Fotos vom Tag der Knesseteröffnung – draußen und drinnen

The Real Jerusalem Streets, 25. Oktober 2017

In Jerusalem (Israel) eröffnete diese Woche
nach einer langen Pause die
4. Sitzungsperiode der 20. Israelischen Knesset.

Schon früh wurden nahegelegene Straßen für den Verkehr gesperrt,
aber Schließungen verhinderten keine Proteste.

Au der Straße beim Israel Museum
waren Sehbehinderte mit ihren Blindenhunden.

Näher an der Knesset gab es weitere protestierende Gruppen.
An den Protestierenden erst einmal vorbei
und in der Schlange vor der Sicherheitskontrolle wartend,

sah ich, dass die Flaggen gewechselt wurden.
Israelische Flaggen wurden abgenommen und georgische gehisst,
was bedeutete, dass ein Führungspolitiker aus Georgien
bald auf dem Weg in die Knesset war.

Einmal drinnen

hier das obligatorische Knesset-Foto.

Aber wer sonst

fotografiert die Aussicht von der Knesset auf die Stelle, wo ich wohne?

Früh anzukommen nimmt zeitlichen Druck,

daher gab es jede Menge Zeit diese jungen Männer zu einem Foto zu verpflichten.

Als eine der ersten im Plenarsaal zu sein

bedeutet, dass ich den Sitz hinter der Webcam bekam.

Die WomenWagePeace (Frauen führen Frieden) waren ebenfalls früh da,
und sicherten sich sitze in der ersten Reihe der Besuchergalerie.

MKOren Hazan war eines der ersten hereinkommenden Knessetmitglieder,
aber es gab keine der berüchtigten Selfies wie mit Trump.

Er schlenderte nur auf die andere Seite, um mit der Opposition zu reden.

Ich frage mich, was sie zu sagen hatten.

Aber pünktlich um 16 Uhr

wurden die internationalen Botschafter an ihre Plätze gebracht

und Premierminister Benjamin Netanyahu kam an.

Präsident Reuven Rivlin und Parlamentspräsident Yuli Edelstein
nahmen ihre Sitze am Podium ein und
es erfolgte der Ordnungsruf für die Sitzung.

Viele Sitze waren immer noch leer.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat war einer von den spät Kommenden.

Es gab

reichlich Selfies von Zuschauern

und man konnte auch MKs mit Kameras in der Hand sehen.

Die Vielfältigkeit der sitzenden Gäste

überall auf der Galerie war offensichtlich.

Als der Parlamentspräsident und der Staatspräsident sprachen,

war der Saal respektvoll, langweilig still.

Aber als der Premierminister seine Ausführungen machte,

könnte Yair Lapid etwas gesagt haben,

doch dieser MK wollte nicht aufhören zu schreie und wurde aus dem Saal gebracht.

Es war durchaus eine Vorstellung, der man zusah,
als Knessetmitglieder die Bühne links verließen.
Als der Premierminister zu seinem Sitz zurückkehrte,
nachdem er Israels Erfolge anpries
und auf Zurufe der Opposition damit reagierte,
dass er sie „Miesepeter“ nannte,

Standen seine Minister auf, um ihm die Hand zu schütteln.

Es gab Händedruck aus der Koalition
und weitere Selfies.

MK Miri Regev schien einen tolle Zeit zu haben.

Er war zwar einer der zuletzt Gekommenen,
aber MK Aryeh Deri hatte das Ohr von MK Avigdor Lieberman.

Sie kennen den Ausdruck
„Lies es mir von den Lippen ab“?
Nun,

viele derer, die mit dem Premierminister sprachen,
deckten ihre Lippen ab,
so wie MK Ofir Akunis oben.

Oppositionsführer MK Yithak herzog
war der letzte Redner in diesem Teil des Programms.

Die Menge verließ den Saal, während
weitere Besucher darauf warteten hineinzukommen.

Die Straßen Jerusalems waren ruhig,
als die Sonne unterging und der Verkehr
auf die nach den Protesten mit Abfällen übersäten Straßen zurückkehrte.

Was für ein Nachmittag.

Wer mehr davon sehen möchte: Hier ist ein einminütiges Video.

Jetzt wundere ich mich nur noch:
Wie wird in der Knesset überhaupt irgendetwas geschafft?

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