Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (6. – 12. August 2017)

Dieser Artikel wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 06.08.2017:

Mahmud Abbas will die Kürzung der Gelder für den Gazastreifen beibehalten, solange die Hamas dort herrscht. Die Hamas ihrerseits soll bereit sein einen von Ägypten vorgeschlagenen Einheitsdeal anzunehmen (den Abbas noch nicht angenommen hat, seit er ihm vom ägyptischen Präsidenten im Juli vorgeschlagen wurde).

Einem Terrorist, der 2015 bei einem Messeranschlag vier Israelis verletzte und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, wird zudem die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden.

Montag, 07.08.2017:

Soldaten sicherten während der Nacht 1.000 Juden, die am Josefgrab in Schechem/Nablus beteten.

Die Polizei nahm zwei minderjährige Araber fest, die verdächtig sind letzten Monat Sprengsätze gegen das Rahelgrab geworfen zu haben.

Der Inlandsgeheimdienst bestätigte, dass es arabische Personengruppen gibt, die keine Laptops oder andere große elektronische Gerätschaften über den Übergang Eretz mitnehmen dürfen. Das gilt insbesondere für Personen, die nach Jordanien weiterreisen. Zu den nicht erlaubten Gegenständen gehören für diese Personen darüber hinaus auch armierte Koffer und Lebensmittel.

Die PA fordert von Präsident Trump, dass er die Gründung eines Palästinenserstaats entlang der „Grenzen von 1967“ zum Endziel der Verhandlungen mit Israel erklärt.

Dienstag, 08.08.2017:

Die vom Westen finanzierte „Nachrichtenagentur“ Ma’an veröffentlichte die „Geschichte eines Märtyrers“: eines Teenagers, der beim Anschlag auf israelische Polizisten getötet wurde. Ein Freund des Terroristen schrieb den mit antisemitischen Verunglimpfungen gespickten poetischen Text.

Offiziell hat die PA weiterhin die Sicherheitszusammenarbeit mit Israel eingestellt und nicht wieder aufgenommen. In aller Stille verhafteten PA-Sicherheitskräfte allerdings Verwandte eines Terroristen, der bei einem Anschlag von Soldaten erschossen wurde, ebenso mehrere „Aktivisten“ der Hamas und des Islamischen Jihad. Allerdings stellen die Terrorfürsten Forderungen an Israel: Alle Aktivitäten in von der PA kontrollierten Gebiete sollen eingestellt werden, PA-Araber müssen sich ohne Einschränkungen bewegen dürfen und die PA hat die Souveränität über die Grenzkontrollen zu erhalten.

Die Fatah bestreitet, dass es einen Einheitsvorschlag von Ägypten gibt, von dem Sonntag berichtet wurde.

Araber aus Jerusalem werden Genehmigungen erhalten, um geschäftlich in den Gazastreifen zu reisen und dort zu investieren. Damit soll die (private) Wirtschaft dort gestärkt werden.

Mittwoch, 09.08.2017:

Vier Hamas-Terroristen in israelischen Gefängnissen klagen gegen die Streichung der Besuche durch ihre Familien. Das sei inakzeptable Diskriminierung, die „fundamentale Rechte verletzt“. (Und das kommt von Leuten, deren Kumpane 2 Israelis und die Leichen zweier gefallener Soldaten festhält, ohne jegliche Information über sie zuzulassen.)

Die IDF hat inzwischen neben anderen Verwandten auch den Vater und einen Bruder des Terroristen von Halamisch festgenommen, die im Verdacht stehen ihm geholfen zu haben.

Das Hamas-Fernsehen (Al-Aqsa TV) feiert den Terroranschlag auf die Sbarro-Pizzeria vor 16 Jahren. Dabei wird die Jaffa-Straße in Jerusalem, an der das Restaurant sich beand, als „besetztes Jerusalem“ bezeichnet. Sie liegt in der „Neustadt“, von 1948 bis 1967 „Westjerusalem“. Die Explosion des gefeierten Selbstmord-Bombes ermordete 15 Zivilisten, darunter 7 Kinder und eine Schwangere; 130 wurden verletzt, eine Frau liegt heute noch im Koma. Al-Aqsa TV feiert nicht nur den Mord-Terroristen, sondern auch seine Haupthelferin, die ihn dorthin brachte; besonders hervorgehoben wird zu ihr, dass sie ihre lebenslange Freiheitsstrafe nicht verbüßen musste, weil sie in einem Austausch (gegen Gilad Shalit) frei kam.

Die PA macht Stimmung bei der UNO; Israel soll für keinen Posten dort kandidieren dürfen (es steht im Raum, dass Israel für den UNO-Sicherheitsrat kandidieren könnte). Israel würde die Geschichte der heiligen Stadt (Jerusalem) und habe von Beginn an die Umsetzung der UNO-Resolutionen 181 und 194 abgelehnt. (Ausgerechnet…)

Ma’ariv berichtet, dass die Polizei den Familien der Killer aus Um el-Fahm den Zutritt zum Tempelberg verwehrt. Die hatten geplant dort eine Szene zu machen.

Donnerstag, 10.08.2017:

Einmal mehr wurde von der PA ein Sommerlager mit dem Namen von Dalal Mughrabi versehen, die 1978 den „Küstenstraßen-Anschlag“ mit 37 ermordeten Israelis (darunter 12 Kinder) anführte.

Die Waqf veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie des Jerusalem International Center widersprach, der behauptet hatte Israel habe wichtige Dokumente aus dem Waqf-Archiv gestohlen. Es fehlt nichts. Allerdings hätte die Polizei bei „ungerechtfertigten Durchsuchungen“ eine Reihe von Lagerräumen gewaltsam geöffnet.

Die IDF will den Bau der unterirdischen Sperre am Gazastreifen voranbringen und hofft die Arbeiten innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen zu haben.

Ein ranghoher Abbas-Berater warnte (erneut) davor, dass Israel die Al-Aqsa-Moschee „judaisieren“ will, um den Bau des „imaginären Tempels“ vorzubereiten.

Freitag, 11.08.2017:

Ein Fortbildungskurs des Internationalen Management-Institutes für Galiläa bringt Palästinenser, Jordanier und Israelis in der Stadt Nahalal zusammen. Sie sind allesamt Olivenöl-Produzenten und gelernte Bauern, die im Institut auf den Export von Avocados umgeschult werden. – Israel gibt mal wieder Wissen weiter, das Leuten hilft, die eigentlich seine Feinde sind (sein müssten).

Gegen zwei Brüder aus Um el-Fahm wurde jetzt Anklage erhoben, weil sie sich dem IS in Syrien anschließen wollten und illegal Waffen besaßen.

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