Terje Roed-Larsen und sein Verhältnis zu Israel

Hintergrund: Am 28. November 2002 versuchten Terroristen ein israelisches Verkehrsflugzeug der Airline ‚Arkia‘ beim Start in Mombasa (Kenia) abzuschießen (was zum Glück fehl schlug). Zeitgleich fuhr ein Selbstmord-Attentäter in die Lobby eines viel von Israelis genutzten Hotels in Mombasa und ließ sich mit seinem Fahrzeug explodieren. Es gab viele Tote und Verletzte. Wiederum praktisch zeitgleich schossen palästinensische Terroristen vor einem Wahllokal des Likud in Beit She’an in Israel mit automatischen Waffen und töteten und verwundeten mehrere Menschen.

Auf der Internetseite der UNO stand folgende Meldung (Übersetzung und Hervorhebung: heplev), wie sie auch als Presseerklärung an die Medien ging:

UN-Nahost-Gesandter bedauert jüngsten Angriff auf israelische Ziele

28. November – Der UN-Sonderbeauftragte für den Nahost-Friedensprozess, Terje Roed-Larsen, bedauerte heute den tödlichen Anschlag auf Israelis in der Westbank, wie auch die Gewalt gegen Israelis in Kenia.

Herr Roed-Larsen veröffentlichte eine Erklärung, in der die heutige Gewalt in Beit She’an „auf das Strengste“ verurteilt wird, bei der bewaffnete Palästinenser fünf Israelis töteten und mehr als 20 verwundeten. Die Zivilisten wurden an einem Wahllokal für die Wahl des Likud-Vorsitzenden getroffen.

Der Gesandte wiederholte auch seinen dringenden Aufruf an die Palästinenser, auf alle Formen der Gewalt zu verzichten, die „nicht nur weiter die Aussichten auf eine politische Lösung des Konflikts behindern, sondern auch die legitimen nationalen Ziele der Palästinenser.“

Zusätzlich äußerte Herr Roed-Larsen Empörung über den Bombenanschlag gegen Zivilisten in Mombasa, Kenia, der mit dem Versuch verbunden war ein israelisches Verkehrsflugzeug abzuschießen.

Er übermittelte all denen, die von diesen gewalttätigen Anschlägen betroffen sind, sein Beileid.

Kommentar heplev: Das ist ja ein tolles Stück: Herr Roed-Larsen kommt seinen Pflichten nach (es gehört sich jedenfalls, solchen Terror zu verurteilen), wenn auch nur halbherzig – der Terror wird nicht als solcher bezeichnet. Und dann leistet er sich gleich zu Beginn noch das Bravourstück einen Ort innerhalb der grünen Linie („Grenze“ von vor 1967) in die „Palästinensergebiete“ zu verlegen. Wo lebt dieser inkompetente Typ? Was bezweckt er mit seinen Lügen?

Roed-Larsen ist als einer bekannt, der kein gutes Haar an den Israelis lässt. Jetzt geht er aber weiter und spricht den Palästinensern Land zu, das nun wirklich auch beim besten Willen und vom linkesten Friedensapostel nicht als „palästinensisch“ bezeichnet werden kann! Der Mann gehört aus dem Nahen Osten entfernt!

Eine E-mail (von offenbar vielen) als Reaktion an die UNO wurde von Sacha Stawski auf Englisch geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ist es wirklich wahr, dass der UN-Sonderbeauftragte aus einer israelischen Stadt, die seit der Schaffung des Staates Israel im Jahre 1948 Teil dieses Staates ist, einen Ort in der „Westbank“ macht?
http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=5496&Cr=Palestin&Cr1=
I hätte gerne eine Klarstellung der UNO.
Sacha Stawski
Mitglied von Honestly-Concerned.org –
Einer Gruppe besorgter Bürger die sich für eine objektive Nahostberichterstattung und
gegen Antisemitismus einsetzt

Inzwischen sieht die Presseerklärung der UNO so aus (Original auf der UN-Seite)

UN-Nahost-Gesandter bedauert jüngsten Angriff auf israelische Ziele

28. November – der UN-Sonderbeauftragte für den Nahost-Friedensprozess, Terje Roed-Larsen, bedauerte heute den tödlichen Anschlag in Israel, wie auch die Gewalt gegen Israelische Ziele in Kenia.

Herr Roed-Larsen veröffentlichte eine Erklärung, in der die heutige Gewalt in Beit She’an „auf das Strengste“ verurteilt wird, bei der bewaffnete Palästinenser fünf Isarelis töteten und mehr als 20 verwundeten. Die Zivilisten wurden an einem Wahllokal für die Wahl des Likud-Vorsitzenden getroffen.

Der Gesandte wiederholte auch seinen dringenden Aufruf an die Palästinenser, auf alle Formen der Gewalt zu verzichten, die „nicht nur weiter die Aussichten auf eine politische Lösung des Konflikts zu behindern, sondern auch die legitimen nationalen Ziele der Palästinenser.“

Zusätzlich äußerte Herr Roed-Larsen Empörung über den Bombenanschlag gegen Zivilisten in Mombasa, Kenia, der mit dem Versuch verbunden war ein israelisches Verkehrsflugzeug abzuschießen.

Er übermittelte all denen, die von diesen gewalttätigen Anschlägen betroffen sind, sein Beileid.