Jerusalem nach dem Sommer, nach Feierabend

The Real Jerusalem Streets, 6. September 2017

Schule hat begonnen,

aber die Schilder der Sommerveranstaltungen hängen immer noch
an den Straßen Jerusalems.
Einer der beliebtesten Orte,
egal ob Sommer oder Winter,
ist der Mahane Jehuda-Markt, der Schuk.

Wenn der Tag zu Ende geht, schließen die Imbissstände

und die Rollläden werden heruntergezogen.

Die letzten Stücke Brot werden verkauft

und leere Kisten werden weggestapelt.

Dann

werden die Tische und Stühle herausgestellt
und laute Musik beginnt für das nächtlichen Publikum zu spielen.

Mit Spezialbrillen werden im Musik-Museum
virtuelle Vorführungen gezeigt,

ähnlich denen bei Führungen im Tunnel an der Westmauer.

Vor fünf Jahren, beschrieb ich sie bei

einer Darbietung des Mystorin-Theaters nahe des schuk
als „über den Tellerrand hinausschauend“.

Heute sind sie aus dieser Welt fortgegangen,
virtuell geworden.

Zu abendlichen Treffen „After Schuk“ (nach dem Schuk)
gehören drei Stopps mit virtuellen Aufführungen.

Während der Aufführungen ist fotografieren verboten.

Es schmerzte dem nachzugeben.
Welche eine Schande.

Einige Szenen wollte wirklich weitergeben, aber ich musste mich
mit dem oben gezeigten Screenshot aus dem Promo-Video zufriedengeben.

Eines der erstaunlichsten Dinge war,
als unsere Gruppe von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort zog,
dass nur die Katzen anzuhalten und dem Beachtung zu schenken schienen.

Die Menschen gehen ihren Geschäften nach,
gehen, reden oder hängen Wäsche auf dem Vorbau auf.

Letzte Woche teilte ich Kreativität der Start-up-Welt,
diese Woche die vielfältige Kulturszene Jerusalems.

Ein weiteres Jahr des Festivals Piyut
wird im vom 24. – 28. September stattfinden

und die Kultursaison Jerusalems,
Mekudeschet, sowie Kulana
sind große Veranstaltungen im September.

Auf den Straßen Jerusalems oder im Schuk
passiert so viel, dass man kaum mithalten kann,

so viel ist zu sehen und zu tun.