Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8.-14. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 07.10.2017:

Das für die Diplomatie zuständige Büro der PA ließ zum „Tag des palästinensischen Erbes“ wissen, dass dieses „palästinensische Erbe“ stärker sei als die „Besatzung“, die das „Erbe“ auslöschen wolle.

Die Terroristen der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden bestätigten, dass sie ihre Waffen „niemals niederlegen“ werden.

Am Morgen kamen Tausende Juden für den „priesterlichen Segen“ zur Westmauer; darunter befand sich auch der US-Botschafter in Israel. Die palästinensischen Medien geiferten aus diesem Anlass: Der Botschafter habe „mit tausenden Siedlern“ „talmudische Rituale“ an der „Westmauer der Al-Aqsa-Moschee“ ausgführt.

Die Fatah betrauert den Tod des „heldenhaften Märtyrers Nimr Mahmud Ahmed Al-Jamal“. Der Terrorist hatte letzten Monat bei Har Adar 3 Israelis ermordet.

Unter der Woche wurde in Kfar Qassem (einem arabischen Ort in Israel) ein älterer Israeli ermordet; was von der Polizei anfangs als kriminelle Tat eingeschätzt wurde, gilt inzwischen als Terroranschlag; 2 Verdächtige PA-Araber wurden Donnerstag festgenommen.

Dienstag, 10.10.2017:

Facebook-Post der Fatah: Für Allah zu sterben „wird den Staat Palästina schaffen“. Und: „Aus dem Meer des Blutes der Märtyrer werden wir den Staat Palästina gründen.“ Außerdem gab es eine Kollage von Palästinenser-„Führern“, zu denen u.a. Bilder von Dalal Mughrabi und Yassir Arafat gehören.

Die PA behauptet Israel vereitle Trumps Bemühungen die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Mittwoch, 11.10.2017:

Soda Stream hat in Ma’ale Efraim im Jordantal für palästinensische Arbeiter eine vorläufige Produktionsstätte eröffnet. Motto: Wenn die Arbeiter nicht zur Produktion kommen können, kommt die Produktion zu den Arbeiten. Diese Araber können wegen der Morde von Har Adar nicht nach Israel kommen.

Zum zweiten Mal hintereinander feierten 100 Israelis und palästinensische Araber in Efrat in der Sukkah des Vorsitzenden des YESHA-Rats ihre Koexistenz.

Donnerstag, 12.10.2017:

Ein General der IDF warnte die Hamas davor weiterhin mit Lasern zu versuchen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel israelische Soldaten zu blenden. Diese Provokationen könnten zu einer „Reaktion“ führen.

Die Aussöhnung zwischen Fatah und Hamas macht es nach Meinung von Benjamin Netanyahu schwieriger einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern zu erzielen.

Freitag, 13.10.2017:

Die jordanische Regierung verurteilte Israel dafür, dass es Juden gestattet den Tempelberg zu besuchen. Das sei unverantwortlich sowie eine Provokation für Muslime. Der Minister für Medienangelegenheiten „provoziere auf unverantwortliche Weise; außerdem würden diese Besuche die Al-Aqsa-Moschee schädigen.

Die Knessest-Abgeordnete Hanin Zoabi (arabische Liste) ließ wissen, dass Juden kein Recht auf Selbstbestimmung haben; daher dürfe Israel nicht als jüdischer Staat existieren.

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