Grundsätzliches von der Hisbollah

Melanie Phillips zitiert Hassan Nasrallah (Artikel vom 03.08.2006):
„Wenn wir die gesamte Welt nach einer Person suchen, die feiger, verachtenswerter, schwächer und kläglicher in ihrer Psyche, Geist, Ideologie und Religion ist, würden wir niemanden wie den Juden finden. Aufmerken: Ich sage nicht: den Israeli.“


TheMediaLine berichtet am 11.08.2003:
Hizbullah TV redet vom Tod eines Siedlers…

Hisbollahs Al-Manar Television berichtete von der gestrigen Tötung des 16-jährigen Haviv Dadon als dem Tod „eines Siedlers“. Schlomi, wo die Rakete einschlug, liegt nach jeglichem internationalen Statut in keinem besetzten Gebiet. Die Al-Manar-Nachrichten bezogen nannten auch „die 1948 besetzten Gebiete“, mit anderen Worten: Sie legen nahe, dass das Land, das durch die UNO für die Gründung des Staates Israel vorgesehen wurde, illegal übergeben wurde – was keine internationale Körperschaft je behauptet hat.


Newsletter der israelischen Botschaft in Deutschland vom 27.06.2003:
NASRALLAH: ISRAEL HAT KEIN RECHT ZU EXISTIEREN

Der Generalsekretär der Hisbollah Hassan Nasrallah hat wiederholt erklärt, dass seine Organisation das Existenzrecht des Staates Israel nicht anerkenne, sondern nur einen einzigen Staat, der sich vom Mittelmeer bis zum Jordan erstrecke und in dem Moslems, Christen und Juden leben werden und dessen Charakter von der Mehrheit der in diesem Staat lebenden Menschen bestimmt werde. In einem Interview mit einer brasilianischen Zeitung (22.06.) behauptete Nasrallah, der Grund für das Bestehen der Hisbollah sei die Verteidigung des Libanon.

Selbst wenn Israel die „Sheba Farmen“ aufgäbe, bestünden noch immer einige Probleme, um welche sich die Hisbollah zu kümmern habe, z.B. die libanesischen Gefangenen in Israel, die palästinensischen Flüchtlinge, „die tagtäglichen israelischen Ausschreitungen“, die politische Unabhängigkeit des Libanon und die Auseinandersetzungen um die Quellen des Wazani-Flusses.

Nasrallah betonte den politischen und gesellschaftlichen Beitrag der Organisation und machte deutlich, dass die Errichtung einer islamischen Republik in einem Staat wie dem Libanon nicht durchführbar sei (SIBF, 22.06.).

Die Hisbollah lehnt die Vorstellung einer syrisch-libanesischen Road Map (ergänzende Road Map zu derjenigen mit den Palästinensern) ab und betrachtet den bewaffneten Kampf als einziges Mittel. So auch George Nagam, ein Fraktionsmitglied der Hisbollah im libanesischen Parlament, der eben diese Idee einer syrisch-libanesischen Road Map zur Lösung des Konflikts mit Israel ablehnt, – einer Idee, die von der Regierung in Beirut befürwortet wird.

Nagam sagte, dass Widerstand der einzige Weg sei, um „alle Rechte und besetzten Landstriche zurückzuerlangen“ (Radio Nur, 24.06.).

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