Propaganda aus dem arabischen Raum (1/3)

MEMRI Special Dispatch Nr. 649, 23.01.2004:

Libanesisches Parlamentsmitglied: „Der Tod auch eines einzelnen Juden, ob Soldat oder Zivilist, ist eine große Leistung“

Walid Jumblatt, Vorsitzender der (drusischen) Sozialistischen Fortschrittspartei und Abgeordneter im libanesischen Parlament, lobte den Selbstmord-Anschlag vom 14. Januar 2004 durch eine palästinensische Frau im Gazastreifen. Es folgen Auszüge aus seiner Stellungnahme (aus: Al-Nahar, Libanon, 19.01.2004):

Gestern opferte sich die palästinensische Mutter Reem Al-Riyaschi; damit folgte sie den Reihen mutiger Jihad-Krieger und brach die grässliche und Besorgnis erregende arabische Stille, die Hilflosigkeit und den Rückzug, der dem Versagen und Auseinanderbrechen voraus geht. Sie bot Hoffnung in einem Meer aus Selbstzufriedenheit, Unentschlossenheit und Angst. Es ist jetzt eine neue Intifada. Es ist die Intifada der revolutionären palästinensischen Frau und des Landes, das der „Judaisierung“ [Palästinas] entgegen tritt, der jüdischen Wirklichkeit und den arabischen Regimen. War das eine Verzweiflungstat?

Nein und wieder nein. Es ist eine Glaubenstat und der richtige Weg, denn der Tod auch nur eines Juden, ob nun Soldat oder Zivilist, ist eine großartige Leistung in Zeiten des Rückschritts, der Unterwürfigkeit und Demütigung, als Weg zur Untergrabung des Plan, ganz Palästina zu „judifizieren“.

Ich sage „Jude“ und ich entschuldige mich bei den libanesischen Intellektuellen, jedenfalls bei einigen von ihnen, die die Genfer Initiative begrüßten, ihr applaudierten und sie als historische Lösung für den Nahost-Konflikt ansahen. Sie spielen Wortspiele [und unterscheiden] zwischen Juden und Israelis, zwischen Rechten und Linken und zwischen Tauben und Falken. Einige von ihnen haben vergessen – oder behaupten sie hätten vergessen – dass Israel im Grunde das Ergebnis der zionistischen Linken war, die mit Weizmann, Ben-Gurion und Peres bis hin zu Yossi Beilin begann. Haben sie vergessen, dass die Arbeitspartei 1967 in den Krieg zog und seitdem begann Juden in der Westbank anzusiedeln? Selbst die heutige Trennmauer ist eine Idee der Arbeitspartei aus der Zeit Baraks… Und dann gibt es die, die aus Rabin einen Helden machen, wegen eines obskuren Versprechens, mit dem wir immer noch prahlen [betreffs Israels Bereitschaft sich von den Golan-Höhen zurückzuziehen]. War nicht er derjenige, der [die Praxis des] Knochen brechen palästinensischer Gefangener einführte…?

Reem Al-Riyaschi ist die neueste Straßensperre. Was verlangen sie und andere [Frauen]? Ein paar Waffen, Sprengstoff oder Panzerfäste [und die Möglichkeit] mögliche Schlupflöcher in Jordanien, Rafah, den Libanon, Syrien und anderswo nutzen zu können, um den „Judaisierungs-Plan“ zu verhindern oder zumindest aufzuschieben, während die [Waffen-] Depots der arabischen Armeen bis zum Rand voll sind…“

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