Schaschlik

Ägypten hat eine Resolution in den UNO-Sicherheitsrat eingebracht, die ganz allgemein fordert, dass alle Entscheidungen, die „den  Charakter, den Status oder die demografische Zusammensetzung der heiligen Stadt Jerusalem verändern, keine rechtlichen Auswirkungen haben, sondern null und nichtig sind und widerrufen werden müssen“. Alle Staaten werden aufgefordert kein diplomatischen Missionen dort zu etablieren. Wie das mit dem PA-Anspruch Jerusalems als Hauptstadt „Palästina“ und den bestehenden mehr als einem Dutzend Missionen bei der PA in Einklang zu bringen ist, sagt die Resolution nicht.

Meinungsumfrage bei den PalArabern: 70% wollen Abbas‘ Rücktritt, 71% glauben, dass es bereits eine Allianz zwischen den sunnitischen Staaten und Israel gibt.

Ein saudischer Wissenschaftler hat eine eigene Meinung: Jerusalem als israelische Hauptstadt mit palästinensischer Verwaltung der islamischen heiligen Stätten ist ein Rahmen für Frieden. Er findet, die Araber müssen ihre antijüdische Mentalität ändern und erkennen, dass Jerusalem für Juden ein religiöses Symbol ist. (Gut, die Stadt ist mehrt als ein Symbol, aber das ist doch wirklich ein himmelweiter Unterschied zu dem, was sonst so gesagt wird.)

Die Union der Landwirtschaftlichen Arbeitskomitees der PA erklärte, sie werde (mit Hilfe der norwegischen Hilfsorganisation Volkshilfe) tausende Bäume in der „Area C“ (unter voller Kontrolle Israels) pflanzen. Ein positives Zeichen? Leider nicht wirklich. Sie sollen „in strategischen Bereichen“ gepflanzt werden und jüdische Gemeinden „abschneiden“.

Guatemalas Präsident kündigte an, dass der Umzug der Botschaft des Landes nach Jerusalem in Planung gegeben ist. (Die PA schimpft natürlich.)

Lügenbande: Ägyptens Großmufti Jerusalem steht im Zentrum des Koran und gilt als Erbe, das bewahrt werden muss. Jetzt müsse Jerusalem verteidigt werden.

Vor Ort wird geschätzt, dass nur etwa halb so viele Besucher zu Weihnachten nach Bethlehem kamen als im Vorjahr. Dafür wird Trump verantwortlich gemacht.

Trump, Jerusalem und die ganzen anderen:

Ägypten kündigte an, sollten die USA den Jerusalem-Beschluss zu den USA mit ihren Veto zu verhindern, würden sie sich an die Vollversammlung wenden. (Ist aber egal, deren Beschlüsse sind nicht bindend.)
Nach dem Veto der USA im Sicherheitsrat fordert die PA eine Dringlichkeitssitzung der UNO-Vollversammlung zum Thema Jerusalem.
Die Türkei sagt, sie sei „schockiert“ vom US-Veto. (Was haben die denn geglaubt?)

Und Erdoğan hat noch einen: Er will in „Ostjerusalem“ eine „türkische Botschaft in Palästina“ bauen.  (Geht nicht, weil „Ost“-Jerusalem entsprechend der Oslo-Vereinbarungen unter voller israelischer Kontrolle steht – da müsste er sich mit den Israelis einigen, die ihm das keinesfalls erlauben werden.)

Die PA stellt Ansprüche an die USA: „Gebt Israel das Weiße Haus oder Washington, aber rührt Jerusalem nicht an.“ Und ganz nebenbei werden jüdische Verbindungen zur Westmauer und Jerusalem bestritten – israelische Archäologen hätten keinerlei jüdische Antiquitäten unter der Al-Aqsa-Moschee gefunden.

Mahmud Abbas besuchte Präsident Macron in Paris. Dort verkündete er, dass er keinerlei Vorschläge von den USA mehr akzeptieren wird.

Der rumänische Parlamentspräsident ist der Meinung, dass sein Land dem Beispiel der USA folgen und Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen.

Malaysia „denkt darüber nach“ in „Ost“-Jerusalem eine Botschaft in „Palästina in Al-Quds“ zu eröffnen.

Die ausgesöhnten Terroristen:
So sieht Versöhnung aus: Fatahmitglieder kamen im Gazastreifen an ihren „alten“ Arbeitsplätzen an – und wurden von Hamas-Leuten mit Waffen gestoppt.
– Der Hamas-Chef im Gazastreifen sagte, der Einheitsdeal falle auseinander.

UNO usw.:
– Die Vollversammlung stimmte mit 128 Stimmen für die antiamerikanische und antiisraelische Jerusalem-Resolution; 9 stimmten dagegen, 35 enthielten sich. Deutschland stimmte dafür.
– Die USA haben angekündigt der UNO im nächsten Jahr $285 Millionen weniger zu überweisen als bisher. Diese Entscheidung hat wenig mit der UNO-Abstimmung gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung zu tun, sie wurde schon lange vorher diskutiert.
– Benjamin Netanyahu hat den israelischen Botschafter bei der UNESCO angewiesen einen Brief zu übergeben der den Austritt Israels aus der Organisation ankündigt. Der Austritt wird Ende 2018 in Kraft treten.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Araber/Islamstaaten:
– Saudi-Arabien hat endgültig israelischen Schachspielern Visa verweigert, so dass sie nicht an einem bedeutenden Turnier teilnehmen können.
Muslime im Westen:
Führende muslimische Kleriker aus aller Welt haben einen Brief unterschrieben, der dem jüdischen Volk die Rechte am Land Israel verweigert und dazu aufruft mit Gewalt gegen Israel vorzugehen. Sie betonen, dass der Kampf gegen Israel ein religiöser ist, kein politischer oder diplomatischer.
Deutschland:
Demonstration der „Palästinensischen Gemeinde München“ – und dort tritt eine selbsterklärte Nicht-Antisemitin auf, die behauptet ihre „Recherchen“ würden nicht gedruckt, weil die Medien Angst vor der Israellobby hätten, „die Juden“ den Palästinensern das Leben unmöglich machten, Jerusalem ein (rein) arabisches kulturelles und Wirtschaftszentrum war, bevor es von Israel kontrolliert wurde und dass Muslime nicht auf dem Tempelberg beten dürften. (Nein, alles keinesfalls antisemitisch…)
– Bei den Protesten gegen Trumps Jerusalem-Beschluss wurden in Halle antisemitische Parolen und Verleumdungen skandiert. Eine Rednerin behauptete z.B.: „Israelische Polizeihunde fressen unsere Kinder.“ Eine weitere Äußerung lautete: „Ihr macht Holocaust in unserem Land.“ Außerdem wurde vom „neuen Holocaust in Palästina“ fantasiert. Israel wurde mit der Parole „Weg mit Israel“ das Existenzrecht abgesprochen und seine Vernichtung gefordert. Die Pressesprecherin der AG Antifa (!) im Studierendenrat der Universität Halle, stellt fest: „Es handelt sich hierbei um die schlimmste antisemitische Demonstration der vergangenen Jahre in Halle.“
In Berlin beschimpfte ein Mann einen israelischen Restaurantbetreiber mit antisemitischen Verleumdungen.
– Ein deutsch-arabischer Schüler in Berlin tönte seine Bewunderung für Hitler: „Hitler war gut, weil er Juden tötete.“
Belgien:
– Die Vereinigung jüdischer Organisationen in Belgien fordert, dass der FC Brügge endlich gegen antisemitische Fan-Parolen/-Gesänge vorzugehen.
Großbritannien:
– Einem erhemaligen UKIP-Abgeordneten im Europaparlament wird Antisemitismus vorgeworfen, nachdem er im Zusammenhang mit der Diskussion um eine zweite Brexit-Abstimmung von einer „internationalen jüdischen Bank“ redete.
– Eine muslimische Helferin (die ursprünglich viel Lob für ihre Hilfe für die Opfer erhielt) bezeichnet den Brand des Grenfell Tower im Juni als „von Juden begangenen Holocaust“; den Holocaust selbst bezeichnet sie als Fälschung und Hitler als „Opfer der Juden“.
– Ein Londoner LKW-Fahrer sagte einem Juden, Hitler sei ein „großartiger Mann gewesen, der wusste, was er tat“. Weiter: „Ihr glaubt, euch gehört die Welt? Euch gehört die Welt nicht. Das hier ist nicht Israel.“
Ukraine:
– Eine Hanukkah-Menora in vor der Synagoge in Kiew wurde mit roter Flüssigkeit verunstaltet.
Serbien:
Jugendliche zerschlugen Grabsteine auf dem jüdischen Friedhofe von Pancevo.
USA:
Bei Atlantic City wurden öffentlich aufgestellte Menoren verunstaltet und beschädigt; sie konnten rechtzeitig zu Hanukkah wieder repariert werden.
– An der UC Santa Cruz in Kalifornien wurde ein Hakenkreuz gesprüht – der elfte Vorfall dieser Art innerhalb von 3 Monaten.
Kanada:
– An jüdische Synagogen in Toronto, Montreal, Hamilton und Edmonton wurden Hakenkreuz-Bilder geschickt; auf dem Blätter stand zudem „untergehen“.
Gute Nachrichten aus Israel/Israel für die Welt:
Licht und Wasser im ländlichen Afrika dank israelischer Technologie (audiatur)

Jihad:
Melbourne: „Mutmaßlicher“ islamistischer Anschlag in Melbourne mit einem Auto – ein 32-jähriger Afghane ist der Fahrer. Es gibt 19 Verletzte. Die Polizei sagt, es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass dies ein Terroranschlag war.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Anspruchsdenken, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
Bozen: Der Weinachtsbaum vor dem Rathaus ist entfernt worden, er könnte die Gefühle von Muslimen verletzen.
– Nimes (Frankreich): Zum zweiten Mal innerhalb von 2 Monaten wurden Feuerwehrleute angegriffen (mit Steinen, die bis Tennisballgröße reichten), nachdem sie mit einem Notruf zu einem angeblichen Brand gerufen wurden, den es gar nicht gab.

Christenverfolgung:
Ägypten: Ein Mob (welcher Religion wohl?) griff eine koptische Kirche in Gizeh an, zerstörten Einrichtung und schlugen Christen.

BDS-Bewegung:
– Die BDS-Bewegung hat es geschafft die neuseeländische Musikerin Lorde zur Absage ihres Konzerts in Tel Aviv zu bewegen.

BDS fail:
Dänemark kündigte an, dass es einigen PA-NGOs keine Gelder mehr zukommen lässt; Anlass waren von Israel vorgelegte Beweise, dass die NGOs Verbindungen zum Terror haben. Die betroffenen NGOs warben für BDS.
– Der neuseeländische Rockstar Lorde wird im Juni in Tel Aviv auftreten.
– Der Gouverneur des US-Bundesstaats New Jersey kündigte an, dass er seine Investitionen aus der Danske Bank aus Dänemark abzieht, weil diese Bank israelische Firmen boykottiert.
Norwegen wird keine Gruppen weiter unterstützen, die für Israelboykotte werben oder sie betreiben.

Obama Watch:

Der Donald:
Er sagt, wie es ist, statt rumzueiern und die Europäer werden ihn dafür hassen: Nicht Israel ist die Quelle der Probleme des Nahen Ostens, sondern Jihad und Iran.

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
– Der frühere ranghohe Obama-Mitarbeiter Ben Rhodes twitterte einen Todeswunsch für Regierungsmitglieder der Republikanischen Partei.

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