Ernte für die Welt

Ein Featurebeitrag der „Guten Nachrichten aus Israel“. Der nächste reguläre Newsletter kommt in zwei Wochen (am 31. Oktober)!

Das jüdische Sukkot-Fest (Laubhüttenfest), das gerade zu Ende ging, ist gleichzeitig das Erntedankfest — es feiert das Einfahren der Ernte. Das Fest ist eine ideale Gelegenheit zu zeigen, wie Israel zur Bekämpfung des Welthungers beiträgt und die ständig wachsende Weltbevölkerung ernährt. Die folgenden Beispiele relevanter Nachrichtenartikel stammen aus den letzten drei Monaten:

Israel hat mit seinen wissenschaftlichen Innovationen die Landwirtschaft weltweit revolutioniert. So hat beispielsweise die israelische Firma Phytech innovative Sensoren für die landwirtschaftliche Produktivität entwickelt, die mittlerweile weltweit eingesetzt werden. Und Kaiima Bio-Agritech produziert mit seiner proprietären saatgutverbessernden Plattform (gentechnikfrei) ertragreiche Sorten von lebenswichtigen Nahrungs- und Futtermittelpflanzen.

Auch durch Schädlingsbekämpfung können die Ernteerträge gesteigert werden. EdenShield hat ein ungiftiges Pestizid mit schädlingsabweisendem Duft entwickelt. Es wird bereits in Israel, Spanien, Italien, der Türkei und Griechenland eingesetzt und soll demnächst in den USA, Mexiko und der EU eingeführt werden. Vor kurzem hat die Biotechnologiefirma Evogene den ersten Giftstoff gegen den Westlichen Maiswurzelbohrer hergestellt und Bananen gezüchtet, die gegen den äußerst schädlichen Schwarzen-Sigatoka-Pilz resistent sind. Ein weiteres Biotech-Unternehmen, BioFeed, hat eine „No-Spray“-Lösung zur Abtötung von Fruchtfliegen entwickelt, die in Indien verheerende Schäden auf Mangoplantagen hinterlassen haben.

Eine andere Möglichkeit zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten ist die Ernte zum optimalen Zeitpunkt. Das Startup AclarTech hat die App „AclaroMeter“ entwickelt, die Smartphone-Kameras und den SCIO-Molekülscanner nutzt, um Reife, Frische und Qualität von Obst und Gemüse zu überwachen. Der SCIO-Scanner selbst wurde an US-amerikanische Milchbauern geschickt, um ihnen zu helfen, die Nährwerte von Trockenfutter zu prüfen und ihren Tieren eine konsistentere Ernährung zu liefern.

Ohne ausreichende Wasserversorgung kann man keine Nutzpflanzen anbauen, und die israelische Innovation im Bereich Wassermanagement kommt den Trockenregionen der Welt zugute, von Kenia über Indien bis Kalifornien. Dank der israelischen Tropfbewässerung ernten derzeit 15.000 Bauern in Karnataka im Südwesten Indiens erstmals seit Jahren ihre erste Monsun-Ernte. Und die Wüstenforschungsfarm der Ben-Gurion-Universität demonstriert, wie man Pflanzen unter Klimabedingungen mit minimalem Niederschlag anbauen kann.

Die Grundlage für Fischzucht ist natürlich Wasser. Das Aquakultur-Startup Latimeria züchtet Fische in entsalztem Wasser mit nachträglich wieder hinzugefügtem Salz, um Energie zu sparen, Lecks zu minimieren und schädliche Bakterien zu verhindern. Zusätzliche an der Hebräischen Universität Jerusalem entwickelte Technologie fördert das Fischwachstum und stellt eine lebenswichtige Nahrungsquelle in Uganda dar. Diese Lösung wird von dem israelischen Startup Aquinovo weiterentwickelt.

Israel unternimmt große Anstrengungen, um dem Hunger in Afrika vorzubeugen. Die Tahal Group — eine Tochter der israelischen Firma Kardan — baut drei landwirtschaftliche Zentren in Angola und ein großes Landwirtschafts- und Wasserprojekt in Sambia. Unterdessen lobte Ruandas Präsident Paul Kagame Israels Agrartechnologie und sagte: „Israel hat seine Verpflichtungen und sein Ziel, das Engagement in Afrika zu vergrößern, weiter verfolgt.“ Und Präsident Faustin-Archange Touadéra kam zum ersten Israelbesuch eines Staatschefs der Zentralafrikanischen Republik. Er sagte dem israelischen Präsidenten Rivlin: „Wir sind nach Israel gekommen, um zu lernen — Ihr Land ist eine Schule für uns.“

Zwei der effektivsten Organisationen auf dem afrikanischen Kontinent sind MASHAV und Innovation: Africa. MASHAV (Israels Behörde für internationale Entwicklungszusammenarbeit) ist von Burkina Faso bis Sambia ständig aktiv. Innovation: Africas jüngste Erfolge in Uganda wurden in einem Video über die 8-jährige Tochter der Gründerin dieser NGO dokumentiert. Während die internationalen Medien im Südsudan die Auseinandersetzungen unter den indigenen Völker beklagen, hat Israel Nahrungsmittelhilfe an die von Dürre heimgesuchten Dorfbewohner verteilt.

Israel bringt Farmer aus Übersee in den jüdischen Staat, wo sie fortschrittliche Landwirtschaftsmethoden lernen. Das Arava International Center for Agriculture Training (AICAT) hat das Leben vieler seiner 16.000 ausländischen Studenten verändert. Und 1.200 Studenten aus ganz Afrika und Asien haben gerade das 13. Ausbildungsjahr von Israels einzigartigem Agro-Studiengang absolviert. Mittlerweile sind 10.000 Hightech-Professionals zur 5. jährlichen DLD-Konferenz (DLD steht für Digital Life Design) nach Tel Aviv gekommen. Der diesjährige Schwerpunkt lag auf der Lebensmitteltechnologie, wo Israel mehr als 500 Startups besitzt.

Und zu guter Letzt: Während dem Generalsekretär der Vereinten Nationen die technologischen Innovationen Israels zum Nutzen des Planeten gezeigt wurden, umkreist der kürzlich gestartete Satellit VENµS weiterhin die Erde, um landwirtschaftliche Fragen und den Zustand der Umwelt unseres Planeten zu überwachen.

Mit israelischer Innovation…
…kann man essen und satt werden!

Michael Ordman schreibt einen kostenlosen und (fast) wöchentlich erscheinenden Newsletter mit guten Nachrichten rund um Israel, der hier im „Abseits vom Mainstream“-Blog auf Deutsch erscheint, übersetzt von Yvaine De Winter.
Ein durchsuchbares Archiv gibt es unter www.IsraelActive.com
Wer die guten Nachrichten auf Englisch abonnieren möchte, schreibt bitte ein E-Mail an michael.goodnewsisrael@gmail.com — auf Deutsch genügt es, dem „Abseits vom Mainstream“-Blog zu folgen.

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Ein Gedanke zu “Ernte für die Welt

  1. Seit ich diese Seite abonniert habe, verfolge ich mit Begeisterung die  „Guten Nachrichten aus Israel“. Was die Juden in ihrem kleinen Land vollbracht haben ist Bewundernswert. Wissenschaft, scheints, ist Eure Domäne. Ein Beispiel für das, was gerade in Deutschland durch Politische Korrektheit und Gendergaga zerstört wird, eine Kultur des Lesens, Studierens und Forschens. Die Meinungsfreiheit, in Israel hochgeschätzt, in Deutschland bewußt zerstört, ist die Grundlage jeglicher Bildung. Wie anders als durch den freien Austausch von Gedanken und Ideen ist Fortschritt möglich. Jedem deutschen Politbonzen, der an der Einschränkung der Meinungsfreiheit wirkt, kann ich zurufen, reist nach Israel und besucht auch umliegende arabische Staaten, da könnt ihr die Folgen Eurer wahnsinnigen Politik besichtigen. Hier das aufstrebende, freie und weltoffene Israel, dort die unfreien, zurückbliebenen, der totalitären Ideologie eines räuberischen Arabers unterworfenen arabischen Staaten. Würden sie das Geld, was sie in Waffen investieren, in Bildung stecken, würden sie, statt ihre Kinder mit Judenhaß zu indoktrinieren von Israel lernen, sie könnten ein besseres Leben haben.

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