Die einzigen indigenen palästinensisch-arabischen Familien stammen anscheinend von Juden ab

Elder of Ziyon, 15. August 2017

Beim JCPA hat Pinhas Inbari eine faszinierende Studie über die Herkunft der Palästinenser veröffentlicht.

Einer seiner Punkt wird so zusammengefasst:

Kein einziger palästinensischer Stamm identifiziert seine Wurzeln in Kanaan; stattdessen sehen sie sich alle als stolze Araber, die von den angesehendsten arabischen Stämmen des Hidschas, dem heutigen Irak oder dem Jemen abstammen. Selbst die Familie Kanaan aus Nablus verortet ihre Herkunft in Syrien. Einige Palästinenserclans sind kurdischer oder ägyptischer Herkunft und am Berg Hebron gibt es Traditionen jüdischer Abstammung.

Er hat interessante Details zur jüdischen Herkunft einiger der palästinensisch-arabischen Familien:

Für muslimische Familien könnte eine christliche Herkunft jüdischen Ursprung andeuten, wenn auch nicht notwendigerweise. Die christlichen Familien von Ramallah sind ein Beispiel. Nach ihrer Tradition stammen die Christen Ramallahs von dem christlichen Beduinenstamm aus dem südlichen Jordanien ab. (Ja, es gab in der Vergangenheit christliche Beduinen.) Sie waren der Haddadin-Stamm des Raums Karak, 140 Kilometer südlich von Amman, die vor 250 Jahren unter dem Druck der muslimischen Stämme gezwungen waren die Gegend zu verlassen, die  ihre Töchter heiraten wollten.

Ursprünglich war der Stamm der Haddadin jemenitisch und war gezwungen den vormuslimischen Jemen in der Zeit des j düischen Königs Dhu Nuwas (455-510 unserer Zeitrechnung) zu verlassen, um einen Übertritt zum Judentum zu vermeiden und ihr Christsein zu behalten. Heute sind die Haddadin einer der wichtigen Stämme Jordaniens und seine Mitglieder haben hohe Positionen in der Regierung der Haschemiten inne; ein Beispiel ist Munzer Haddadin, der die jordanische Delegation bei den Wasser-Gesprächen mit Israel leitete.

Die jüdische Herkunft der Fellachen [Dorfbewohner, Tagelöhner] ist ein faszinierendes Thema. Der israelische Computerwissenschaftler Zvi Misinay hat genetische Studien gesponsert, die eine „primäre“ genetische Verbindung zwischen den palästinensischen Fellachen und den  Juden demonstrierten.

Trotzdem bestätigen viele Palästinenser in Gesprächen uralte Traditionen jüdischen Ursprungs, die in ihren Familien alltäglich sind. Eine Angestellte im Büro von Ahmed Qurei (Abu Ala) zum Beispiel erzählte mir einmal, dass ihre Herkunft in den beiden biblischen Städten Tzora und Eshtaol liegt, die in der Geschichte von Samson (Richter 13) erwähnt werden. Interessanterweise ist die Koppelung von Tzora und Eshtaol auch im gesprochen Arabisch erhalten geblieben. Die von der palästinensische Autonomiebehörde veröffentlichte palästinensische Enzyklopädie beschreibt „Sar’a“ als ein Dorf, das im den Tagen Kanaans gegründet wurde. Die israelische gemeinnützige Organisation Zochrot, die die Erinnerung an die palästinensischen Dörer erhält, die während des Unabhängigkeitskriegs zerstört wurden, nutzt die palästinensischen Beschreibungen, fügt aber hinzu, dass der ursprünglichen Name dieses Dorfes Sor’a lautete und dass es mindestens bis ins 16. Jahrhundert unter diesem Namen bekannt war.

Krypto-Juden

Eine Quelle in Berg Hebron erzählte mir einmal, dass die Dorfbewohner von Berg Hebron die Einwohner von Hebron „die Juden“ nennen. Obwohl die Familien von Hebron sich nicht als solche betrachten, die jüdischer Abstammung sind, gibt es bei den Dörflern von Berg Hebron Traditionen jüdischer Herkunft. Die bemerkenswertesten Beispiele sind die Dörfer Yatta – das biblische Juttah – und besonders die Familie Makhamra.

Israels zweiter Präsident, Yitzhak Ben Zvi, war ein bekannter Historiker, der über das Dorf Yatta forschte. 1928 beschrieb er das Anzünden der Hanukkah-Kerzen und die Einhaltung jüdischer Bräuche.

Die Tradition, dass der Makhamra-Clan jüdische Vorfahren hat, ist in dieser Familie geläufig, vermerkte Ben Zvi. Auffallenderweise findet man auf einef palästinensischen Facebook-Seite namens „Wir sind alle Palästina“ einen Absatz, der von einer anderen Facebook-Seite repostet wurde, die „Yatta gehört allen“ heißt: Darin heißt es, dass die Familie Makhamra jüdischer Herkunft ist und dies bei den Vereinten Nationen bewiesen wurde; 1947 war Yatta als jüdische Stadt registriert und es heißt, dass alle Einwohner von Yatta jüdischer Herkunft sind sowie dass die Samu, die Familie Maharik, die Stämme der Karmel, Susya, Bani Naim, Ta’amar und Raschaida sowie Azazmah [in Jordanien] ebenfalls Juden waren.

Der Nahost-Forscher Mosche Elad sagte in Israels arabischem Fernsehen, dass zwei Mitglieder der Familie Makhamra zum Judentum konvertiert seien, heute als israelische Staatsbürger in Israel leben und dass im Dorf die Bräuche des Anzündens von Schabbat- und Hanukka-Kerzen erhalten geblieben sei.

Leider waren die beiden Terroristen, die den vom Islamischen Jihad inspirierten Anschlag auf dem Sarona-Markt in Tel Aviv am 8. Juni 2016 verübten, Mitglieder der Familie Mekhamra.

Im Grunde waren die einzigen muslimische Familien, die behaupten können vor 2000 Jahre in Palästina gewesen zu sein, Konvertiten aus dem Judentum und dem Christentum. Die bei weitem meisten kamen aus anderen Bereichen des Nahen Ostens oder Europas.

Ich habe mir dieses Thema im Lauf der Jahre einige Male angesehen und hier ist meine aktuellste Liste an 100 Palästinenserfamilien und ihrer Herkunft (obwohl ich für einige der gelisteten Familien widersprüchliche Herkunft gesehen habe):

Afghani  Afghanistan
Abdil-Masih  (Beit Sahour) Türkei
Abu Aita (Beit Sahour) Türkei
Abu Ghosh Europa/11. Jhdt.
Abu Sitta Ägypten
Abu-Kishk Ägypten
Adwan Arabien
Ajami Iran
Al Hafi Irak
Alawi  Syrien
Al-Hayik (Beit Sahour) Türkei
Arafat Syrien
Araj Marokko
Aramsha Ägypten
Ashrawi Jemen
Awwad Ägypten
Azd Jemen
Badra Ägypten
Baghdadi Irak
Bannoura Ägypten
Bardawil Ägypten
Barghouti Jemen (könnte jüdisch sein)
Bushnak Bosnien
Chehayber Türkei
Dajani Arabien, über Spanien
Darjani Arabien
Djazair Algerien
Doghmush Türkei
Erekat Jordanien
Faranji Frankreich
Faruqi Irak
Gharub Ägypten
Ghassan Libanon
Haddadin Jemen
Halabi Syrien
Hammouda Transjordanien
Hannouneh (Beit Sahour) Türkei
Hashlamun Kurdistan
Hijazi Arabien
Hindi Indien
Hourani Syrien
Husseini Arabien
Ibrahim (Beit Sahour) Türkei
Iraki Irak
Issa kamen in den 1820-ern nach Haifa, nicht sicher woher
Jabari Iral
Kafisha Kurdistan
Kanaan Syrien
Khair Ägypten
Khalil Arabien
Khamis  Bahrain
Khazen Libanon
Khoury (Beit Sahour) Türkei
Kukali Syrien
Kurdi Kurdistan
Lubnani Libanon
Makhamra jüdisch
Marashda Ägypten
Masa’ad Ägypten
Masarwa Ägypten
Masri Ägypten
Matar Kuwait
Mattar Jemen
Metzarwah Ägypten
Mughrabi Marokko
Murad Albanien/Jemen
Nablusi Benannt nach Nablus, aber dem wurde sein name im 7. Jhdt. gegeben
Nammari Spanien
Nashashibi Kurdisch/Turkmenisch
Nusseibeh kam im 7. Jhdt.
Omaya Arabien
Othman Türkei
Qudwa Syrien
Qurashi Arabien
Ridwan Osmanisch
Rishmawi (Beit Sahour) Türkei
Sa’ad Ägypten
Salibas Griechenland
Saud / Saudi Arabien
Shakirat Ägypten
Shami Syrien
Shamis Syrien
Shawish Arabien
Sous (Beit Sahour) Türkei
Tamimi Jemen/ Ägypten /Arabien
Tarabin Mekka
Tarabulsi Libanon
Tawil Ägypten
Tikriti Irak
Touqan Nordarabien oder Syrien
Turki Türkei
Ubayyidi  Sudan
Yacoub (Beit Sahour) Türkei
Yamani Jemen
Zabidat Ägypten
Zaghab Marokko
Zeitawi Marokko
Zoabi Irak
Zubeidi Irak

Die einzig wahren indigenen Palästinenser, die behaupten können vor der Eroberung durch die Römer in Palästina gelebte zu haben, sind die, die von Juden abstammen.

Was bedeutet, dass die heutigen Juden das wirklich einzig indigene Volk sind, die aus dem Gebiet übrig geblieben sind, das später Palästina genannt wurde.