kann die Entschuldigung nicht mehr gelten, dass man Amerikas Forderungen in Betracht ziehen muss, denn es ist der Vasall der USA. Dann werden Terrorangriffe auf Deutsche auf deutschem Boden, in denen viele unschuldige Zivilisten sterben werden (einschließlich Mitglieder muslimischen Gemeinschaft) möglich. Im Ausland werden auch viele deutsche Leben – einschließlich dem von Ärzten und Soldaten – für Amerika geopfert, das die Last eines neuen Vietnam mit seiner Art von Guerillakrieg nicht mehr tragen wird.

Deutschland hat fast alle Souveränität an die EU und die NATO abgegeben und sich selbst in diese übernationalen Körperschaften eingekesselt und eingesperrt, die paradoxerweise von den beschränkten nationalen Interessen anderer dominiert werden. Es muss einen hohen Preis (als Mitglieds-Beiträge verschleiert) für seine Schwäche und defätistische Wahl bezahlen, die mit dem Tribut verbunden ist, dass seine Feinde es in regelmäßigen Abständen wegen seiner „dunklen Vergangenheit“ ausbeuten. Nach all dem finanziellen Aderlass sollte es nicht auch noch physisch bluten müssen. Deutsche – und Menschen jeglicher anderer Nationen – dürfen nicht für Amerika sterben. Genauso wenig sollten sie weiter Steuern für „erhöhte Sicherheitsmaßnahmen“ zahlen, die direkt in Form von Material und logistischer Unterstützung an die USA weiter gegeben werden.

Deutschland ist nicht verpflichtet den USA zu helfen. Die moderne deutsche Geschite ist von den Kriegsgewinnern umgeschrieben worden. Die wahre Geschichte ist nicht sehr bekannt. Sie zeigt das Muster amerikanischer Dominanz und Manipulation, die die USA nutzen um starke Nationen und Rassen überall zu unterdrücken, einschließlich aufsteigender und starker Religionen wie den Islam. In Licht vergangener Aggressionen schulden Deutschland und andere Länder den USA überhaupt nichts. Im Zweiten Weltkrieg schlossen sie die USA England in der systematischen Auslöschung der (deutschen) Zivilbevölkerung – Frauen, Kinder und Alte – durch gefühllose Flächenbombardements an. 97% der Wohngebiete und Altstädte der großen Städte Deutschlands wurden absichtlich zerstört – nicht um die Freiheit voran zu treiben, sondern um Deutschlands Erbe und die sichtbaren Quellen seines Patriotismus zu zerstören.

Der Krieg zielte darauf zu verhindern, dass Deutschland zu stark wurde und legitime Rechte geltend machte, die seine Feinde während der gesamten Weltgeschichte ausübten. „Kollateralschäden“ durch Angriffe zu verursachen, die Zivilisten und Rettungsmannschaften vergasten und unter Temperaturen verbrannten, die sogar Glas schmelzen ließen, wurde das Hauptziel von Angriffen, die alle internationalen Gesetze brachen. Brach nicht ein Sturm der Entrüstung in den USA über den Tod von Feuerwehrleuten aus, was zeigt wie tadelnswert diese Angriffe sind, die zuerst von Amerikanern und ihrem britischen Gegenüber ausgedacht wurden?

Nach dem Zweiten Weltkrieg „half“ Amerika Deutschland durch Kredite, damit es als menschlicher Schutzschild gegen Angriffe aus dem Osten dienen konnte. Sie verfolgten auch amerikanische Wirtschaftsinteressen, besonders durch jahrzehntelange Zinsrückzahlungen – ähnlich wie der Versailler Vertrag, der einen weiteren Weltkrieg verursachte, als Deutschland sich aus seiner Dienerrolle befreite.

Während des Kalten Krieges plante Amerika, dass sein „Bündnispartner“ Deutschland das Schlachtfeld eines nuklearen Schusswechsels werden sollte. In Abrüstungsgesprächen verfolgte Amerika nur die Reduzierung von Langstrecken-Raketen, die das eigene Land treffen konnten, kümmerten sich aber nicht um Mittelstrecken- und Kurzstrecken-Raketen, die nur Deutschland erreichen konnten.

Amerika ist nicht in einen Krieg verwickelt. Daher ist es nicht zu einer Freikarte für neue Massaker berechtigt und kann nicht von der Verantwortung für eine neue Runde von Gräueltaten befreit werden. Auch kann es nicht seine Satelliten unter Hinweis auf die NATO-Bündnisverpflichtungen hinein ziehen und ausbeuten. Hat irgendjemand Großbritannien, Spanien, Frankreich oder Deutschland geholfen, als terroristische Fehden in diesen Ländern ausgetragen wurden? Im Gegenteil, Deutschland musste sogar Kompensationszahlungen für die Tötung von Juden durch ein anderes Volk während der Olympiade in München zahlen! Abgesehen davon ist es nicht eine Sache der Unterstützung gequälter Freunde in ihrer Rettungsarbeit nach einem Notfall. Es ist eher so, dass Amerika die NATO-Mitglieder auffordert Teilnehmer an genau geplanten Massenmorden in verschiedenen Ländern zu sein, die als Sündenböcke dienen müssen. Von ihnen wird auf verlangt, dass sie bei der Unterdrückung mutiger Männer und Kinder in der arabischen Welt helfen sollen, die gegen Israel für die Freiheit Palästinas kämpfen und gegen die Unterdrückung ihrer Religion.

Offensichtlich ist Amerika berechtigt, einen Holocaust und ethnische Säuberungen zu begehen. Das amerikanische Regime hat angekündigt, ass es alle Länder und Völker vernichten würde, von dem es behauptet, dass sie mit ihren Feinden verbunden seien – ein Status, der abhängig von Absichten und Zielen wechselt, wie die früheren Freunde der USA, der irakische Präsident und die Talibankämpfer am besten wissen. Die selbst ernannten Welt-Soldaten wandeln sich in Welt-Terroristen,denn sie wagen es, darüber zu debattieren und öffentlich zu planen, welche Marionetten-Regierung sie nach der Invasion und dem Sturz der derzeitigen Regierung Afghanistans einsetzen werden.

Wie würde Amerika reagieren, würden sich die Araber nicht gehemmt fühlen über die Ernennung einer neuen Regierung in den USA nachzudenken, die nicht länger von pro-israelischen Financiers und Meiden erpresst würde – von denen alle Berufungen auf höhere (Regierungs-)Stellen abhängig sind – und nicht länger amerikanische Leben und amerikanisches Geld für israelische Interessen und andere Pläne zur Eroberung der Welt opfert?

Der Schreiber – ein international namhafter Experte für strategische Studien – ist der Gründer und Präsident der Schlevogt Business School (SBS), der ersten solchen Einrichtung in Deutschland, das sich auf neu entstehende Märkte konzentriert. Er wurde der erste dauerhafte Professor aus dem Ausland an einer chinesischen Universität (Universität von Peking) und war ein hochrangiges Mitglied an der Australian Graduate School of Management (an der University of New South Wales und der University of Sydney). Er hatte außerdem Berufungen an die Harvard University und McKinsey & Co. und erhielt seinen Doktorgrad an der Universität Oxford. Er brachte seinen Artikel in die Jordan Times ein.


Auszüge aus Schlevogts Artikel: „Die USA folgen einem Prinzip der unterschiedlichen Standards“, in „China Daily“

Die Liberalisierung des Welthandels ist von großem strategischem Interesse, das die USA jedem sie jedem aufzwingen. Mit fünf größeren Aggressionskriegen innerhalb der letzten zehn Jahre (Grenada, Haiti, Panama, Irak und Jugoslawien), dass es die schlimmste Liste an Verletzungen der Menschenrechte hat… Die politische Hegemonie der Vereinigten Staaten wird durch kulturellen Imperialismus ergänzt. Sie verschmutzen die gesamte Welt mit amerikanischer Kultur, die ein Widerspruch in sich selbst ist.

Die USA haben praktisch nichts zur Menschheitskultur beigetragen – möglicherweise mit der Ausnahme des Jazz. Man wird sich ihrer nur wegen ihrer Vergötterung und der Ausbreitung des Konsums, Unanständigkeit und Gewalt erinnern. Die Jüngsten sind Filme, Fernsehserien und Bücher, die die Geschichte umschreiben… Sie setzen einen gefährlichen Präzedenzfall für andere Länder, die ihrem Beispiel folgen und nationalistisch und imperialistisch werden. Diese Länder werden keine andere Wahl haben, als zu Nationalismus zurückzukehren und ihre Völker gegen die Vormacht der USA zu schützen. Eskalierende Gegensätze werden große Instabilität in der Welt verursachen.

Wie eine absolute Monarchie sind die Vereinigten Staaten derzeit durch keine andere Macht in Schach behindert. Keine Nation bedroht sie. Daher können sie tyrannisch und gleichgültig benehmen wie ein Despot. Das ist gefährlich und muss beendet werden.

Es gibt in jeder Bedrohung einen positiven Aspekt. Das Gute an der derzeitigen amerikanischen Offenheit ist, dass wir nun wissen, mit wem wir es zu tun haben. Wir können den USA den Weltfrieden nicht anvertrauen, ihre Bilanz ist einfach schlecht. Sie sind dazu verdammt ein Führer ohne Gefolgsleute zu sein… China, als eine Nation großer Integrität, wird eine zunehmend wichtige Rolle in diesem Kampf spielen. Der Rest der friedliebenden Welt wird seiner Führung folgen und seine konfuzianischen Prinzipien der Güte übernehmen.

Anders als die USA wird China, um dieses Ziel zu erreichen, friedliche Mittel benutzen, die sich auf die ehrenhaftesten Sinne der Gerechtigkeit berufen statt auf Atombomben.

Ich hoffe, dass im 21. Jahrhundert die einfühlsame Diplomatie und Verhandlungen asiatischer Art, die einen harmonischen Einklang souveräner Nationen aufbaut, die Diktatur der amerikanischen Supermacht ersetzen wird.

Autor: Dr. Kai-Alexander Schlevogt

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