Eine Klage gegen „alle Juden“ der Welt

Am Freitag, 22. August 2003 veröffentlichte MEMRI (Middle East Media Research Institute) die Übersetzung eines Interviews, das die ägyptische Wochenzeitschrift Al-Ahram Al-Arabi in der Ausgabe vom 9. August abgedruckt hatte.

Israel meldete meldete daraufhin am selben Tag im täglichen Newsletter folgendes:

Wegen „Raubes“ vor Exodus: Ägypter wollen Juden verklagen

KAIRO (inn) – Ägyptische Juristen bereiten derzeit eine Milliardenklage gegen die Weltjudenheit vor. Der Grund: Die Nachkommen des Erzvaters Jakob „haben vor ihrem Auszug aus Ägypten ihren Gastgebern Schmuck und goldene Geräte gestohlen“, so die Ankläger.

Einem Bericht der religioesen Tageszeitung „Hazofe“ zufolge steht der Dekan der Juristischen Fakultät der Zagazig-Universität im Gouvernement Sharkia in Unterägypten, Nabil Hilmi, an der Spitze der Initiatoren. In einem Interview mit der ägyptischen Zeitung „Al-Ahram al-Arabi“ sagte er, die Anklage habe „historische und religiöse Quellen“ als Grundlage. Das Juristenteam, das die Anklageschrift formulieren soll, stützt sich auch auf den Bericht im biblischen Buch Exodus (2. Mose, Kapitel 1-15). Die Anklage soll gegen alle Juden in der ganzen Welt gerichtet werden – „und besonders gegen die Juden, die in Israel sitzen“, so der Dekan.

Nach Hilmis Ansicht haben sich die Ereignisse vor dem Auszug aus Aegypten folgendermassen abgespielt: „Die Diebe erbeuteten alles, was man sich nur vorstellen kann. Sie entwendeten die Kochgeräte aus ägyptischen Häusern. Eine der Frauen stellte sich mit demütigem Blick vor den Pharao und sagte, ihre jüdischen Nachbarin im Haus auf der rechten Seite habe sich an sie gewandt und sie gebeten, ihr ihre goldenen Geräte zu leihen. Dabei habe sie beteuert, sie sei zu einer Hochzeit eingeladen.“

Die jüdische Nachbarin habe die Geräte mitgenommen und versprochen, alles am nächsten Tag zurückzugeben. „Wenige Minuten später klopfte die Nachbarin aus dem Haus auf der linken Seite an der Tür und bat sie, ihr die Kochgeräte zu leihen, weil sie Gäste zum Abendessen eingeladen habe. Mit diesem Betrugssystem brachten sie alle Kochgeräte an sich“, erläutert Hilmi.

Den „Raub“ bezeichnet er als „den größten Kollektivbetrug, den es jemals gegeben hat. Es gibt eine Zeugenaussage von einem ägyptischen Priester, der sagte, dass dies durch die gesamte Geschichte hindurch der krumme Weg der Juden war.“ Überrascht habe der ägyptische Pharao eines Tages „Tausende weinende ägyptische Frauen unter der Brüstung seines Palastes entdeckt. Sie baten um Hilfe und klagten, die Juden hätten ihnen ihre Kleider und Schmuckstücke gestohlen“, so der Jurist.

Die Juden hätten die Ägypter dazu gebracht, sich um periphere Probleme kümmern zu müssen, stellt Hilmi seine Version weiter dar. „Dadurch wurden diese daran gehindert, die Juden zu verfolgen, um das gestohlene Eigentum zurückzuholen.“

Dabei sei alles von oben angeordnet gewesen: „Die Führer der Juden wiesen ihr Volk an, um Mitternacht aus Ägypten auszuziehen, und der Codename dieser Aktion war in der Tat ‚Mitternacht‘. Die Juden erhielten die Anweisung, soviel Besitz mitzunehmen, wie sie tragen konnten und das Gold und die Kochgeräte der Ägypter zu stehlen, und so geschah es tatsächlich.“

Dass die Juden laut dem biblischen Bericht als Sklaven für die Ägypter arbeiten mussten und ihnen geholfen haben, die Vorratsstädte Pitom und Ramses zu bauen, wird nicht in Betracht gezogen. Ebenso wird nicht darauf hingewiesen, dass dem Buch Exodus zufolge die Ägypter den Israeliten freiwillig ihre Wertsachen gaben, damit diese auch wirklich ihr Land verlassen.

Insgesamt wollen die Ankläger mindestens eine Milliarde Dollar von den Juden fordern: „Auch wenn wir annehmen, dass das gestohlene Gold nur eine Tonne gewogen hat, kommen wir auf Gold im Wert von über einer Milliarde Dollar, wenn wir den Anstieg des Goldpreises in Betracht ziehen und pro Jahr fünf Prozent Zinsen hinzufügen“, erklärt der Dekan. „Und es wurde nicht vor 1.000 Jahren gestohlen, sondern nach der jüdischen Zeitrechnung vor 5.758 Jahren. Deshalb sind die Schulden sehr hoch…“

Die Ankläger sind demzufolge damit einverstanden, wenn die Juden das Geld in Raten zahlen – „selbst, wenn es 1.000 Jahre dauern sollte“.

In der Stuttgarter Zeitung erschien am 1. September folgender Artikel von Ulrich Sahm:

Die größte Klage der Weltgeschichte

Ägypter fordert 1125 Trillionen Tonnen Gold Schadenersatz

Weil vor 5758 Jahren Juden aus Ägypten Gold entwendet haben sollen, verlangt ein Juraprofessor Wiedergutmachung. Während Israel verstimmt reagiert, toben sich im Internet die Scherzbolde aus – und bieten Moses Rechtsbeistand an.

Von Ulrich Sahm, Jerusalem

Es passierte über Nacht, dass Nabil Hilmi weltberühmt wurde. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Al-Ahram al-Arabi“ kündigte der Dekan der juristischen Fakultät der Universität Al-Zaqaziq, 100 Kilometer nordwestlich von Kairo gelegen, die größte Schadenersatzklage der Weltgeschichte an. Mit Ägyptern in der Schweiz wolle er „alle Juden der Welt“ zwingen, vor 5758 Jahren gestohlenes Gold zu erstatten. Unter der Führung von Moses hätten sie über 300 Tonnen Gold aus dem Pharaonenreich mitgehen lassen. Mit fünf Prozent Zinsen pro Jahr ergebe die historische Schuld an Ägypten heute einen Wert von 1125 Trillionen Tonnen Gold.

Da selbst den vermeintlich so reichen Juden nicht zugemutet werden könne, diese Summe zusammenzutragen, macht Hilmi den pragmatischen Vorschlag, die Schuld eintausend Jahre lang in Raten abzuzahlen. Der Diebstahl sei schon in der Pharaonenzeit durch eine „polizeiliche Untersuchung“ nachgewiesen worden. Ohnehin hätten die Juden in ihren heiligen Schriften den Diebstahl eingestanden. Wie sonst hätten sie zu Füßen de Berges Sinai ein goldenes Kalb gießen können, wenn nicht mit dem gestohlenen ägyptischen Edelmetall? Die Juden hätten den Ägyptern nicht nur Goldringe gestohlen, sondern auch Kochtöpfe. Und warum ausgerechnet Kochtöpfe? Ganz einfach, um vom Goldraub abzulenken. Für Hilmi ist klar, dass die „auf ihren Balkonen heulenden ägyptischen Frauen ihren Kochpötten nachweinten“ und nicht dem Gold. „Der Diebstahl der Kochtöpfe zeigt, wie pervers die Juden sind.“

Das kuriose Interview in der seriösen Zeitschrift wäre ohne die Übersetzung durch Memri von der Weltöffentlichkeit unbemerkt geblieben. MEMRI ist in den USA seit 1998 als „uneigennütziger Verein“ eingetragen. Der Übersetzungsdienst will dem Westen die arabische Welt näher bringen. Der Gründer, Jigal Carmon, war israelischer Geheimdienstoffizier und diente unter Yitzhak Rabin während der Geheimverhandlungen um die Osloer Verträge als Berater der Regierung. Nach dem 11. September 2001 machte MEMRI Schlagzeilen, da nun den Amerikanern klar geworden war, wie wenig sie von der arabischen Welt wussten.

MEMRI, mit Filialen in Jerusalem und Berlin, öffnete kürzlich sogar ein Büro in Bagdad. Mitarbeiter übersetzen Predigten mit zum Teil haarsträubender antiwestlicher und antisemitischer Hetze, Zeitungsartikel, aber auch Essays arabischer Intellektueller, die sich um Demokratisierung bemühen. Doch die Auswahl der Texte verursacht Unmut. Die Offenlegung von Hass und Absurditäten in der arabischen Welt werden als gezielte Propaganda des israelischen Geheimdienstes aufgefasst. Das Interview mit Nabil Hilmi wurde übersetzt, um antisemitische Auswüchse in Ägypten aufzuzeigen.

Erwartungsgemäß löste Hilmi einen weltweiten virtuellen Lacher aus. Innerhalb weniger Tage stieg sein Ruhm im Internet von zwei auf über 500 Treffer an. Nicht nur Juden meldeten sich, um diesen „ägyptischen Exodus aus der Vernunft“ zu kommentieren. Einige verlangten eine Nachzahlung des Lohnes für 400 Jahre Sklavenarbeit unter den Pharaonen. Andere meinten, dass dem jüdischen Volk Prozente aus Tourismuseinnahmen zustünden für die Pyramiden, die sie in Fronarbeit errichtet hätten. Ein israelischer Professor bot sich an, Moses vor Gericht zu verteidigen. Er will auf Verjährung plädieren.

Ein anderer argumentiert, dass die Bibel nirgendwo den Islam oder dessen Anspruch auf die Welt erwähne. „Die Ägypter behaupten, die Nachfahren der alten Ägypter zu sein. Das ist so lächerlich wie die Behauptung der Palästinenser, Nachfahren der griechischstämmigen Philister zu sein.“ Einer bietet Hilmi Rechtshilfe an: „Gott sollte als Hauptverschwörer mitangeklagt werden. In seinem Bestsellerbuch, der Bibel, gesteht Gott offen, den großen Raub geplant und ausgeführt zu haben. Am einfachsten wäre es, ihn vor ein belgisches Gericht zu zerren. Fraglich ist nur der Strafvollzug.“ Ein gewisser Robinson schlägt vor, Moses wegen der Heuschreckenplage als Kriegsverbrecher anzuklagen. Und Abiola hat nur zwei Erklärungen für so viel „Unsinn“: Entweder sitzen in der Redaktion von „Al-Ahram al-Arabi“ begnadete Satiriker, oder aber die ägyptische Bevölkerung leidet unter akuter Psychose.

Durchaus ernsthafte Kommentatoren bescheinigen Nabil Hilmi mangelnde Fantasie. Der Talmud berichtet von einem Gerichtsverfahren wegen dieses Goldraubes, von Alexander dem Großen im vierten vorchristlichen Jahrhundert angestrengt.

Das israelische Außenministerium „bedauert die Kampagne mit antisemitischen Elementen von ägyptischen Intellektuellen“, so eine Sprecherin. Als das ägyptische Fernsehen die Verfilmung der „Protokolle der Weisen von Zion“ ausstrahlte, ein antisemitisches Standardwerk, machten die Amerikaner eine diplomatische Demarche in Kairo. Der britische Außenminister Straw wies die britische Botschaft in Kairo an, eine Langzeituntersuchung durchzuführen. Wegen dieser Hetze weigere sich Premierminister Scharon, nach Kairo zu reisen, und aus diesem Grund habe der Gipfel von Akaba mit Bush, Abbas und Scharon in Jordanien und nicht in Scharm el-Scheich stattgefunden.

Nissan Ratzlav-Kath von IsarelNationalNews erklärte den Zusammenhang früherer „Klagen“ der Ägypter und stellt einen Bezug zur Gegenwart her:

Ägypten, Arabien u.a. gegen die Juden

von Nissan Ratzlav-Katz

Nach einer Übersetzung durch das Middle East Media Research Institute (MEMRI) beinhaltet die Ausgabe der ägyptischen Wochenzeitschrift „al-Ahram al-Arabi“ vom 9. August 2003 ein Interview mit Dr. Nabil Hilmi, dem Dekan der juristischen Fakultät der al-Zaqaziq Universität. Die Zeitschrift berichtet, dass Dr. Hilmi behauptet, er und eine Gruppe Ägypter in der Schweiz bereiteten eine Klage gegen „alle Juden“ vor, wegen Eigentums, das in der Zeit des biblischen Auszugs aus dem pharaonischen Ägypten den Ägyptern abgenommen wurde. Er schätzt den Wert der Klage als „sehr groß“ ein, mindestens 1,125 Milliarden Tonnen Gold (auf der Grundlage eines niedrigen Zinssatzes von jährlich 5%).

Dr. Hilmi sagt, dass seine Quelle die Bibel ist. Exodus (2. Mose) 12, 33-36 berichtet, dass die Kinder Israel Ägypten verließen, nachdem sie vom ägyptischen Volk Gold, Silber und Kleidungsstücke „ausliehen“; es steht dort: „So plünderten sie die Ägypter aus.“ Nach dem Interview in al-Ahram al-Arabi wurde Hilmi dadurch inspiriert, den Fall aufzunehmen, dass „die Juden verschiedene Forderungen an die Araber und die Welt stellen und Rechte einfordern, die sie auf historische und religiöse Quellen stützen…“

Der Jura-Dekan sah sich allerdings einer akuten religiösen Problem gegenüber, da islamische Quellen ebenfalls die biblischen Propheten Moses und Aaron verehren. Nur eine ordentliche „polizeiliche Untersuchung“ konnte das Durcheinander klären. Hilmi sagte dem Interviewer: „Eine polizeiliche Untersuchung legte offen, dass Moses und Aaron, Friede sei mit ihnen, begriffen, dass es unmöglich war, trotz seiner Annehmlichkeiten und obwohl die Ägypter sie sogar in jede Aktivität einbezogen, in Ägypten zu leben – wegen der perversen Natur der Juden…“ Trotz ihrer guten Absichten – Ägypten von den „perversen“ Juden zu befreien – deutet Indizien weiter auf die Propheten als Verdächtige im Großen Goldraub in Ägypten hin. Aber, so informiert uns der große Gelehrte, die Polizei deckte schließlich die wahren Schuldigen auf: „Ein Befehl wurde von den jüdischen Rabbis ausgegeben, dass man aus dem Land fliehen solle und dass der Exodus heimlich und im Schutz der Dunkelheit und mit der größtmöglichen Menge an Beute stattzufinden habe. Das Codewort war ‚Um Mitternacht‘. Zusätzlich wurde den jüdischen Frauen gesagt, sie sollten das Gold und die Kochgeschirre der ägyptischen Frauen stehlen; und genau das geschah dann.“

Überraschenderweise werden Dr. Hilmi und seine juristischen Schlauköpfe in der Lage sein, sich für ihre juristischen Begründungen auf bestehende Standardwerke verlassen. 1986 wurde in der israelischen Presse berichtet, dass eine Gruppe Ägypter behauptet hatte, Israel schulde ihnen etwa 40 Milliarden US-Dollar wegen des in der Zeit des Exodus geplünderten Goldes. Ein ägyptischer Experte der antiken Geschichte Ägyptens untersuchte die Sache und sagte der lokalen Zeitung Ñal-Gomhouriyahì: „Die Israeliten raubten den Ägyptern ihre Reichtümer und benutzten sie, um das goldene Kalb zu formen. Nach unserer Auffassung ist eine Schuld eine Schuld. Der Staat Israel ist daher verpflichtet, das dem ägyptischen Finanzministerium zurückzuzahlen, wenn auch ohne Zinsen, da der Islam uns verbietet Zinsen zu nehmen.“ Der Gelehrte unterstützte seine Forderung mit einem quasi-rechtlichen Appell zu ererbten Schulden, indem er anführte: „Die Juden sollten nicht vergessen, was in ihrer Torah steht: dass Çdie Sünden der Väter auf ihre Kinder zurückfallen.“

Das arabischsprachige Programm von Israel Radio konterte mit einer Herausforderung an den von „al-Gomhouriyah“ interviewten ägyptischen Gelehrten. Es stellte heraus, dass die Kinder Israels 280 Jahre lang als Sklaven für die Ägypter arbeiteten. Der „Voice of Israel“-Kommentator sagte: „Seien Sie bitte so freundlich, die Löhne auszurechnen, die die Ägypter den Juden schulden, dazu die Summe, die ihnen wegen der Zurückhaltung der Löhne seit 3000 Jahren zusteht. Wenn Sie die genaue Berechnung erledigt haben, fordern Sie bitte Ihre Regierung auf, uns den ausstehenden Rest zu überweisen.“

Aber selbst 1986 war das bereits ein alter Hut. Der Talmud berichtet im Traktat „Sanhedrin“: „Die Ägypter kamen zu einer Diskussion mit den Juden vor Alexander den Großen. Sie sagten ihm: ‚Sieh: Ihre Torah sagt, dass Gott die Juden bei den Ägyptern Gefallen finden ließ und sie liehen ihnen [goldene und silberne Geräte]. Gebt uns das Gold und Silber zurück, das ihr uns genommen habt.‘“ Der Talmud berichtet, dass ein einfacher Juden namens Geviha ben-Pesisa die Weisen bat, sie mögen ihn am Hof Alexanders auf die Klage antworten lassen. Verlöre er, so würde dies ein Problem seiner Ignoranz sein; hätte er Erfolg, würde dieser allein der Torah zugeschrieben werden.

Geviha bekam die Erlaubnis und fragte die Ägypter: „Woher habt ihr die Belege für eure Anklage?“
„Aus der Torah“, antworteten die ägyptischen Delegierten.
Der Talmud fährt fort: „Er sagte ihnen dann: ‚Ich werde euch meine Beweise auch nur aus der Torah bringen. Die Torah sagt, dass die Kinder Israels 430 Jahre in Ägypten wohnten. Gebt uns die Löhne, die den 600.000 Männern zustehen, die ihr in Ägypten 430 Jahre lang versklavtet.‘“

Nach dem Talmud baten die Ägypter daraufhin um drei Tage, um ihre Antwort auszuarbeiten. Sie gingen fort und kehrten nie zurück.

Ein weiterer Klagefall, in dem der „ungelernte“ Geviha ben-Pesisa die Juden vertrat, wird in demselben talmudischen Traktat ausgeführt: „Die Nachkommen Ismaels [die Araber] kamen vor Alexander dem Großen und klagten. Sie sagten: ‚Das Land Kanaan ist unseres und eures (damit bezogen sie sich auf die Juden)…‘ Geviha ben-Pesisa sagte: ‚Bringt ihr Beweise aus der Torah, werde ich auch Beweise aus der Torah bringen. Es steht geschrieben: Abraham gab alles, was er hatte, an Isaak weiter und er gab den Kindern der Konkubinen Geschenke. (Aber er gab seinen Besitz nicht an Ismael weiter!)‘“

Interessanterweise legten die Ismaeliten ihre Forderung nicht vor, bis sie sahen, dass die Ägypter es versäumten, die ihre zu belegen. Der Grund dafür ist, dass die Ismaeliten ursprünglich annahmen, dass die Juden das Land Israel als Ausgleich für den „Holocaust“ unter dem Pharaoh geschenkt bekamen. Da sie aber sagen, dass das jüdische Volk praktisch einen anderen Ausgleich für seine Dienste in Ägypten erhielt (Gold und Silber), forderten die Ismaeliten gleiche Rechte am Land Israel. (Mit Dank an Kollel Iyun HaDaf aus Har Nof, Jerusalem.) Wenn also „die Juden“ die jetzt gegen sie in Ägypten vorbereitete Klage von Dr. Nabil Hilmi, den Rechts-Professor der al-Zaqaziq-Universität, gewinnen, dann glaube ich, dass wir uns einer Gruppenklage der „Nachkommen Ismaels“ gegenüber sehen werden.

Die neuen Informationen über die Juden, die nach Dr. Hilmi kürzlich von der Polizei entdeckt wurden, könnten diesmal einen besseren Ausgang für die Ägypter schaffen.

Wenn aber doch diese Polizisten ihre eindrucksvollen Ermittlungsfähigkeiten der Entdeckung der geheimnisvollen Leute zuwenden würden, die Sprengstoff, Waffen und Munition von Ägypten in das von den palästinensischen Autonomie kontrollierten Gazastreifen schmuggeln!

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