Früchte für die, die sie haben wollen

Das jüdische Festival Tu B’Shvat (Neujahr für Bäume) hat mich dazu inspiriert, einen Jahresrückblick auf den landwirtschaftlichen und ökologischen Nutzen zu schreiben, den Israel und israelische Unternehmen international erbracht haben. Aber dann hörte ich, dass meinen Cousins in Kapstadt, Südafrika, befohlen wurde, ihren Wasserverbrauch zu rationieren. Und ab April wird ihnen das Wasser komplett abgedreht. Warum? Weil Südafrika die Angebote Israels abgelehnt hat, bei der Lösung ihrer wasserwirtschaftlichen Probleme zu helfen. „Man kann ein Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.“

Israelische Experten für Tröpfchenbewässerung und Pflanzenmanagement haben neunzehn Ausbilder in Swasiland trainiert, ein Land, das letztes Jahr durch die Dürre fast lahmgelegt wurde. Und in der Zentralafrikanischen Republik hat die israelische NGO „Innovation: Africa“ Millionen von Afrikanern, darunter Zehntausenden von Flüchtlingen, sauberes Wasser und Hilfsgüter zur Verfügung gestellt. Die NGO rettete auch das ganze Dorf Akuyam in Karamoja, Uganda, wo viele Einwohner drei Tage lang nichts gegessen hatten.

Ironischerweise hatte die israelische Firma Fluence Ende 2016 (also vor dem südafrikanischen Boykott) in KwaZulu-Natal, einer halbautonomen Region Südafrikas, ein Trinkwasserentsalzungssystem zur Lösung der Dürrekatastrophe installiert. Kein Wunder, dass der Zulukönig Goodwill Zwelithinii, Monarch über 12 Millionen Zulus, den regierenden Afrikanischen Nationalkongress (ANC) des Landes dazu drängte (erfolglos), enge Beziehungen zu Israel aufrechtzuerhalten.

Andererseits ernten die Länder, die die Hilfe Israels angenommen haben, die Früchte. Nehmen wir zum Beispiel Wasser. In Indien hat die israelische Firma WaterGen einen Pilotversuch mit dem indischen Konzern Tata gestartet, um Wasser aus Luft zu gewinnen.

Israels Wassersysteme werden vom US-Bundesstaat Wisconsin und von Wasserexperten aus Kanada, China und der Tschechischen Republik sehr geschätzt. In Ghana erzeugt die israelische Firma Yam Pro 150 Megawatt Wellenenergie aus Wasser. Und das Unternehmen TaKaDu verhindert große Wasserlecks von Australien über Vietnam, in Spanien und Großbritannien und bis hin zu den USA.

Passend zum jüdischen Neujahr für Bäume gibt es hier einige landwirtschaftliche Artikel. Die israelische Wohltätigkeitsorganisation KKL-JNF wurde von Kenia gebeten, ihre Wüsten in Wälder zu verwandeln, indem sie israelische Technologie zur Bodenkonservierung, Niederschlagerfassung und Naturschutzförderung einsetzt. Vor etwas mehr als einem Monat verschenkte die Stadt Jerusalem Tannenbäume an ihre christlichen Bewohner — an jeden, der einen haben wollte. Und hier noch ein Blick auf die App „FarmZee“ des israelischen Startups Farmster, die Tansanias Ernten vor dem Verderben bewahrt, indem sie Landwirten (ohne Internetzugang) einen speziellen SMS-Link zu Käufern zur Verfügung stellt.

Es gibt viele Südafrikaner, die die Wahrheit über die Arbeit Israels zum Wohle der Menschheit aussprechen. Sie stimmen mit dem überein, was der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu in seiner jüngsten Rede vor den Vereinten Nationen sagte: „So viele Länder auf der ganzen Welt haben erkannt, was Israel für sie tun kann.“ — „Israel ist der Ort für Spitzentechnologie, in der Landwirtschaft, im Bereich Wasser… Was immer Sie wollen, wir haben es.“

Und die Erde wird daran keinen Schaden nehmen.

Michael Ordman schreibt einen kostenlosen und (fast) wöchentlich erscheinenden Newsletter mit guten Nachrichten rund um Israel, der hier im „Abseits vom Mainstream“-Blog auf Deutsch erscheint, übersetzt von Yvaine De Winter.
Ein durchsuchbares Archiv gibt es unter www.IsraelActive.com
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