Warum es keinen Frieden geben kann und was zeigen würde, dass dieses Hindernis weg ist

Sar Shalom, Israel Thrives, 14. Juli 2017

Fast jeder erklärt entweder, dass Frieden zwischen Israel und den Palästinensern geschaffen werden muss oder dass es unmöglich ist das zu tun. Für diejenigen, die erklären, das sei unmöglich, lautet ein übliches Argument, dass die palästinensische Autonomiebehörde (PA) Geld an Terroristen zahlt. Unterstützer Israels haben Recht über solche Zahlungen zu klagen und das Taylor Force Amendment, das US-Gelder für die PA blockieren würde, solange solche Zahlungen weiter gehen, würde für den Fall, dass es in Kraft tritt, eine positive Entwicklung darstellen. Die Zahlungen sind allerdings nicht die Ursache dafür, dass Frieden unmöglich ist; sie sind nur Symptome dieser Ursache. Die tatsächliche Ursache dafür, dass Frieden nicht erreichbar ist, liegt in einer fundamentalen Verweigerungshaltung seitens der Palästinenser.

Für die eingefleischten Friedensprozessoren ist es axiomatisch, dass die Palästinenser Israels Existenz nicht fundamental ablehnen, sondern dass sei nur das Land wollen, das die internationale Gemeinschaft als rechtmäßig ihnen gehörend betrachtet. Um dieses Argument zu stützen tischen sie die Interviews auf, in denen Abbas Israel angeblich anerkannt hat. Ein Problem damit besteht darin, dass es keinen Grund gibt diese Behauptungen von Abbas für bare Münze zu nehmen, was Netanyahus Forderungen nicht erforderlich machen würde, dass irgendwann ein Palästinenserstaat anerkannt werden muss; genauso wenig gibt es Gründe anzuerkennen, dass Netanyahus Wahlkampf-Aussagen gegen die Entstehung eines solchen Staates maßgeblicher für Netanyahus Haltung ist als Abbas‘ arabische Äußerungen, die Aufopferung für ganz Palästina maßgeblich für Abbas‘ Haltung sind. Allerdings ist das nicht die Art zu demonstrieren, dass die PA Israel, in welcher Form auch immer, fundamental ablehnt.

Wenn die PA Israel in jeglicher Form fundamental ablehnt und folglich das Ziel hat jeden einzelnen unter jüdischer Kontrolle befindlichen Quadratmeter zu „befreien“, dann dürfte ihre oberste Priorität darin bestehen ihren Untertanen diese Verweigerungshaltung einzuimpfen, denn wenn die Palästinenser aufhören würde Israel fundamental abzulehnen, dann würde es keine Truppen geben, die den Auftrag ausführen. Wie allerdings Einat Wilf gesagt hat: Die meisten Leute melden sich nicht bereitwillig für etwas, von dem sie glauben, dass es übel ist. Um solch eine Verweigerungshaltung einzuimpfen muss daher der Zionismus als fundamental böse dargestellt werden, ohne jeglichen Aspekt, dass es da etwas anderes gibt. In Verfolgung dieser Indoktrination erzieht die PA ihrer Bevölkerung drei wesentliche Punkte an:

  • Die Juden sein kein Volk, sie sind nur eine Religion.
  • Die jüdische Verbindung zum Land ist erfunden.
  • Die Protokolle der Weisen von Zion beschreiben exakt Israels Absichten.

Die PA mag vielleicht von dem Glauben motiviert sein, dass es als Allahs Herrenglaube ihr Recht ist die natürliche Ordnung durchzusetzen, in der die Juden überall und immer als erniedrigte Menschen unter der Herrschaft andere stehen. Aber ihr Volk zu überzeugen sich dieser Sichtweise zu verschreiben ist so, als würden die Menschen überzeugt sich für das Böse anzumelden. Stattdessen stellen diese drei Punkte Israel als bösartig hin und beseitigen jedes andere Motiv bis auf die des europäischen Kolonialismus durch Zionismus, womit sie dahingehend gehirngewaschen werden zu glauben, dass Israels völlige Beseitigung anzustreben eine gerechte Sache ist.

Damit es eine Chance gibt den Frieden voranzubringen, muss die PA diese drei Dinge sagen:

  • Die Juden sind ein Volk.
  • Das jüdische Volk ist mit dem Land Israel allgemein und mit Jerusalem im Besonderen zutiefst verbunden.
  • Die Protokolle der Weisen von Zion sind eine Fälschung.

Alles, was entgegen dieser drei Äußerungen erklärt wird, muss aus allen offiziellen Dokumenten entfernt werden. Das zu tun würde nicht garantieren, dass die PA Israels Recht im Nahen Osten (nicht nur seine Macht) anerkennt. Das würde es allerdings schwieriger machen eine Generation heranzuziehen, die höchstens die Macht Israels zu existieren anerkennt. Von daher sollten wir unseren Führungspolitikern nicht sagen, dass die Siedlungen in Kiryat Arba anerkannt werden oder dass sie hart gegen Palästinenserterror vorgehen sollten. Stattdessen sollten sie darauf bestehen, dass Abbas die erwähnte drei Teilerklärungen abgibt und alle offizielle Kommunikation einstellt, die irgendeinem Teil dieser Erklärungen widerspricht sowie dass es keinen Druck auf Israel gibt mit ihm zu reden, bevor nicht diese Bedingungen erfüllt sind.

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