Deutsche Politiker und Medien dämonisieren Israel

Deutscher Außenminister trifft sich mit von Deutschland finanzierten NGOs, die den jüdischen Staat verleumden

Joseph Puder, FrontPage Magazine, 17. Juli 2017

Im April diesen Jahres machte der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel seinen Antrittsbesuch in Israel, der zu einer ausgewachsenen politischen Krise zwischen Israel und Deutschland führte. Außenminister Gabriel bestand darauf sich mit von Deutschland finanzierten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu treffen, die Israel dämonisieren. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte als Resultat der diplomatischen Beleidigung ein geplantes Treffen mit Gabriel ab.

Es war ziemlich dreist von Seiten des deutschen Außenministers auf seinem Jungfernbesuch im jüdischen Staat, sich mit antiisraelischen NGOs zu treffen, statt sich auf Fragen der bilateralen Beziehungen zu konzentrieren. Gabriels Entscheidung sich mit diesen NGOs zu treffen, während die palästinensische Autonomiebehörde die palästinensische Jugend zum Mord an Israelis mit Messern, Schusswaffen und Autos aufstachelt, war besonders widerlich. Es ist besonders nervtötend, wenn Millionen Syrer in der Falle eines brutalen Bürgerkriegs sitzen, während der syrische Diktator Bashar Assad und seine Helfer Iran, Hisbollah und Russland hunderttausende Syrer ermorden. Irans unterdrückerisches Regime finanziert Terrorismus und schürt regionale Instabilität. Hisbollah und Hamas herrschen im Libanon und dem Gazastreifen mit Terror und Einschüchterung und die Türkei inhaftiert politische Gegner und Journalisten.

Auch Israel ist eine Demokratie; seine Politik und Maßnahmen zum Schutz seines Volks sollte von Deutschland als der Täternation, die mehr als Drittel des Weltjudentums ermordete, eindeutig verstanden werden. Stattdessen haben deutsche Politiker sich das Recht angemaßt Israel, dem Staat des jüdischen Volks, in Sachen Menschenrechte zu predigen. Im Februar diesen Jahres sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel das jährliche bilaterale deutsch-israelische Kabinettstreffen aber, um ihrer Wut darüber Ausdruck zu verleihen, dass Israel sich entschied bestimmte Siedlungen zu legalisieren.

Nazideutschland ermordete sechs Millionen Juden und eine Mehrheit der deutschen Juden. Angela Merkels Deutschland hat inzwischen mehr als eine Million muslimischer Immigranten importiert, von denen die meisten antisemitische Vorurteile hegen, die sie von ihren Familien, Regierungen, Moscheen und Schulsystemen übernahmen. Diese Immigranten wollen Deutschland und Europa zum Teil des islamischen Geltungsbereichs machen. Viele dieser politischen und Wirtschaftsmigranten haben den antisemitischen Virus und Sympathien für Jihadismus, wenn nicht unverblümte terroristische Neigungen. Der Einfluss von rund 6 Millionen Muslimen in Deutschland trägt zu dem bei, was Professor Manfred Gerstenfeld so beschreibt: „Dutzende Millionen im gegenwärtigen Deutschland dämonisieren Israel.“

Die Nazi-Propagandamedien charakterisierten die Juden als minderwertige Rasse. Im heutigen Deutschland dämonisieren die Medien vergleichbar den jüdischen Staat, indem sie Israelis in ihrem angeblichen Umgang mit palästinensischen Arabern als Nazis darstellen. Es scheint so, als ob das Moratorium über deutsche Schuld und Schande wegen seiner Rolle beim Verüben des Holocaust zu Ende ist. Deutsche Politiker und Medien haben aggressive und abstoßende antiisraelische Haltungen als Strategie übernommen, um ihre Schuld wegen des größten Verbrechens der unvergessenen Geschichte mindern. Sie tun das, indem sie pervertierte moralische Äquivalenz anlegen.

Die moralische Äquivalenz, die deutsche Politiker und Medien oft verwenden, setzt deutsche Nazimörder unschuldiger jüdischer Zivilisten, einschließlich 1,5 Millionen jüdischer Kinder, in ganz Europa mit palästinensisch-arabischen „Opfern“ gleich, die ihren mörderischen Judenhass von Nazideutschlands antisemitischer Propaganda aufsaugten und deren Held Haddsch Amin al-Husseini war, der Mufti von Jerusalem, Hitlers Freund und Verbündeter. Es ist besonders empörend, wenn solche moralische Äquivalenz von Deutschen kommt. Darüber hinaus war Yassir Arafat, der Führer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und berühmter Terrorist, von Hitlers Lieblings-Nazikommandeur, dem in Österreich geborenen SS-Oberstrumbannführer (Major) der Waffen-SS Otto Skorzeny ausgebildet. Skorzeny war auch der Erfinder der „Wehrwolf-Kriegsführung“, umherstreifender Banden Guerillakämpfer, die sporadisch verschiedene Ziele angreifen und dann wieder im Untergrund verschwinden. Er war der Großvater der heutigen palästinensisch-arabischen, Al-Qaida- und ISIS-Terrorzellen und –Taktiken.

Seit seiner Gründung 1948 und selbst schon in Jahrzehnten davor, hatte Israel mörderischen palästinensisch-arabischen Terrorismus zu ertragen. Derzeit hat Israel, um seine Bevölkerung vor Selbstmordbombern und anderen Formen des Terrors zu schützen, einen Schutzzaun gebaut und Checkpoints eingerichtet, um zu verhindern, dass palästinensisch-arabische Terroristen in der Westbank (Judäa und Samaria) nach Israel hineinkommen. Deutsche Antisemiten jdoch erkennen jüdisch-israelische Selbstverteidigungsrechte nicht an. Für sie sollten Juden immer so sein, wie sie es in den Holocaustjahren waren: wehrlose Schaft, die sich bereitwillig schlachten lassen. Deutsche Antisemiten ignorieren in Gestalt von Antizionisten eindeutig den palästinensisch-arabischen, antisemitischen Hass, der von der PA, ihren Medien, ihrem Bildungssystem und ihren Moscheen genährt wird. Sei übersehen die die Aufstachelung zum Töten von Juden und sehen die palästinensisch-arabischen Terroristen nur als Opfer – ein Opfer des eigenen Versuchs einen Juden zu töten.

In einer Meinungsumfrage der Bertelsmann-Stiftung von 2007 wurden Deutsche gefragt, ob sie der Aussage zustimmen: „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern tut, ist im Prinzip dasselbe, was die Nazis während des Dritten Reichs machten.“ 30% der Befragten stimmten zu. Als die Frage 2013 noch einmal gestellt wurde, war die Zahl der Deutschen, die der Aussage zustimmen, auf 41% stark angestiegen – eine Zahl, die weit höher liegt als in früheren Umfragen.

2013 verwendete die meistgelesene deutsche Tageszeitung, die Süddeutsche Zeitung, eine Karikatur, in der Moloch dargestellt war, der kanaanitische Götze, der mi Kinderofpern assoziiert ist, um eine Rezension des Buchs des linken jüdisch-amerikanischen Kommentators Peter Beinart zu illustrieren. Die Bildbeschreibung unter der Karikatur lautete: „Deutschland serviert inzwischen seit Jahrzehnten, Israel wurden Waffen gegeben, zum Teil kostenlos, Israels Feinde finden, es ist ein gefräßiger Moloch“, eine Anspielung, dass Israel deutsche Waffen nutzt, um palästinensisch-arabische Kinder zu töten.

Nach Angaben von Professor Gerstenfeld führte die Universität Bielefeld 2004 in Deutschland eine Umfrage durch, bei der die Probanden gefragt wurde, ob sie mit der Aussage übereinstimmen, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führe. Achtundsechzig Prozent der Befragten stimmten zu. Norbert Blüm, ehemaliger christlich-demokratischer (die Partei von Angela Merkel) Bundesminister verknüpfte 2009 in einer Rede die Verfolgung der Juden durch die Nazis mit an Palästinensern verübten Gräueltaten.

Professor Gerald Steinberg, Gründer und Direktor von NGO Monitor, schrieb im April 2014: „NGOs, politischen Stiftungen und Kirchengruppen übergebenes (deutsches) Steuerzahlergeld spielt bei der De-Legitimierung (Israels) eine zentrale Rolle. Europäisches Geld allgemein und deutsche Gelder im Besonderen bezahlen den Treibstoff und die Munition der politischen Kriegsführungsstrategie, die im berüchtigten NGO-Forum der Durban-Konferenz von 2001 übernommen wurden, deren Teilnehmer „die vollständige internationale Isolierung Israels als Apartheidstaat“ zum Ziel erklärten. In vielen Teilen Europas, einschließlich Deutschlands, insbesondere an Universitäten, in Kirchen und Gewerkschaften ist diese heimtückische Form der Kriegsführung mit der Dämonisierung Israels erfolgreich gewesen.

Steinber fügte hinzu: „Eines der ungeheuerlichsten Beispiele ist die deutsche Unterstützung und Zusammenarbeit mit einer als Zochrot bekannten, berüchtigten ‚Einstaaten‘-NGO (heißt: kein Israel); deren Auftrag lautet das ‚öffentliche Bewusstsein für die palästinensische Nakba zu sensibilisieren‘ und das sogenannte ‚Rückkehrrecht‘ der Palästinenser zu unterstützen (beides Formeln für die demografische Vernichtung Israels). Zochrot wiederholt moderne Ritualmordlügen in der Form von Vorwürfen von ‚ethnischer Säuberung‘ und „Zwangs“-Vertreibung sowie Enteignung von Palästinensern.“

Der neuste Skandal kam durch Stefan Krawielicki, dem deutschen Botschafter bei der UNESCO am 4. Juli 2017 in Krakau (Polen). Einmal mehr übte ein deutscher Diplomat moralische Gleichstellung vom Mord an 6 Millionen Juden und palästinensischen „Opfern“ des eigenen Terrorkriegs gegen Israel. Krawielicki erhob sich, um die palästinensischen „Oper“ zu ehren, als seien den von den Nazis nur ein paar Kilometer vom Konferenzsaal entfernten ermordeten Juden gleichzustellen.

Die selbstgereichte Haltung der deutschen Regierung und Medien kann wird die ewige Schuld Deutschlands und der Deutschen gegenüber dem jüdischen Volk und dem jüdischen Staat nicht tilgen.

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