Die Resolution 194 (4): Der Teil der Resolution 194, den die Araber ignorieren

Elder of Ziyon, 23. Oktober 2011

Palästinensische Araber und ihre Unterstützer hören nie auf die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung als Beweis anzuführen, dass es für palästinensisch-arabische Flüchtlinge von 1948 und ihre Nachkommen ein juristisches „Rückkehrrecht“ gibt. Es gibt jede Menge Argumente, die beweisen, dass das falsch ist – nicht zuletzt, dass Resolutionen der Vollversammlung rechtlich nicht bindend sind wie auch die einschränkende Natur des Textes.

Doch erstaunlicherweise fordert genau derselbe Paragraph der Resolution 194 die Wiederansiedlung von arabischen Flüchtlingen in arabischen Staaten!

Der Teil der 194, der immer zitiert wird, ist dieser:

beschließt, dass den Flüchtlingen, die in ihre Heime zurückzukehren wünschen und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben, dies zum frühestmöglichen Zeitpunkt erlaubt wird und dass Ausgleichszahlungen für das Eigentum derer gezahlt werden sollte, die nicht in zurückkehren und für Verlust oder Schaden von Eigentum, das unter den Regeln des internationalen Rechts oder der Gleichbehandlung, von den verantwortlichen Regierungen wieder gut gemacht werden sollten;

Aber der zweite Satz desselben Paragraphen sagt dies:

weist die Schlichtungskommission an, die Rückführung, Wiederansiedlung und wirtschaftliche und soziale Rehabilitation der Flüchtlinge und Entschädigungszahlungen zu erleichtern und engen Kontakt mit dem Direktor des UN-Flüchtlingswerks für palästinensische Flüchtlinge und durch ihn mit den entsprechenden Organen und Einrichtungen der Vereinten Nationen zu halten;

Die Schlichtungskommission interpretierte diesen Satz definitiv so, das er Wiederansiedlung in arabischen Ländern bedeutet.

Während der Konferenz in Paris 1951 (UN-Dokument A/1985) betonte die Kommission, dass den „Rückkehr“-Teil der Resolution 194 isoliert in Anspruch zu nehmen nicht das ist, was mit der Resolution beabsichtigt war:

In der Erklärung des Vorsitzenden wurde vermerkt, dass die Erfahrung gezeigt hatte, dass die Konzentration auf den einen oder anderen isoliert betrachteten Paragraphen der Resolution außerhalb des Zusammenhangs der Förderung des Friedens in Palästina nicht geholfen hat. Alle Elemente waren notwendig, aber sie sind nur nützlich, wenn sie entsprechend eines Gesamtplans miteinander verbunden sind. Zum Beispiel wies die Resolution die Kommission an die Repatriierung, Wiederansiedlung und Wiedereingliederung von Flüchtlingen zu erleichtern und diese Anweisung hatte die Kommission nicht vergessen, als sie die Vorschläge für die Konferenz entwarf.

Und was war mit „Wiederansiedlung“ gemeint?

Die von der Kommission vorgeschlagene Lösung des Flüchtlingsproblems fasste die Repatriierung nach und Integration einiger der Flüchtlinge in Israel ins Auge sowie die Wiederansiedlung der anderen in arabischen Ländern.

Behalten Sie im Hinterkopf, dass Israel damals anbot einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen, in voller Übereinstimmung mit der Resolution, aber auch im Zusammenhang mit den anderen Teilen der Resolution, die notwendig waren, um einen vollen Frieden zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn sicherzustellen.

Obwohl es also stimmt, dass die Resolution 194 heute keine Bedeutung mehr hat, müssen diejenigen, die darauf bestehen, dass sie immer noch die Grundlage für das „Rückkehrrecht“ ist, erklären, warum arabische Staaten ihre andere Anforderung ignoriert haben, dass palästinensisch-arabische Flüchtlinge, die wünschen in arabischen Ländern zu leben, erlaubt werden sollte sich dort anzusiedeln.

Ihr Versagen das zu tun ist nur ein weiteres Beispiel arabischer Heuchelei.